International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Macron will Wasserstoff-Allianz mit Berlin voranbringen – Milliarden-Investitionen geplant



ARCHIV - Emmanuel Macron (l), Pr

Macron und Merkel (Archivbild). Bild: sda

Die geplante deutsch-französische Zusammenarbeit in der Wasserstofftechnik nimmt aus Pariser Sicht nun konkretere Formen an. Bis zum Jahresende solle dazu ein gemeinsames Projekt auf den Weg gebracht werden, teilte der Élyséepalast am Dienstagabend in Paris mit.

Vorangegangen war ein Technikdialog, bei dem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen per Videokonferenz debattierten.

Frankreich Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire, der auch an der Konferenz teilnahm, hatte die Kooperation bereits im vergangenen Monat in Aussicht gestellt. Frankreich wolle langfristig sieben Milliarden Euro in die Wasserstofftechnik investieren, in Deutschland seien neun Milliarden Euro geplant. Muster ist für Paris der Aufbau einer europäischen Batteriezellenfertigung - das Milliarden-Vorhaben wurde von Deutschland und Frankreich im grossen Stil angeschoben. Macron sprach bereits vom «Airbus der Batterien».

Die Nutzung klimafreundlichen Wasserstoffs soll nach dem Willen der Brüsseler EU-Kommission stark ausgebaut werden, um die Energiewende voranzutreiben. Die Behörde hatte im Juli eine Strategie vorgelegt, wonach die Kapazitäten europaweit mit öffentlicher Unterstützung stark wachsen sollen.

Weitere Themen des Austauschs waren der superschnelle 5G-Datenfunk und die Cloud-Technik zur Datenspeicherung. Berlin und Paris wollen auch in diesen Bereichen enger zusammenarbeiten. Wichtig sei es, die industrielle Basis in Europa zu stärken. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Sind bald alle Energieprobleme gelöst?

In vier Stunden um die halbe Welt: Das steckt dahinter

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

25 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
Normalo
14.10.2020 03:05registriert October 2015
Eine gute Cooperation. Es muss möglich sein, H2 energiereduziert mit regenerativen Energieformen zu extrahieren. Es muss auch möglich sein, H2-Tanks zu entwickeln, die auch über lange Zeit praktisch keinen Inhaltsverlust mehr erleiden. Ja, dafür brauchts Forschung und Entwicklung. Und das kostet halt. Aber künftige Generationen werden den jetzigen Anschub-Exponenten dereinst dankbar dafür sein. Tolle Sache!
7713
Melden
Zum Kommentar
25

«Adieu Samuel»: Frankreich nimmt Abschied von brutal ermordetem Lehrer

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat bei einer emotionalen Gedenkfeier für den brutal ermordeten Lehrer Samuel Paty zur Verteidigung der Freiheit aufgerufen. «Wir werden nicht auf Karikaturen (und) Zeichnungen verzichten», sagte Macron am Mittwochabend im Innenhof der Pariser Sorbonne-Universität mit Blick auf die Mohammed-Karikaturen, die weltweit Kontroversen ausgelöst hatten. Der 47 Jahre alte Paty sei das Opfer einer tödlichen Verschwörung, von Dummheit, Lüge und Hass auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel