International
USA

Biden erklärt, wie er mit Geheimpapieren umgeht

Biden erklärt, wie er mit Geheimpapieren umgeht (SPOILER: Anders als Trump)

27.08.2022, 11:0827.08.2022, 11:08

Nach der Veröffentlichung neuer Details zu den FBI-Ermittlungen gegen seinen Vorgänger Donald Trump hat sich US-Präsident Joe Biden zu seinem eigenen Umgang mit geheimen Dokumenten geäussert. «Ich habe bei mir zu Hause einen abgetrennten Raum, der vollkommen sicher ist», erläuterte Biden am Freitag nach der Frage eines Journalisten. «Ich nehme heute den heutigen PDB (»President's Daily Brief«, zu deutsch: Tagesbericht für den Präsidenten) mit nach Hause. Der ist verschlossen, eine Person ist bei mir, das Militär, und ich lese ihn. Dann schliesse ich ihn wieder ein und gebe ihn zurück.»

Der streng geheime Bericht enthält jeden Tag die wichtigsten aktuellen Erkenntnisse der US-Geheimdienste und ist streng geheim. Er wird jeden Morgen neu erstellt und dem Präsidenten ausgehändigt. Auf die Nachfrage, ob es angemessen sei, geheime Papiere mit nach Hause zu nehmen, sagte Biden, es komme auf die Art der Dokumente an.

Zu dem teilweise veröffentlichten Verfahrensdokument bei den Ermittlungen gegen Trump hielt sich das Weisse Haus bedeckt. «Es handelt sich um eine unabhängige Untersuchung, die vom Justizministerium geleitet wird. Der Präsident hält es für wichtig, dass das Justizministerium diese Unabhängigkeit wahrt», sagte Sprecherin Karine Jean-Pierre. Trump wird zur Last gelegt, Geheimpapiere aus seiner Zeit als Präsident nach dem Abschied aus dem Weissen Haus in seiner Villa Mar-a-Lago gebunkert zu haben. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Deutscher im Himalaya 1500 Meter tief in den Tod gestürzt
Während einer Klettertour im Himalaya ist ein deutscher Bergsteiger etwa 1'500 Meter tief in den Tod gestürzt.
Der 57-Jährige sei nach dem Aufstieg zum 6'814 Meter hohen Gipfel des Ama Dablam im Nordosten Nepals gestorben, sagte der Leiter des Trekking-Unternehmens Real Himalaya, Gokul Thapa, der Nachrichtenagentur DPA. Thapa sprach aus Kathmandu, wohin der Tote zur Obduktion in ein Krankenhaus gebracht worden sei.
Zur Story