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FILE - In this April 24, 2015, file photo, pumpjacks work in a field near Lovington, N.M. New Mexico's grinding budget crisis is taking a visible toll in courtrooms where overburdened attorneys have denied legal counsel to poor defendants, at museums reeling from layoffs and admission hikes, and at state universities and colleges grappling with steep spending cuts. A prolonged downturn in oil and natural gas markets continued to ripple through New Mexico's economy over the summer and into the fall, undermining state tax revenues. (AP Photo/Charlie Riedel, File)

Bild: AP/AP

Rückschlag für erneuerbare Energien: Riesiges Ölfeld in Mexiko entdeckt



Der mexikanische Energiekonzern Pemex hat im Osten des Landes ein grosses Ölfeld entdeckt. In dem Gebiet werden 350 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl und Äquivalente vermutet, wie der Staatskonzern am Freitag mitteilte.

Es handle sich um den grössten Ölfund an Land in Mexiko seit 15 Jahren, sagte Staatspräsident Enrique Peña Nieto.

Das Feld Ixachi im Bundesstaat Veracruz liegt nach Angaben von Pemex nahe anderen Fördergebieten und Pipelines und kann deshalb recht zügig erschlossen werden. Insgesamt hat das Feld ein Volumen von 1.5 Milliarden Barrel Öl, die aber vermutlich nicht komplett gefördert werden können.

Ölförderung nimmt ab

Seit der Energiereform 2013 öffnet Mexiko den zuvor streng regulierten Energiemarkt und holt über Auktionen auch immer wieder private Unternehmen ins Boot. Damit sollen frisches Geld und Expertise ins Land gelockt werden.

Wegen des niedrigen Ölpreises und der sinkenden Produktion war Pemex zuletzt unter Druck geraten. Für dieses Jahr erwartet der Konzern eine Produktion von 1.94 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl pro Tag. 2004 lag sie noch bei 3.4 Millionen Barrel. (leo/sda/dpa)

Mexikos ehemaliger Präsident belehrt Trump mit Kuchen:

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Video: watson/can

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ökonometriker 04.11.2017 12:57
    Highlight Highlight Derzeit wird in den meisten Ländern nur noch wenig Öl für die Stromerzeugung verwendet. Kohle ist das viel grössere Übel und die eigentliche Konkurrenz. Atom ist nicht mehr wirtschaftlich, besonders wenn man nicht wie im kalten Krieg stark auf Autarkie angewiesen ist.
    Gas ist eher eine Ergänzung, wenn die erneuerbaren Energien gerade nicht so viel Strom liefern können.

    350 Millionen Barrel decken zudem gerade einmal beispielsweise die chinesischen Ölimporte für einen Monat, dann ist das Feld aufgebraucht.

    Dieses Ölfeld wird die Energiewende also nicht merklich beeinflussen.
  • jogilgen 04.11.2017 10:53
    Highlight Highlight Rohöl ist nicht nur Brennstoff-Lieferant. Medikamente, Kunststoffe, Strassenbeläge, Baustoffe usw werden aus dem schwarzen Gold gewonnen... wir werden auch dieses gefundene Öl verbrauchen...
  • Loeffel 04.11.2017 09:26
    Highlight Highlight Sitze gerade auf 🚽 und lese den Artikel und mache mir gerade folgende physikalische Überlegung: 350 Mio Barrel Öl. Weltweit hat die Menschheit seit Bestehen wohl schon 3500 mio Barrel gefördert und danach verbrannt (in luft und gas aufgelöst). Kenne gewicht von öl nicht, sollten dann aber wohl ca 3500 mio x159 x 3 sein, aufjeden fall eine verdammte grosse Zahl. Erdmasse. Nun mein gedanke: verändern wir durch den Abbauund Verbrennung der Erdmasse nicht auch die Gravitation? Ihr wisst schon, Sonne, Mond, Erde, Laufbahn? Keine Ahnung wie ich da drauf gekommen bin, geht mir nicht mehr aus kopf 🤔
    • flv 04.11.2017 17:04
      Highlight Highlight Die Totalmasse ändert sich nie. Was bei einem chemischen Prozess (z.B. Verbrennung) an Masse reingeht, kommt danach auch wieder raus. Die Dichte der Bestandteile kann sich ändern. Die Masse jedoch nicht. Auch CO2 hat eine Masse und die ist exakt so hoch, wie C (Kohlenstoff, in diesem Fall Öl) und O (Sauerstoff) im Prozess benötigt werden.
  • inquisitio 04.11.2017 08:09
    Highlight Highlight Was für ein doofer Titel. Peak Oil ist schon länger erreicht.
    • m. benedetti 04.11.2017 09:53
      Highlight Highlight Sorry, du hast Peak Oil offenbar nicht verstanden. Peak Oil ist dann erreicht, wenn der Bedarf an Öl das Angebot übersteigt. Und davon sind wir schon noch etwas entfernt.
  • AdvocatusDiaboli 04.11.2017 07:01
    Highlight Highlight Ein weiterer rückschlag für OPEC. Meine PV Anlage interessierts weniger.
  • HansDampf_CH 04.11.2017 05:31
    Highlight Highlight Riesiges Ōlfeld? Die Welt verbraucht 92 mns Barrel ōl am Tag! Ich gratuliere mit dem „riesigen“ Fund wurde das ōlzeitalter um 3 Tage verlāngert.
    Hoax
  • Hugo Wottaupott 04.11.2017 03:40
    Highlight Highlight Wer suchet der findet.
  • Hallosager 04.11.2017 02:44
    Highlight Highlight Nun jetzt können die Mexikaner dem Trump ja die Mauer bezahlen? 😂🤔
  • Pasch 04.11.2017 02:36
    Highlight Highlight Zum Glück für die Mexikaner kommt bald die Mauer, da kann man besser kontrollieren wer sich da so rumtummelt!
  • Darkside 04.11.2017 02:25
    Highlight Highlight Woohoo, dann haben sie ja jetzt genug Geld um die Mauer des orangenen Idioten zu bezahlen...
  • nick11 04.11.2017 01:15
    Highlight Highlight "In in Mexico"?
    • Christoph Bernet 04.11.2017 08:27
      Highlight Highlight @nick11: Danke für den Hinweis, ist korrigiert.
  • Stansen 04.11.2017 00:47
    Highlight Highlight 300M nutzbares Vorkommen bei einer Pemex-Produktion von 1.9M pro Tag gibt ? ... genau, ein gütig gerundetes halbes Jahr länger Öl oder deren Äquivalente verbraten bevor dann doch die Erneuerbaren kommen. jipppiieajeee!!
  • Dr. Atom 04.11.2017 00:35
    Highlight Highlight Öl ist in vielen Dingen komplett unersetzbar!

    Das man es verbrennen, um Motoren damit anzutreiben, da werden sich noch viele Menschen in 100-200 Jahren an den Kopf langen und sich fragen:

    Was haben die sich dazumal nur überlegt....
  • 4kant 03.11.2017 23:42
    Highlight Highlight Vor ungefähr 40 Jahren, wurde mir auf allen Kanälen eingetrichtert, dass das Erdöl schon vor 15 jahren ausgehen würde. Jetzt hat es so viele Ölreserven, wie schier niemals zuvor.
    Es wurde unablässig von den höchsten wissenschaftlichen Kreisen geweissagt, dass wir unter einem Eispanzer verschwinden würden, weil die Eiszeit in Bälde wiederkehren würde, und wir mangels Heizöl zu Tode frieren würden.
    Nun kann ich keine wissenschaftliche Prognose mehr ernst nehmen, die länger vorausgreift, als der Wetterbericht für die nächste Stunde.
    Prognosen sind auch nur Kristallkugeln.
    • Menel 04.11.2017 08:37
      Highlight Highlight Ihnen ist schon klar, wie viel Öl da gefunden wurde? 😅
    • 4kant 04.11.2017 11:57
      Highlight Highlight @Menel: Ich schloss alle bekannten und nutzbaren Vorkommen in meine Betrachtung mit ein.
      Wusstest Du, das herkömlicherweise nur rund die Hälfte eines Vorkommens gefördert wird? Das liegt daran, dass die Pumpleistung umso höher sein muss, desto leerer das Ölfeld ist. Mit der Technik von heute lohnt es sich nicht, den Rest rauszuholen, obschon es technisch machbar ist. D. h. dass in den bereits stillgelegten Ölfeldern ungefähr noch soviel Öl schlummert, wie dort bereits gefördert wurde.
      Ist das nicht schön! Eine Menschheit ohne Energieknappheit. Das ist wahrer ein Segen.
  • äti 03.11.2017 23:16
    Highlight Highlight Sowas, jetzt könnten sie die Mauer bezahlen, aber nun will der Donald keine mehr, sondern Pipelines.
  • fcsg 03.11.2017 23:06
    Highlight Highlight Naja, angesichts eines weltweiten Erdölverbrauchs von 96 mio. Barrel täglich, ist der Titel etwas reisserisch gewählt und der Fund global gesehen kaum der Rede wert.
  • DerTaran 03.11.2017 22:43
    Highlight Highlight Kein Rückschlag, die Energiewende ist gegessen. Aber wir werden das Öl noch für besseres brauchen als es zu verbrennen.
    • Mario Conconi 03.11.2017 23:43
      Highlight Highlight Plastik😍
    • 4kant 03.11.2017 23:48
      Highlight Highlight Die Energiewende ist nicht gegessen. Es wird noch mind. 100 Jahre dauern, bis weltweit der Verbrauch von fossilen Brennstoffen zu mehr als 90 % ersetzt werden wird mit alternativen Energieträgern (vor allem Thoriumkraftwerke und Kernfusionsreaktoren, evtl. Solarthermische Kraftwerke).
      Aber Ja, mit Erdöl kann man gescheiteres anfangen, als es zu verbrennen.

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