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Er sass 39 Jahre zu Unrecht im Gefängnis



Ein 70 Jahre alter Mann ist in Kalifornien nach 39 Jahren zu Unrecht verbüsster Haft aus dem Gefängnis entlassen worden. Ein DNA-Test hatte ergeben, dass Richard Coley den Doppelmord an einer 24-Jährigen und ihrem 4 Jahre alten Sohn im Jahr 1978 nicht verübt haben konnte.

Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, begnadigte den Mann mit sofortiger Wirkung. Coley verliess am Mittwoch das Gefängnis. «Die Würde, mit der Herr Coley seine lange und ungerechte Inhaftierung ertragen hat, ist aussergewöhnlich», heisst es im Begnadigungsschreiben des Gouverneurs. (sda/dpa)

Häftlinge restaurieren Kult-Spielsachen

Video: srf/SDA SRF

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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Snowy
23.11.2017 16:56registriert April 2016
Unglaublich.
Ich wäre wohl durchgedreht...
Das wirklich tragische daran: Der wahre Grund, warum er unschuldig eingesessen war, ist weil er aus der Unterschicht stammt und sich keinen (guten) Anwalt leisten konnte.
Einem Mann aus der Oberschicht wäre dies nie passiert. Diese sitzen nämlich oft nicht mal ein, wenn sie wirklich gemordet haben (siehe O.J. Simpson).
Das amerikanische Justiz und Strafvollzugssystem ist völlig krank.
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Derpsie
23.11.2017 17:12registriert November 2017
Ich finde solche Fälle sind das wichtigste Argument gegen die Todesstrafe.
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Tunella
23.11.2017 21:17registriert September 2015
"'Die Würde, mit der Herr Coley seine lange und ungerechte Inhaftierung ertragen hat, ist aussergewöhnlich', heisst es im Begnadigungsschreiben des Gouverneurs." Schöne Worte, schwacher Trost. Und natürlich viel billiger als den zu Unrecht inhaftierten angemessen zu entschädigen und auch die für die Fehljustiz verantwortlichen Richterinnen oder Richter rückwirkend, auch wenn sie pensioniert sind, für ihre Schlamperei zur Rechenschaft zu ziehen.
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