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Demokratin Ex-CIA-Agentin Abigail Spanberger reagiert auf Trumps Rede

Abigail Spanberger, gouverneure de Virginie, est pressentie comme la prochaine égérie des démocrates.
Abigail Spanberger, Gouverneurin von Virginia, gilt als mögliche neue Hoffnungsträgerin der Demokraten.bild: Imago

Diese Ex-CIA-Agentin wird zur neuen Gegenspielerin von Trump

Im Hinblick auf die Midterms setzen die Demokraten auf Abigail Spanberger: Die moderate Gouverneurin von Virginia und frühere CIA-Agentin soll Trump die Stirn bieten und eine pragmatische Opposition verkörpern.
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25.02.2026, 19:0225.02.2026, 19:02
Shahzad ABDUL, Washington / AFP

Abigail Spanberger, die ausgewählt wurde, um am Dienstag auf die Rede des US-Präsidenten zu antworten, könnte die Strategie der demokratischen Opposition verkörpern. Diese sucht derzeit nach einem Weg, um Donald Trump wirksamer Paroli zu bieten.

Übersetzung

Dieser Text wurde von unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Romandie geschrieben, wir haben ihn für euch übersetzt.

Einige Monate vor den US-Zwischenwahlen, die im November das politische Kräfteverhältnis kippen könnten – derzeit verfügt Donald Trump nach seiner Rückkehr ins Weisse Haus über weitreichende Befugnisse –, hielt die neue Gouverneurin von Virginia die traditionelle Antwort der Opposition auf die Präsidialrede. Die 46-Jährige, die erst kürzlich mit einem zentristischen Programm gewählt wurde, trat im Kongress vor die Kameras und reagierte auf die «State of the Union»-Rede. Dabei sagte sie unter anderem:

«In seiner Rede hat der Präsident das getan, was er immer tut: gelogen, Sündenböcke gesucht, abgelenkt – und keinerlei konkrete Lösungen für die Herausforderungen unseres Landes präsentiert.»

Ihre Rede klang streckenweise wie ein Wahlkampfauftritt:

«Die Amerikanerinnen und Amerikaner verdienen Führungspersönlichkeiten, die sich um die Probleme kümmern, die ihnen nachts den Schlaf rauben.»
Donald Trump prononce ici le premier discours sur l'état de l'Union de son second mandat devant une session conjointe du Congrès dans la Chambre des représentants du Capitole à Washi ...
Donald Trump hält hier die erste «State of the Union»-Rede seiner zweiten Amtszeit vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses im Repräsentantenhaus des Kapitols in Washington, D.C.bild: KENNY HOLSTON / POOL / AFP

Ein ungewöhnlicher Werdegang

Erste Frau an der Spitze von Virginia, mehrfach ins Parlament gewählt, frühere Agentin des US-Auslandsgeheimdienstes Central Intelligence Agency (CIA): Die aufstrebende Demokratin vereint vieles, worauf ihre Partei derzeit setzt. Die Demokraten wollen auf zentristische Stimmen bauen – auf durchsetzungsstarke Persönlichkeiten, die sowohl hinter den Kulissen als auch im politischen Schlagabtausch bestehen können.

Im vergangenen Jahr wurde sie in dem über acht Millionen Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Bundesstaat gewählt – nach einem pragmatischen Wahlkampf, der vor allem die steigenden Lebenshaltungskosten ins Zentrum stellte.

Im Wahlkampf, so betonte sie am Dienstag, habe sie überall im Land dieselben drängenden Sorgen gehört: «zu hohe Kosten für Wohnen, Gesundheitsversorgung, Energie oder Kinderbetreuung …». Alles Themen, die auch Donald Trump für sich beansprucht – und die sie den Republikanern nicht kampflos überlassen will.

Das gilt auch für Fragen der Sicherheit – und selbst für die Migration. Die aktuelle Migrationspolitik bezeichnet sie als «mangelhaft» und «reformbedürftig». Zugleich kritisiert sie die Härte und Brutalität, mit der Donald Trump dieses Thema angeht.

Ein rasanter Aufstieg

Noch vor wenigen Jahren war Abigail Spanberger der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt. In den 2000er-Jahren arbeitete sie für die Central Intelligence Agency (CIA) und absolvierte mehrere Auslandseinsätze – einige davon unter verdeckter Identität.

Nationale Bekanntheit erlangte Abigail Spanberger im Jahr 2018, als sie in Virginia einen bis dahin republikanisch gehaltenen Wahlkreis gewann. Sie wurde dort anschliessend als Abgeordnete wiedergewählt, bevor sie schliesslich ins Gouverneursamt einzog.

In ihrem neuen Amt festigte Abigail Spanberger ihr Profil als Politikerin, die auch über die demokratische Kernwählerschaft hinaus Anklang findet – insbesondere bei Wirtschaftsfragen und Themen der nationalen Sicherheit.

Ihre Wahl könnte auch ein Hinweis auf die strategische Ausrichtung der Demokraten sein: Statt auf eine frontale, ideologisch aufgeladene Konfrontation zu setzen, wollen sie offenbar auf eine konsensfähige Persönlichkeit mit kontrollierter Kommunikation bauen. Das wäre ein Kontrast zu Figuren wie dem linken Aushängeschild Zohran Mamdani, dem neuen sozialistischen Bürgermeister von New York, oder dem Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom – einem der bevorzugten politischen Gegner von Donald Trump.

Abigail Spanberger, prononce ici la réponse démocrate au discours sur l'état de l'Union du président américain Donald Trump, le 24 février 2026 à Williamsburg, en Virginie.
Abigail Spanberger hält hier am 24. Februar 2026 in Williamsburg (Virginia) die demokratische Antwort auf die «State of the Union»-Rede von Donald Trump.bild: MIKE KROPF / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP
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26 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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No Stability Augmentation System
25.02.2026 20:07registriert November 2021
So schön das auch tönt, es ist nicht Trump, der das grundlegende Problem ist, es sind die USA selbst. Die haben Trump ermöglicht. Die Bevölkerung mit ihrer Überheblichkeit und dem Glauben das die USA das beste Land sind. Die Arroganz, die besch... Bildung, der Cult der genau so funktioniert wie in China, Nordkorea, Russland und ... ja, es tut mir weh das zu sagen ... wie Nazi-Deutschland. Es ist immer dasselbe Schema.
Ich warte nur noch drauf, dass Oppositionspolitiker in den USA plötzlich beginnen aus Fenstern zu fallen oder komische Herzinfarkte bekommen. Das ist dann das Endgame.
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Grüblerine
25.02.2026 20:54registriert Januar 2024
Die USA brauchen dringend eine Regierung die die zerrissnen Lager wieder annähern kann. Ob das jetzt ein Mann oder eine Frau ist, egal. Nach der Trump Administration kann man dann ja Mülldeponien nach Trump benennen, das wäre dann Ehre genug.
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Will-i-am
25.02.2026 20:16registriert Februar 2019
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