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epa05747184 US President Donald Trump displays one of five executive orders he signed related to the oil pipeline industry in the oval office of the White House in Washington, DC, USA, 24 January 2017. US President Trump on 24 January 2017 signed an executive order that allows the disputed Dakota Access and Keystone XL pipelines, under the precondition that US-American steel was used. Former president Obama's administration in 2015 halted the controversial Keystopne XL project.  EPA/SHAWN THEW

Freund der heimischen Ölindustrie: Donald Trump präsentiert einen Erlass zum Bau der umstrittenen Pipeline Keystone XL. Bild: EPA/EPA

7 Jahre nach «Deepwater Horizon»: Trump will Sicherheitsregeln wieder abschaffen



Die Trump-Regierung will nach Angaben der «New York Times» Sicherheitsregeln abschaffen, die nach der «Deepwater Horizon»-Ölpest 2010 erlassen worden waren - der bisher schwersten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.

Ziel sei es, «unnötige Restriktionen» für die Industrie zu beseitigen und damit die heimische Energieförderung zu stärken, begründet das Innenministerium der Zeitung zufolge seinen Plan, zu dem sich die Öffentlichkeit jetzt bis Ende Januar äussern könne.

Umstrittenes Projekt: Die Keystone XL-Pipeline

Die Regeln verstärken der Zeitung zufolge die Kontrollmassnahmen für Absperrventile an Bohrlöchern. Das sind Vorrichtungen, die im Fall von Problemen einen unkontrollierten Ölfluss verhindern sollen. Dieses Ventil hatte nicht funktioniert, als es im April 2010 auf der Bohrinsel «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko zu einer Explosion kam.

Elf Arbeiter starben, 87 Tage lang floss Öl aus einem Leck in 1500 Meter Tiefe ins Wasser - insgesamt 780 Millionen Liter. Ein über 1000 Kilometer langer US-Küstenabschnitt von Louisiana bis Florida wurde verschmutzt, Hunderttausende Seevögel starben. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hackphresse 30.12.2017 12:05
    Highlight Highlight Sowas nennt man dann.... ääh... ahja Genau!
    In die eigenen Taschen regieren.
  • dorfne 30.12.2017 11:57
    Highlight Highlight Recht hatt er. Das ist doch mal ehrlich. Geht eh Alles den Bach runter. Lieber einen Muni, der volle Kraft voraus auf das Unvermeidliche losrennt und dabei noch eine Klimax erlebt, als Eine, die am Pariser Klima(ohne x, oder ev. doch mit?)gipfel mit einer Rede über die Rettung von Mutter Natur zu Tränen rührt und dann kaum zu hause für die zweite Gotthardautoröhre Werbung macht, Und das bis an den Rand der Erschöpfung und natürlich mit Erfolg.
    • Fabio74 30.12.2017 14:04
      Highlight Highlight das ist toll. Nur ja keine Verantwortung fürs eigene Leben übernehmen, aber wenn dann wieder mal der Ozean eine Öllache ist, darf der verhasste Vater Staat einspringen und aufräumen
      DIe Toten Tiere sind eh egal, was kümmert das den Egomenschen von heute
      Und nach mir die Sintflut ist auch toll
    • rodolofo 30.12.2017 15:43
      Highlight Highlight @ Wölfli beim Lamm
      Ich glaube, Du solltest das Ironie-Zwinkerzeichen doch noch nachliefern.
      Dan wissen die Besorgten Bürger wenigstens, dass DU sauber bist.
      Ein schwacher Trost, denn die Umweltzerstörung weltweit ist inzwischen wesentlich mehr als besorgniserregend. Sie ist selbstzerstörerisch!
      Da regen wir uns auf über IS-Psychopathen, die sich auf belebten Plätzen in die Luft sprengen.
      Aber was machen WIR als Gesellschaft?
      Wir verschandeln, vergiften, verstrahlen und vermüllen diesen wunderbaren, im Universum weit und breit einzigartigen, blauen Planeten!
      Es ist eine Riesen-Sauerei.
    • dorfne 30.12.2017 18:16
      Highlight Highlight @Rodolfo. Danke. Das war 100% ironisch gemeint. Ehrlich gesagt sogar zynisch aus purer Resignation, was das Thema Umwelt betrifft.
  • demian 30.12.2017 10:59
    Highlight Highlight Einfach nur krank, wegen ein paar Dollar mehr dieses unnötige Risiko einzugehen!

    Ich könnte jedesmal kotzen, wenn ich solche Nachrichten lese.
  • Thurgauo 30.12.2017 10:35
    Highlight Highlight Trump würde für ein ordentliches Sümmchen sogar seine Seele verkaufen^^
  • Beggride 30.12.2017 09:51
    Highlight Highlight Ich glaube, der macht alles wegen dem Geld, geht sogar über Leichen in diesem Fall... Ach du schöne Welt
    • dorfne 30.12.2017 11:58
      Highlight Highlight Na ja. Der braucht sich mit seinen 71 Jahren nicht mehr gross Sorgen um seine Zukunft zu machen.
    • Beggride 30.12.2017 12:59
      Highlight Highlight Falls er nich eine zweite Prasidentscgaft anstreben will, könnte er es dennoch mehr zu spüren bekommen, als ihm lieb ist
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 30.12.2017 09:47
    Highlight Highlight Jetzt muss er nur noch die Haftung bei Umwelt- und Personenschäden für die Firmen ganz aufheben sonst fühlt sich die Ölindustrie doch noch behindert.
    • Jein 30.12.2017 10:28
      Highlight Highlight Nicht nötig, Scott Pruitt hat die EPA mittlerweile schon so weit ausgehöhlt dass die Kapazität fehlt um Umweltschäden überhaupt erst feststellen zu können...
  • zombie woof 30.12.2017 09:47
    Highlight Highlight Trumps Geldmaschine legt zu
  • rodolofo 30.12.2017 09:37
    Highlight Highlight Kosten sparen auf dem Buckel der Fische.
    So sieht sie aus, die Politik eines "Orangen Riesenmeerschweinchens" (mit goldenem Klo)...
  • word up 30.12.2017 09:27
    Highlight Highlight "I don't care about the enviroment! I just want to be a rockstar!"

    klar doch, sicherheitsregeln sind sosieso nur da, um den fortschritt zu limitieren!

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