International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hotels befürchten nach Cook-Pleite Hunderte Millionen Euro Verlust



epa07868330 A man passes next to the logo of the travel company Thomas Cook in front of the headquarters of the German branch of Thomas Cook in Oberursel, Germany, 25 September 2019. British Thomas Cook's German tour operator has filed for insolvency on 25 September.  EPA/ARMANDO BABANI

Bild: EPA

Hotels in beliebten Urlaubsdestinationen ziehen nach der Pleite des britischen Reisekonzerns Thomas Cook eine erste Bilanz - und sie sieht vielerorts verheerend aus. Allein der griechische Hotelverband (HHF) rechnet kurzfristig mit Kosten von rund 500 Millionen Euro.

Spanien geht von mindestens 200 Millionen Euro aus, davon allein 100 Millionen Euro auf der Urlaubsinsel Mallorca.

Die Kosten entstehen nicht nur durch mögliche Ausfälle bei der Begleichung aktuell offener Rechnungen seitens Thomas Cook, heisst es in Griechenland.

Hinzu kämen fehlende Urlauber - denn viele Gäste reisen im Oktober gar nicht mehr an - sowie die Kosten für den allgemeinen Betrieb. «An den Hotels hängen das Personal, die Zulieferer und über die Steuern auch die Staatskasse», sagte HHF-Präsident Grigoris Tasios.

In der Türkei würden manche Unterkünfte wegen der Pleite in jedem Fall früher schliessen als geplant, heisst es seitens des dortigen Hotelverbandes.

Deutlicher äussert sich der Tourismus-Beratungsrat TIK: Er spricht von einer «schweren Krise», die zunächst mit bis zu 350 Millionen Euro zu Buche schlagen könnte. (dfr/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

15 Touristen aus der Hölle, die Respekt vor gar nichts haben

Wie wir heute in die Ferien fahren und wie es früher war

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Auch Kanada sagt Facebook den Kampf an

Facebook gerät wegen seines Streits mit der australischen Regierung zunehmend unter Druck. Kanada kündigte ein ähnliches Vorgehen gegen die Plattform an wie Australien.

Der kanadische Kulturminister Steven Guilbeault kritisierte Facebook am Donnerstag (Ortszeit) scharf und betonte, dass sein Land sich nicht in die Knie zwingen lassen werde.

Anlass ist die Entscheidung des Unternehmens, in Australien alle Nachrichteninhalte zu sperren. Hintergrund ist, dass das Parlament in Canberra in den …

Artikel lesen
Link zum Artikel