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US-Defizit steigt wohl auf 3,7 Billionen Dollar



Treasury Secretary Steven Mnuchin's signatures is seen on new dollar bills, Wednesday, Nov. 15, 2017, at the Bureau of Engraving and Printing in Washington. The new Mnuchin-Carranza notes, which are a new series of 2017, 50-subject $1 notes, will be sent to the Federal Reserve to issue into circulation. (AP Photo/Jacquelyn Martin)

Bild: AP/AP

Das US-Haushaltsdefizit wird unabhängigen Experten des US-Kongresses zufolge in diesem Fiskaljahr auf den Rekordwert von 3,7 Billionen Dollar steigen. Damit werde es sich fast vervierfachen.

Grund seien die Folgen der Coronavirus-Epidemie auf die Wirtschaft und die gigantischen Hilfsprogramme der US-Regierung, wie das Haushaltsbüro des Kongresses (CBO) am Freitag (Ortszeit) mitteilte.

Die US-Wirtschaftsleistung (BIP) dürfte demnach im zweiten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um fast 40 Prozent einbrechen. Die Arbeitslosenquote werde mit 16 Prozent einen Höhepunkt erreichen und bis zum Jahr 2021 zweistellig bleiben. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt ein viertes Hilfspaket im Kampf gegen die Coronavirus-Krise unterzeichnet und damit einen weiteren Anstieg des Haushaltsdefizits ausgelöst.

Weitere Staatshilfen

Die US-Regierung erwägt zudem eine staatliche Beteiligung an den wegen niedriger Erdölpreise unter Druck stehenden amerikanischen Energiekonzernen. «Wir prüfen eine ganze Reihe von Alternativen», sagte Finanzminister Steven Mnuchin am Freitag (Ortszeit) in Washington. Auch US-Präsident Trump sagte, er wolle der Branche helfen. Dazu schlug er vor, dass die US-Regierung sowohl Treibstoff für das Land als auch Flugtickets im Voraus kaufen könne. «Das Energiegeschäft ist für mich sehr wichtig, und wir werden es aufbauen», betonte Trump. Damit dürfte das Haushaltsdefizit des Landes noch weiter steigen. (aeg/sda/reu)

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