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Zürich ist die Stadt mit der höchsten E-Trottinett-Dichte



Elektro-Trottinetts in Reih und Glied wie hier in Zürich sind in Tel Aviv ein seltenes Bild. Die Behörden haben seit Anfang Jahr 13'000 Bussen ausgestellt und 1000 chaotisch abgestellte E-Trottis beschlagnahmt. (Themenbild)

Zürich ist voll davon: E-Trottinetts. Bild: KEYSTONE

In keiner anderen europäischen Stadt stehen im Verhältnis zur Einwohnerzahl mehr mietbare E-Trottinetts zur Verfügung als in Zürich. Die Corona-Pandemie und zunehmende Regulierung verpassten dem Boom gemäss einer Studie jedoch einen Dämpfer.

Mit acht E-Trottinetts pro 1000 Einwohner stehen in Zürich deutlich mehr dieser Fahrzeuge zur Miete bereit als in Barcelona, Berlin, Kopenhagen, London, Paris und Wien. Gemäss einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) standen in Zürich zum Zeitpunkt der Untersuchung 3771 E-Trottinetts zur Verfügung.

Die Stadt Zürich erlaubt derzeit maximal 800 dieser Fahrzeuge pro Anbieter. Die E-Trottinetts werden meist im Free-Float-Prinzip angeboten, es gibt keine fixen Ausleihstationen.

Bis zu 95 Prozent Umsatzrückgang wegen Corona

Als grösstes Problem hat sich im vergangenen Jahr jedoch nicht die Regulierung, sondern die Corona-Pandemie erwiesen. Die Nutzung ist praktisch komplett zusammengebrochen. Lime, einer der grössten Anbieter von Miet-E-Trottinetts, vermeldete zwischenzeitlich einen Umsatzrückgang von bis zu 95 Prozent.

Auch die Nutzung von Velos und E-Bikes, die ebenfalls mittels Smartphone-Apps ausgeliehen werden können, ist infolge der Corona-Pandemie zurückgegangen.

Gar nicht vom Fleck kommt das Geschäft mit den Rollern: Mobility hat ein entsprechendes Angebot in Zürich Ende 2019 nach rund eineinhalb Jahren eingestellt. Auch in den meisten anderen europäischen Städten, welche die Studie untersuchte, fristet die Fahrzeugkategorie ein Nischendasein. (aeg/sda)

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