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USA-Arbeitslosenquote fällt auf tiefsten Stand seit fast 50 Jahren



Die Arbeitslosigkeit in den USA ist auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gesunken. Die Arbeitslosenquote betrug im April 3.6 Prozent, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag mit. Sie niedrig war sie zuletzt im Dezember des Jahres 1969. Im März hatte die Quote noch bei 3.8 Prozent gelegen. Im April seien 263 000 Jobs neu auf den Arbeitsmarkt gekommen - deutlich mehr als Experten zuvor erwartet hatten.

Die Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt führt Präsident Donald Trump auf seine Politik niedriger Steuern und auf den wirtschaftsfreundlichen Abbau von Regulierungen zurück. Trump schrieb nach der Veröffentlichung am Freitag auf Twitter: «JOBS, JOBS, JOBS!» Experten sehen den Einfluss der Politik auf die Entwicklung als begrenzt an.

Die US-Notenbank Federal Reserve hatte in ihrem jüngsten Bericht zur US-Konjunktur erklärt, es sei davon auszugehen, dass der Arbeitsmarkt weiter bis ins nächste Jahr hinein stabil bleibe. Erst 2021 - dem Jahr nach der Präsidentschaftswahl in den USA - dürfte die Arbeitslosenquote wieder steigen. (aeg/sda/awp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • LuLaa 04.05.2019 08:12
    Highlight Highlight Vielleicht hat er ja die arbeitslosen Mexikaner nicht mehr mitgezählt?
  • Basti Spiesser 04.05.2019 00:42
    Highlight Highlight Ich erinnere mich nich an die Prophezeihungen vor Trumps Wahl... die Welt und die Wirtschafts geht unter. Schön, dass die Menschheit auch sowas wie Truml überlebt.9
    • swisskiss 04.05.2019 10:05
      Highlight Highlight Basti Spiesser; Ein Land, dass in einer konjunktuellen Hochphase Steuern senkt, dadurch die Inflation anheizt, pro Jahr mehr als 1000 Milliarden neue Staatsschulden generiert, die nun bei 22,3 Billonen liegen, ein immer stärker wachsendes Handelsdeizit provoziert und das Ganze mit einem Handelskrieg krönt, hat ein ernstes Problem, wenn diese boomende Wirtschaft ins Stottern gerät. Der Absturz wird finanzpolitisch durch nichts gebremst, wenn er kommt, Und kommen wird er!
  • Gregor Hast 04.05.2019 00:09
    Highlight Highlight Es werden in den USA auch ständig neue Jobs kreiert, was natürlich die Wirtschaft ebenso wieder ankurbelt. Ausserdem wird Präsident Trump auch nach 2021 zusehen, dass die Arbeitslosenquote, nachdem sie gemäss FED wieder ansteigen sollte, in Windeseile wieder gesenkt wird.
    • swisskiss 04.05.2019 10:12
      Highlight Highlight Gregor Hast: Wie? Durch Steuersenkungen? Durch noch mehr Verschuldung? Wenn nicht mal Geld vorhanden ist, ein Infrastrukturprogramm für die maroden Strassen, Brücken, Flughäfen, Schulen und Spitäler aufzugleisen, sollte ein Staat sicher nicht den Privatsektor mit niedrigen Steuern stärken und gleichzeitig den öffentlichen Sektor verkommen lassen. Das ist Klientelpolitik, die schon nahe an korruptes Handeln grenzt.

      Der grösste Witz ist, dass trotz aller neu geschaffenen Jobs, aktuell weniger Steuern als unter Obama eingenommen werden, und die Neuverschuldung stetig steigt.
    • Gregor Hast 04.05.2019 21:43
      Highlight Highlight @swisskiss, wir leben in einem System, in dem es den Banken möglich ist Geld aus dem Nichts zu schöpfen. Dadurch entstehen natürlich immer mehr Schuldenberge, die am Ende gar nicht zurückbezahlt werden können; ausser die Schulden werden erlassen. Wird die FED allerdings kaum tun, da diese in Privatbesitz und nicht im Besitz des Staates befindet.
  • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 03.05.2019 21:06
    Highlight Highlight 50 Millionen AmerikanerInnen gelten als arm.

    https://www.zeit.de/arbeit/2017-11/usa-mindestlohn-arbeiterbewegung-fight-for-15/seite-3

    Die Arbeitslosenquote sagt noch nix über das Wohlergehen der amerikanischen Bevölkerung aus. Es gibt sehr viele Workingpoors, Tendenz steigend.
    • AdvocatusDiaboli 03.05.2019 22:30
      Highlight Highlight Tendenz sinkend.

      Die Anzahl Working-Poors war unter Obama bereits im Sinkflug und war Ende 2017 nur noch bei 4.5% aller Arbeitenden. Heute ist die Arbeistlosigkeit in vielen US-Staaten so tief, das viele Arbeitgeber einander mit Löhnen überbieten müssen, um genug Arbeitskräfte zu sichern.

      https://www.bls.gov/opub/reports/working-poor/2017/home.htm
    • Gregor Hast 04.05.2019 00:10
      Highlight Highlight Workingpoors gibt es auch in anderen Ländern. In Deutschland, Portugal, Italien etc. oder gar in der Schweiz....
  • Faktenchecker 03.05.2019 19:14
    Highlight Highlight Man sollte erwähnen das vor allem in Red States die Lage besonders gut ist, während Leute die es sich irgendwie leisten können aus den Blue States flüchten. Aus Kalifornien findet ein richtiger Exodus statt.
    Ja, Obama hat Einiges in die richtigen Wege geleitet, aber Trump hat erst den enormen Schwung durch viele richtige Entscheide gebracht, das kann mittlerweile nicht mehr verneint werden, ausser von den ewigen gestörten Trump-Hatern.
    • Mimimimi 03.05.2019 21:55
      Highlight Highlight Quellen bitte, du "Checker"?
    • Gregor Hast 04.05.2019 00:11
      Highlight Highlight Richtig.
  • Toni.Stark 03.05.2019 18:16
    Highlight Highlight Thank you Mister President! Trotz allen Unkenrufe in Europa ist er ein guter Presi. Amerika first. Warum soll dies nicht erlaubt sein?
    • Gregor Hast 04.05.2019 00:11
      Highlight Highlight Stimmt.
  • Knety 03.05.2019 17:23
    Highlight Highlight Trotzdem braucht der Mittelstand mindestens zwei Jobs um sich über Wasser zu halten.
    • AdvocatusDiaboli 03.05.2019 17:38
      Highlight Highlight Das ist falsch. Nur 4-6% aller Arbeitenden in den USA haben mehr als einen Job.
    • Til 03.05.2019 20:36
      Highlight Highlight Ist ein Arbeitsloser und einer mit zwei Jobs dann durchschnittliche Vollbeschäftigung?
  • rburri38 03.05.2019 17:16
    Highlight Highlight Gleich kommen die Trumpians wieder rausgeschossen. Paar weitere Zahlen dazu: Unter Obama sank die Quote im Jahr 2010 von 10% auf 4,7% im Jahr 2017. In Deutschland ist die Quote inzwischen bei 3,1%, also nochmal deutlich tiefer als in den USA. Sogar in Spanien ist sie von 26% auf 15% runter. Trump hat nicht all zu viel damit zu tun, sondern einfach eine allgemein momentan gut laufende Weltwirtschaft.
    • AdvocatusDiaboli 03.05.2019 17:47
      Highlight Highlight Die USA musst du eher mit dem Gesamtwert der EU vergleichen. Wie innerhalb der EU, gibt es auch bei US Staaten grosse Unterschiede.

      Der schlimmste Fall in den USA, Alaska, steht mit 6.5% dabei noch recht gut da, im Vergleich zu Spanien.

      https://www.bls.gov/web/laus/laumstrk.htm
    • Basti Spiesser 04.05.2019 00:34
      Highlight Highlight Naja immerhin sind alle Vorhersagen zu Trump nicht eingetroffen.
  • Zeit_Genosse 03.05.2019 17:04
    Highlight Highlight Das ist besser als in der CH, da nach ILO-Standard vergleichend gemessen (befragt) wurde. Die CH liegt irgendwo bei 4,4%. (Nach SECO bei 2.5%).

    Durch den ganzen Protektionismus und Steuersenkungen wurde die US-Wirtschaft nebst der konjunkturellen guten Lage angeheizt. Präsiden 45 proklamiert das für sich und das gibt ihm im Wahlkampf viel Luft unter die Flügel.

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