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Venezuelas Präsident Maduro schwört Militär auf Regierung ein



epa07541476 A handout photo made available by Miraflores' Press Office shows Venezuelan President Nicolas Maduro (C) and his wife Cilia Flores (R) as they participate in an act on the ocassion of International Worker's Day (also known as May Day), in Caracas, Venezuela, 01 May 2019. Maduro said that US President Donald Trump was deceived when he was told he intended to leave the country and go to Cuba after the protests a day earlier that was backed by some military personnel led by the opposition leader Juan Guaido.  EPA/Jhonn Zerpa / Miraflores' Press Office HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Nicolás Maduro an einer 1.-Mai-Feier in Caracas. Bild: EPA/Miraflores' Press Office

Nach dem gescheiterten Umsturzversuch der venezolanischen Opposition hat Präsident Nicolás Maduro das Militär auf die Verteidigung seiner sozialistischen Regierung eingeschworen.

«Die Bolivarischen Streitkräfte stehen vor einer historischen Aufgabe. Soldaten des Vaterlandes: Die Stunde des Kampfes ist gekommen», sagte er am Donnerstag in der Festung Tiuna in Caracas vor Tausenden Soldaten. «Wir müssen das heilige Feuer der militärischen Werte entfachen, um den Imperialismus, die Verräter und Putschisten zu besiegen.»

Am Dienstag hatte der selbsternannte Interimspräsident Juan Guaidó einige Soldaten auf seine Seite gezogen und den seit Jahren inhaftierten Oppositionsführer Leopoldo López aus dem Hausarrest befreit.

Allerdings scheiterte sein Versuch, grössere Teile der Streitkräfte zum Überlaufen zu bewegen und Maduro aus dem Amt zu fegen. Die Militärführung gelobte dem sozialistischen Staatschef abermals die Treue.

Bei den jüngsten Protesten gegen die Regierung von Maduro gab es laut Guaidó zwei Tote. Er bezog sich auf Angaben der Beobachtungsstelle für soziale Konflikte (OVCS).

Denen zufolge sei am Dienstag ein 24-Jähriger im Bundesstaat Aragua getötet worden, zudem sei eine 27-Jährige in der Hauptstadt Caracas am Mittwoch ihren Verletzungen im Spital erlegen. Laut OVCS wurde sie bei einer Demonstration am 1. Mai von Kugeln am Kopf getroffen. Guaidó machte jeweils regierungstreue Kräfte für deren Tod verantwortlich. (sda/dpa)

Tote und Verletzte bei Protesten in Venezuela

«Leute sterben in Spitälern»

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hausmeister krause 03.05.2019 07:09
    Highlight Highlight Was wohl der Grund für die einseitige Berichterstattung ist?
  • violetta la douce 02.05.2019 23:04
    Highlight Highlight Ist jetzt Wermuth im Unterstützungs-Komite von Maduro?
  • Kubod 02.05.2019 21:47
    Highlight Highlight Es scheint, die Amnestie für die Offiziere, die vom Drogenhandel unter Maduros Schutz und Partizipation profitieren, hat diese nicht davon überzeugt, dass sie nicht doch noch im Knast in den USA landen. Ausserdem müssten sie den lukrativen Handel aufgeben und von ihrem Sold leben.
    Ein schwerer Stand für den legitimen Präsidenten des Parlamentes.
    Maduro und seine Gesellen werden weiter versuchen, in Saus und Braus die Drogengelder zu verprassen, während der Rest der Bevölkerung darbt.
    Schnöde Bereicherung einiger korrupten Mächtigen auf Kosten der Armen. Wie so oft in Lateinamerika.
    • loquito 03.05.2019 08:22
      Highlight Highlight Hahaha. Super, sie scheinenLateinamerica zu kennen. Ein Politiker der Opposition un vertreter der Oligarchie wird sicher gegen Korruption ankämpfen, genau.
  • walsi 02.05.2019 16:14
    Highlight Highlight Vor 20 Jahren hätte der Putsch problemlos funktioniert. Im Zeitalter des Internets wird es schwieriger mit irgendwelchen fabrizierten Geschichten die Meinungen zu Steuern. Guaido ist offensichtlich nicht so stark wie man uns weiss machen will. Maduro hat eine Mehrheit der Bevölkerung hinter sich.
    • RandomNicknameGenerator 02.05.2019 16:39
      Highlight Highlight Nein, hat er nicht. Sonst müsse er das vom Volk gewählte Parlament nicht entmachten und politische Gegner nicht wegsperren.
    • Charivari 02.05.2019 16:55
      Highlight Highlight Guaido ist schwach, ja. Aber das liegt vielmehr an den Sicherheitskräften, die nach wie vor grösstenteils Maduro die Treue halten. Wie will man denn einen Putsch durchführen, ohne die Sicherheitskräfte hinter sich zu haben? Da würde auch die Unterstützung der Bevölkerung wenig daran ändern.
    • walsi 02.05.2019 18:43
      Highlight Highlight @Charivari: Die Sicherheitskräfte gehören auch zur Bevölkerung. Die haben Familie und Freunde und ticken so wie jeder andere Mensch auch. Das sind nicht irgendwelche obskure gestalten die willenlos Maduro hinterher laufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FranzXaver 02.05.2019 15:52
    Highlight Highlight Gut so! Die imperialistischevder Politik der USA hat in Südamerika schon genug Schaden angerichtet.
    Wenn die westlichen Mächte jetzt aufhören sich einzumischen, kann Venezuela wieder zur Normalität zurückfinden und notwendige Reformen durchführen.
    • Walter Sahli 02.05.2019 16:20
      Highlight Highlight Und wenn ich am Samstag die richtigen Zahlen tippe, dann bin ich Lottomillionär...und das ist whs., als dass sich die Grossmächte nicht mehr in Venezuela einmischen werden.
      Mit Maduro kommt Venezuela wirtschaftlich nicht mehr auf die Beine, da der Aussenhandel blockiert bleibt. Wenn er tatsächlich was für sein Volk tun will, dann muss er zurücktreten oder freie, faire Wahlen zulassen.
      Was danach kommt, muss nicht zwingend besser sein, aber immerhin ist das Land dann vorerst nicht mehr isoliert und die Menschen haben wieder zu essen und Zugang zu Medis. Sturheit dient der Bevölkerung nicht!
    • RandomNicknameGenerator 02.05.2019 16:41
      Highlight Highlight Ja genau, als ob die Regierung, die seit 20 Jahren das Land in den Ruin reitet, wird jetzt alles retten 🤥
    • Charivari 02.05.2019 17:02
      Highlight Highlight Mit so einer gewaltigen Inflation und einer am Boden liegenden Wirtschaft? Fachkräfte die das Land in scharen verlassen? Selbst wenn deine West-Interventions-Theorie aus dem letzten Jahrhundert stimmen würde, Maduro kann das gar nicht mehr allein schaffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheDan 02.05.2019 15:38
    Highlight Highlight Maduro gibt zu dass es zwei Tote gab. Ob diese zu seinen Anhängern oder zur Opposition gehören ist der SDA/DPA nicht bekannt. Das nötige Framing darf jedoch nicht fehlen:
    "Guaidó machte jeweils regierungstreue Kräfte für deren Tod verantwortlich."

    Maduro ist entweder nicht so böse wie hier berichtet oder etwas schlauer als seine Vorgänger (Janukovic, Assad oder Gaddaffi), indem er sich nicht zu übermässiger Gewalt gegen die nicht ganz friedliche Opposition hinreissen lässt.

    Glaubt man hier nach diesem kläglichen Putschversuch immer noch dass der Grossteil der Bevölkerung gegen Maduro ist?
    • RandomNicknameGenerator 02.05.2019 16:42
      Highlight Highlight Japs, tut man. Das Militär (bzw. seine 2000 Generäle!) steht aber noch zu ihm.
    • TheDan 02.05.2019 16:57
      Highlight Highlight @Random
      Hahaha....
      Klar doch, das Militär hatte ja auch brutal zu tun um die Millionen Demonstranten für Guaido in Schach zu halten. Deshalb gibt es in den Medien auch so viele Bilder und Videos von diesen überwältigenden Massen.
    • Magnum 02.05.2019 19:50
      Highlight Highlight Das Militär musste sich nur ausnahmsweise mit den Demonstranten abgeben. Dafür hat Maduro bewaffnete Banden auf Motorrädern - Mafiosi im Staatsauftrag, die über dem Gesetz stehen und sich entsprechend aufführen.
      Dass Maduro nun das Militär auf seine Person statt auf die Verfassung schwören lässt, spricht Bände: Da steht einer mit dem Rücken zur Wand und sieht sich dennoch in einer Position der Stärke. Der Busfahrer Maduro hatte NIE das Format, in die Fussstapfen von Chavez zu treten. Und er wird dessen Erbe zugrunde reiten.
    Weitere Antworten anzeigen

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