Wer schreit am besten? Europameisterschaft im Möwen-Imitieren
Im belgischen Küstenort De Panne wurde gekreischt – und das ganz bewusst. In einem Pub versammelten sich über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus insgesamt 15 Ländern, um bei der Europameisterschaft im Möwen-Imitieren gegeneinander anzutreten.
Was auf den ersten Blick skurril wirkt, verfolgt ein klares Ziel: Die oft als lästig empfundenen Küstenvögel sollen ein besseres Image erhalten.
Die Mission des Veranstalters ist: Möwen sollen «wieder sexy» werden. Mit viel Engagement, Kreativität und Humor stellten sich die Vogelenthusiasten der Herausforderung, den charakteristischen Schrei der Möwen möglichst realistisch nachzuahmen.
Bewertet wurden die Teilnehmenden von einer Jury nach einem klaren Punktesystem. Für die Qualität der Möwen-Imitation konnten bis zu 15 Punkte vergeben werden, während das Auftreten mit maximal 5 Punkten in die Gesamtwertung einfloss. Insgesamt waren also 20 Punkte erreichbar.
Der Wettbewerb hat sich mittlerweile zu einer festen Tradition entwickelt und fand nun schon zum sechsten Mal statt. Zu gewinnen gab es allerdings nichts.
(emk)
