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US-Präsident Ronald Reagan an einer Veranstaltung der Republikanischen Partei in Texas (11.10.1982). bild: Reagan Presidential Library

Donald wie Ronald? Auch 1980 gewann ein «Hirnloser» – und die Welt ging nicht unter



Die Stimmung nach dem unerwarteten Wahlsieg Donald Trumps mutet vielerorts elend an. Enttäuschte Demokraten beschreiben den 9. November, in amerikanischer Kurzschreibweise 11/9, als ihr neues 9/11. Sie könnten sich damit trösten, dass Obama auch nicht so toll war, wie am Anfang alle hofften. Vielleicht wird dann auch Trump nicht so schlimm, wie sie jetzt fürchten.

In diese Richtung zielt eine historische Parallele, die Kolumnisten derzeit herumreichen: Es gab vor nicht allzu langer Zeit einen Vorgänger Trumps im Weissen Haus, den bei Amtsantritt auch viele für komplett ungeeignet erachteten, der aber seither als einer der grössten Präsidenten gilt, die die USA je hatten: 

Ronald Reagan.

Als ihn die Republikaner 1980 nominierten, rieben sich die Demokraten die Hände. Sie taten den ehemaligen Hollywood-Schauspieler als politisches Leichtgewicht ab und sahen in ihm keine ernst zu nehmende Gefahr für Amtsinhaber Jimmy Carter. «Die amerikanische Bevölkerung wird keinen 70-jährigen, rechtsgerichteten Ex-Schauspieler zum Präsidenten wählen», prophezeite einer seiner Berater.

Klingt das vertraut? Die Parallele geht noch weiter, denn genau wie Trump wurde Reagan nicht nur vom politischen Gegner, sondern auch von der republikanischen Partei-Elite nicht für voll genommen. Präsident Richard Nixon hatte seinen Parteikollegen als «oberflächlich» bezeichnet und ihm eine «beschränkte geistige Zurechnungsfähigkeit» bescheinigt, vor allem in aussenpolitischen Belangen. Reagan sei ein «netter Kerl», aber mit «vernachlässigbarem Grips», erwiderte Nixons Aussenminister Henry Kissinger in derselben Unterredung (Audio-Mitschnitt unten).

Auch im Ausland wurde Reagans Kandidatur belächelt. Zu Unrecht, wie die NZZ damals konstatierte:

«Das in Europa verbreitete stereotype Bild vom Cowboy-Schauspieler sollte durch Reagans Leistung in den Primärwahlen vernichtet worden sein.»

«Neue Zürcher Zeitung» (06.06.1980)

Dennoch konnte sich die Schweizer Tageszeitung einen elitären Seitenhieb nicht verkneifen:

«Er arbeitet mit volkstümlichen Sprüchen und Beispielen aus dem täglichen Leben, die selbst dann überzeugend wirken, wenn sie nicht stimmen – was nicht selten vorkommt.»

«Neue Zürcher Zeitung» (31.05.1980)

Heute wissen wir, dass sowohl Reagan als auch Trump massiv unterschätzt wurden. Reagan war kein Glücksfall für die serbelnde Präsidentschaft Jimmy Carters, er errang 1980 im Gegenteil einen Erdrutschsieg und setzte bei seiner Wiederwahl 1984 noch einen drauf, als er 49 von 50 Staaten gewann. Auch 2016 dachten die Demokraten lange, sie hätten mit Trump leichtes Spiel. Und wenn die Gewissheit langsam abnahm, so rechneten sie doch bis ganz zuletzt noch mit einem Sieg.

Zahlreiche Beobachter wiesen schon im Wahlkampf auf die historischen Parallelen zwischen den beiden Männern hin. «NIEMALS! – Das sagten sie 1980 auch über Reagan», schrieb im Juli Faith Whittlesey, Mitarbeiterin im Stab von Ronald Reagan und langjährige US-Botschafterin in Bern. Der als «Cowboy aus mittelmässigen Westernfilmen» verlachte Kandidat sei von den Eliten lange nicht ernst genommen worden. «Doch die Menschen wählten, die Nation sprach, und sie hatten sich getäuscht», so Whittlesey.

Die US-Botschafterin in Bern, Faith Whittlesey, links, im Gespraech mit Bundesrat Kurt Furgler, rechts, aufgenommen im Jahre 1985 in Bern. Faith Whittlesey war von 1981 bis 1983 und von 1985 bis 1988 US-Botschafterin in Bern. (KEYSTONE/Str)

US-Botschafterin in Bern, Faith Whittlesey, im Gespräch mit Bundesrat Kurt Furgler (1985). Bild: KEYSTONE

Nach dem Sieg Trumps stellt sich die Frage, ob die Parallelen hier und jetzt enden. Denn Reagan übertraf die Erwartungen nicht nur an der Urne, sondern auch in seinen zwei Amtszeiten. Seinen Wahlkampfslogan «Let's make America great again» (Wem kommt der bekannt vor?) löste er in den Augen vieler Amerikaner ein, als er einem von Vietnamkrieg, Ölkrise und Geiselnahme von Teheran gebeutelten Land zu neuer Zuversicht – und Stärke verhalf. Nach der Entspannungspolitik seiner Vorgänger setzte er wieder auf Konfrontation mit der Sowjetunion. Als er 1988 abtrat, stand «das Reich des Bösen», wie er die UdSSR nannte, kurz vor dem Kollaps.

Wo enden die Ähnlichkeiten?

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bild via rollingstone.com

Bei allen Parallelen dürfen zwei zentrale Unterschiede zwischen den beiden nicht übersehen werden: Ronald Reagan war zwar kein Establishment-Kandidat, aber sicher kein politischer Outsider wie Trump. Als er 1980 ins Weisse Haus einzog, hatte er schon zwei Amtszeiten als Gouverneur von Kalifornien, dem bevölkerungsreichsten Staat der USA, hinter sich. 

Und im Gegensatz zu Trump bewies Reagan Humor und Pragmatismus. Wenn er nicht über seine Kritiker witzelte, dann oft über sich selbst. Und er begriff trotz seiner konservativen Überzeugungen Politik als Kunst des Möglichen. Beide Einstellungen kommen in einem Zitat aus seiner Anfangszeit im Weissen Haus zum Ausdruck: «Wenn ich als Gouverneur merkte, dass ich nicht 100 Prozent vom dem erreichen konnte, was ich wollte, dann nahm ich halt 80 Prozent.»

Hier und da liess Trump in seinem Wahlkampf Pragmatismus erkennen. Seine ursprüngliche Ankündigung, elf Millionen mexikanische Einwanderer zu deportieren, hat er später deutlich relativiert, sehr zum Missfallen erzkonservativer Republikaner. Und während die vielen Widersprüche und Kehrtwenden in seinen Positionen nicht gerade von seriöser Vorbereitung und Reflexion zeugen, so könnte man sie ihm mit viel Wohlwollen auch als fehlende Ideologie = Pragmatismus auslegen.

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Undatiertes Bild von Donald Trump (links) mit Ronald Reagan. Beide waren zuerst Demokraten, bevor sie Republikaner wurden. bild via imgur

«History is not destiny», schreibt Kolumnist Gil Troy in der New York Times über die historischen Parallelen zwischen 1980 und 2016. Nur weil sich in der Geschichte etwas Ähnliches ereignet hat, heisst das noch lange nicht, dass es sich jetzt wiederholt. Aber wem nicht nach Verzagen zumute ist, der kann hoffen, dass Donald im Januar ein bisschen Ronald wird.

Donald Trump – sein Leben in Bildern

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    Alle Leser-Kommentare
  • G. 15.11.2016 22:07
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach geben die Leute dem Mr. Trump schlicht und ergreifend zuviel Macht. Trump hat noch nicht mal seinen Job begonnen und es wird bereits von spektakulärsten Krisen und Untergängen astronomischen Ausmasses gesprochen.

    Wer sagt, dass der eine volle Amts-Periode übersteht?

    Wer sagt, dass er tatsächlich so dumm sein sollte sein eigenes Kind in einer Klima-Katastrophe untergehen zu lassen?

    Mal abwarten, wie sich die Sache nun weiter entwickelt.
  • Optimistic Goose 12.11.2016 12:33
    Highlight Highlight Sie ging nicht unter, aber sie wurde schlechter.
  • rodolofo 12.11.2016 08:52
    Highlight Highlight So entstand neben einer extremen Ungleichheit zwischen Reich und Arm auch eine astronomische Verschuldung.
    Verschuldung wiederum heisst nichts Anderes, als dass die SteuerzahlerInnen (zu welchen bekanntlich die Reichen und Super-Reichen kaum mehr gehören) einen Grossteil der Staatsausgaben für Zinszahlungen an Banken ausgeben müssen, was diese Grossbanken noch fetter und noch mächtiger macht.
    Die USA hat sehr viele Gemeinsamkeiten mit Griechenland.
    Da sie aber "Too Big To Fail" sind, springen die Deutschen Buchhalter der EU sehr vorsichtig mit ihnen um und lächeln dabei verkrampft...
  • rodolofo 12.11.2016 08:46
    Highlight Highlight Die Frage ist, FÜR WEN Reagan ein Glücksfall war.
    Für die Reichen und Super-Reichen war er sicher ein Glücksfall, denn Reagan betrieb Klassenkampf von Oben nach Unten, mit der wagen Versprechung an die Armen, es werde dann einen Tripple-Down-Effekt geben, was etwa so viel heisst, wie: Wenn sich der Reiche einen goldenen WC-Deckel leisten kann, dann wird er seinen alten Plastikdeckel vielleicht an den Strassenrand stellen, wo ihn der Arme dann einsammeln kann.
    Reagan sparte auch nicht beim Militär und bei den Geheimdiensten. Diese stürzten und unterminierten linke Regierungen in Lateinamerika.
  • olllli 11.11.2016 11:53
    Highlight Highlight Die Ostblockstaaten sind sehr dankbar für die Politik was Reagan verfolgt hat. Ohne seine Konfrontationskurs wäre die Sovietunion inkl. Ostblock 1989 nicht zerfallen. Hier die Ronald Reagan Statue in Budapest.
    Benutzer Bild
  • phreko 11.11.2016 10:24
    Highlight Highlight Am Neoliberalismus den er mit Thatcher durchgesetzt hat leiden viele noch heute. Ohne Reagan gäbe es heute wohl deutlich weniger Trump wähler. Mal schauen ob die selbe Medizin ein zweites Mal (langfristig) millionen Verlierer produziert.
    • Ohniznachtisbett 11.11.2016 12:17
      Highlight Highlight Was ist das für eine Aussage? Man kann ja über den Neoliberalismus streiten, aber jetzt zu behaupten, es sei davor ach so vielen Leuten besser gegangen, stimmt einfach nicht. Weder in GB noch in den USA noch sonst wo auf der Welt.
    • Posersalami 11.11.2016 13:18
      Highlight Highlight Zumindest war vor dem Neoliberalismus die Schere zwischen Arm und Reich in den USA und Europa sehr viel kleiner. Ich empfehle "Das Kapital im 21. Jh" von Thomas Piketty zu lesen. Da gehts um genau dieses Phänomen.
    • Kian 11.11.2016 14:01
      Highlight Highlight @Posersalami: Und ich empfehle dir dieses Video von Margaret Thatcher zur Wichtigkeit der Schere.
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  • Der müde Joe 11.11.2016 09:27
    Highlight Highlight Beide zusammen wären dann Ronald McDonald ...i'm loving it!
    Benutzer Bild
    • Raembe 11.11.2016 17:29
      Highlight Highlight Haha 😂😂😂😂 Danke für diesen Comment. Hast mir echt den Tag gerettet.
  • Jeb Belsmire 11.11.2016 09:15
    Highlight Highlight Wir leiden jetzt noch massiv unter der Politik von Reagan. Also vor allem die Menschen in Südamerika. Bitte kein 2. Reagan, dass würde unsere Welt nicht überleben.
    • Kian 11.11.2016 09:49
      Highlight Highlight Die Welt hat Reagan überlebt (im Gegensatz zur UdSSR). Genau das ist die Pointe dieser Analogie.
    • Trump's verschwiegener Sohn 11.11.2016 10:09
      Highlight Highlight Na toll Kian. Die Welt hat auch Hitler überlebt. Ich gratuliere Dir zu Deinem Tiefsinn. Aber neben den 50 Mio, welche Hitlers Wahnsinn nicht überlebt haben, gibt es da noch unzählige Menschen, welche innerhalb und ausserhalb der USA direkt oder indirekt an den Folgen von Reagans Politik gestorben sind. Seine Politik heisst: Turbo Kapitalismus, Bekämpf. jeglicher Formen des Sozialst. (Zitat Reagan: Die Reichen müssen nur reich genug werden, dann fällt schon etwas für die Armen herunter) etc. etc. Mit Reagan sind die Massen an Obdachlosen auf Amerik. Strassen gekommen.Du spielst wohl gerne Poker
    • arthos 11.11.2016 10:38
      Highlight Highlight Der Kommentar von Kian ist so was von lapidar und inkompetentt. Ist bei Watson Löpfe eigentlich der einzige der eine politische Analyse zu Stande bringt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • maxi 11.11.2016 08:56
    Highlight Highlight ich hoffe die nazikeule schwingenden lesen auch den letzten abschnitt...

    Nur weil sich in der Geschichte etwas Ähnliches ereignet hat, heisst das noch lange nicht, dass es sich jetzt wiederholt.
    • Trump's verschwiegener Sohn 11.11.2016 10:14
      Highlight Highlight Na toll, dann können wir ja beruhigt sein, wenn er die Welt nicht mit Sicherheit, sondern nur vielleicht an die Wand fährt.
  • Toerpe Zwerg 11.11.2016 08:51
    Highlight Highlight Was besonders hier in Europa bei der Beurteilung von Trumpf merkwürdigerweise komplett unterschlagen wird ist, dass Trump für US Verhältnisse weder ein echter Konservativer, noch einer dieser (aus unserer Sicht) Hinterwäldler ist, die von der Welt keine Ahnung haben.

    Trump steht "uns" viel näher als es andere Republikanische Kandidaten gewesen wären. Speziell Ted Cruz, der Trump noch am nächsten kam, wäre nüchtern betrachtet die viel schlimmere Wahl gewesen.

    Ich glaube nicht, dass Trump rassistisch und homophob ist - er hat das kalkuliert. Verwerflich, ja, aber erfolgreich.
  • c0rnfl4ke 11.11.2016 08:47
    Highlight Highlight Ich lass das mal hier.
    Play Icon
  • Triumvir 11.11.2016 08:37
    Highlight Highlight Ach ja. Der Autor findet also Reaganomics eine gute und vernünftige Wirtschaftspolitik!? Dazu nur eine kleine - ziemlich aussagekräftige Grafik zum Budget-Defizit unter Reagan:
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a4/Budget_Deficit_1971_to_2001.png
    Und wer durfte dieses Desaster wieder aufräumen? - genau - ein gewisser Demokrat namens Clinton...
    • Maracuja 11.11.2016 09:00
      Highlight Highlight Es war doch Reagan, der dem (jetzt plötzlich auch von den Rechten verhassten) Neoliberalismus zum Durchbruch half. Guckt man was Trump bisher im ökonomischen Bereich versprochen hat, muss man ebenfalls mit einem Desaster rechnen.
    • sonic 11.11.2016 09:22
      Highlight Highlight Ich fand Reagans SDI Programm bei aller Faszination für Technisches auch nicht gerade als Weisheits letzter Schluss...

      https://en.wikipedia.org/wiki/Strategic_Defense_Initiative

      Zudem hat er einfach grundsätzlich vom wirtschaftlichen Aufschwung in dieser Zeit profitiert.
    • Posersalami 11.11.2016 13:25
      Highlight Highlight @ Maracuja: Ich wäre da nicht so schnell mit meinem Urteil. Ich mag Trump wirklich nicht, würde aber behaupten dass er mehr Ahnung von Wirtschaft hat als wir hier alle zusammen. Hätte er keine Ahnung und wäre er dumm, hätte er das Vermögen seines Vaters niemals vervielfachen können. Wir werden sehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 11.11.2016 08:23
    Highlight Highlight Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass ein politischer Neuling es schafft, einen halbwegs annehmbaren Präsidenten abzugeben. Man kann Trump viel vorwerfen (z.B. dass er die Demonstranten und damit einen Teil seiner Bürger abwertet anstatt ihre Enttäusch ernst zu nehmen), aber ich habe den Eindruck, dass er bemüht ist, den Job zu lernen.

    Das ist immerhin schon etwas.
    • Hans Jürg 11.11.2016 08:58
      Highlight Highlight Gibt sich, hat und macht Mühe...
    • lilie 11.11.2016 09:49
      Highlight Highlight @Hans: Besser als mit keiner Ahnung und vollem Karacho in die Hosen steige.
      😉

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