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Deutscher Tourist tritt in Myanmar auf eine Landmine und stirbt

27.11.2019, 09:28

Bei der Explosion einer Landmine ist in Myanmar ein Tourist ums Leben gekommen. Seine Begleiterin wurde bei dem Unfall am Dienstag im östlichen Bundesstaat Shan verletzt, wie örtliche Medien unter Berufung auf Behörden am Mittwoch berichteten. Bei dem Mann soll es sich laut einer lokalen Hilfsorganisation um einen Deutschen handeln, bei der Frau um eine Argentinierin. Die Deutsche Botschaft in Rangun bestätigte das zunächst nicht.

Die Zeitung «Myanmar Times» gab das Alter des Mannes mit 41 Jahren an. Die Leiche sei ins Krankenhaus in Hsipaw gebracht worden. Laut der Organisation Charity Without Borders, die in der Region tätig ist, hatten sich die Touristen einen Motorroller geliehen. «Sie fuhren alleine ohne Ortsführer, und es handelte sich um ein Sperrgebiet», sagte Aung Zwa Win von der Organisation der Deutschen Presse-Agentur.

Touristen dürfen im Bundesstaat Shan die Stadt Hsipaw mit ihren königlichen und religiösen Sehenswürdigkeiten besuchen, sollen aber aus Sicherheitsgründen nicht auf eigene Faust die Umgebung erkunden. In der bergigen Region kam es zuletzt zu Gefechten zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Laut einer Studie zu Streumunition liegt das südostasiatische Land zudem bei der Zahl der Landminen-Opfer hinter Afghanistan, Syrien und Jemen auf Platz vier. Grund ist der jahrzehntelange Konflikt zwischen dem Militär und verschiedenen bewaffneten Gruppen, die nach mehr Autonomie streben. (sda/dpa)

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Süd- und Nordkorea räumen Landminen an der Grenze

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4 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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who cares?
28.11.2019 01:04registriert November 2014
Es gibt viele wunderschöne Orte in Myanmar. Warum man dann unbedingt in ein Sperrgebiet mit Landminen muss, ist mir schleierhaft.
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Posersalami
28.11.2019 00:56registriert September 2016
Krass, ich war vor ein paar Jahren auch dort.

Wobei man sagen muss, dass das Sperrgebiet gut sichtbar war und man sich sowieso informieren MUSS, wenn man solche Regionen bereist.. ist ja nicht das einzige Risiko in diesem wunderschönen, aber auch bettelarmen Land.
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