Interview
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Fotoshooting mit der Schweizer Fussballnationalmannschaft am 10. November 2015 in Schindellegi. (KEYSTONE/Christian Beutler) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Wer kann's mit wem und wer weniger? Fotoshooting der Fussball-Nati anfangs Woche in Schindellegi.
Bild: KEYSTONE

Nati-Chef Stadelmann zum «Balkan-Graben»: «Meine Wahrnehmung ist eine andere»

Der Delegierte der Schweizer Nationalmannschaften, Peter Stadelmann, äussert sich in der Migrationsdebatte. In der Führungsriege des Verbands sieht man keine Grabenbildung innerhalb der Nati.

Etienne Wuillemin, Wien / Schweiz am Sonntag



Ist ein Graben zwischen den Schweizer Nationalspielern mit und jenen ohne Migrationshintergrund zu spüren?
Peter Stadelmann:
Meine Wahrnehmung ist eine andere. Bei allem Verständnis für diese Migrationsdebatte: Ich sehe den Sinn nicht. Natürlich gibt es eine Meinungsvielfalt und Diskussionen unter Fussballern. Aber es geht immer um die Frage: Wie haben wir als Team Erfolg? Oder glauben Sie wirklich, dass unter den Spielern während einer Partie migrationspolitische Exkurse stattfinden?

Rücken sämtliche Spieler stets sehr gerne ins Nationalteam ein und fühlen sich wohl?
Ob sie sehr gerne kommen, weiss ich nicht. Aber gerne. Schliesslich ist ein Nationalteam ja auch gut für die Karriere. Ich habe schon den Eindruck, dass sich unsere Nationalspieler wohlfühlen. Und es ist auch nicht nötig, dass jeder mit jedem fünf Wochen in die Ferien reist.

Swiss head coach Vladimir Petkovic, left, gestures next to Peter Stadelmann, right, delegated to national teams of the Swiss Football Association, SFV, ASF, during a training session, in Vienna, Austria, Saturday, November 14, 2015. The Switzerland national soccer team will face for a friendly soccer match the national soccer team of Austria on 17 November 2015 in Vienna. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Stadelmann (rechts) verfolgt im Schatten von Natitrainer Petkovic das Training am Samstag in Wien.
Bild: KEYSTONE

Identifizieren sich die Spieler mit Migrationshintergrund genügend mit der Schweiz?
Wir wünschen uns, dass sich jeder Nationalspieler entsprechend mit der Schweiz identifiziert. Aber wir setzen in diesem Bereich keinen Zwang auf. Weil wir keine erfolgreiche Nationalhymnensänger wollen, sondern erfolgreiche Fussballer.

Wie erklären Sie sich die Körpersprache der Mannschaft in Estland und in der ersten Stunde gegen die Slowakei?
Was war denn die Körperhaltung? Sind wir auf dem Kopf gelaufen?

Es war und ist ein ständiges Gestikulieren zu beobachten. Und ein Zurechtweisen der eigenen Kollegen.
Das betrifft Einzelne, das ist wahr. Und das sehen wir auch nicht gerne. Mir persönlich hat aber eher die Laufbereitschaft gefehlt. Und Sie haben ja gesehen, welch grosser Ruck durch die Mannschaft gegangen ist mit den Einwechslungen.

Die Rekordspieler der Schweizer Nati

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    Alle Leser-Kommentare
  • Boniek 15.11.2015 23:22
    Highlight Highlight Zur Feststellung, in der 94er-Nati hätte "kaum ein Spieler" einen Migrationshintergrund gehabt: Mit Pascolo und Sforza sind immerhin zwei Italiener auf dem Bild.
  • Mate 15.11.2015 17:34
    Highlight Highlight @Abel Emini, wieso spielen sie dann nicht für Albanien? Wenn ihnen das wichtiger ist, sollen sie die Schweiz nicht länger vertreten "müssen"
    • Wasmeinschdenndu? 15.11.2015 17:52
      Highlight Highlight Weil sie in der schweizer Nati mehr perspektiven haben
    • gjonkastrioti 15.11.2015 18:02
      Highlight Highlight Das war mal so. Aber heutzutage hat Albanien eine sehr gute Fussballmannschaft, die sich gegen Portugal und Dänemark behauptet hat.
  • Beobachter24 15.11.2015 16:23
    Highlight Highlight Sehr tendenziös diese Schreibe.
    Die "multikulturelle Gesellschaft" ist eine Tatsache, und sie spiegelt sich auch in den Nationalmannschaften wieder, mit allen Chancen und Risiken.
    Das einzige ernstzunehmende Statement stammt von Lichtsteiner. Alles andere von sog. "Insidern", kann ich nicht ernst nehmen. Wenn man lange genug am Spielfeldrand oder im weiteren Umfeld der Nati "gräbt" und bestimmte Fragen stellt und Anonymität verspricht, dann wird man auf viele Fragen eine entsprechende Antwort finden.
    Watson ... war's wieder mal Zeit eine bestimmte Leserschaft zu bedienen?
    • Mett-Koch 15.11.2015 18:23
      Highlight Highlight Wen genau meinst du mit "bestimmter Leserschaft"?
  • Sali Zämme! 15.11.2015 16:20
    Highlight Highlight Es sind genau solche Artikel, die dafür sorgen, dass wohl erst die nächste Generation in der Lage sein wird den "Balkan-Graben" zuzuschütten. Vor zwanzig Jahren waren es die Italiener, später die Türken, jetzt also die Albaner und in zehn, fünfzehn Jahren werden es dann vielleicht die Eritreer, Syrier und Afghanen sein.

    Eine Frage: Warum haben überdurchschnittlich viele junge Schweizer Fussballer einen Migrationshintergrund? Genau, weil die Aussicht auf eine Profikarriere eine der wenigen Möglichkeiten darstellt es im Leben "zu etwas zu bringen". Und genau darin liegt der Hund eben begraben.
  • robben 15.11.2015 16:13
    Highlight Highlight a) es ging wirklich um nichts
    b) hat mal einer mit den spielern gesprochen?
    c) sollten wir leichtfertig gräben konstruieren?
  • alpina.rocket 15.11.2015 15:53
    Highlight Highlight Nun, wer die Umarmung von Xhaka und Lichtsteiner nach dem CL-Spiel Mönchengladbach - Juventus gesehen hat, der merkt, dass dieser Artikel billige Polemik ist. Keine journalistische Glanzleistung....
    • schlofi 15.11.2015 16:09
      Highlight Highlight Es geht ja auch nicht um xhaka und lichtsteiner, sondern um shaqiri und lichtsteiner....
      So lange unser "zauberzwerg" bei jedem pass die hände verwirft und mit blicken die mitspieler bestraft, sollte er doch lieber dich ein wenig zurück nehmen und bessere leistungen bringen. Secondo hin oder her....
  • Rameka Alket 15.11.2015 14:46
    Highlight Highlight Sorry Watson, aber das ist einfach nur Schrott.
    • G-4 15.11.2015 14:57
      Highlight Highlight Warum genau?
    • G-4 15.11.2015 19:41
      Highlight Highlight Watson kann schreiben was sie wollen es zwingt sie ja niemand diesen Artikel zu lesen?!
    • Louie König 16.11.2015 13:49
      Highlight Highlight Das kann Watson ganz sicher....nur ist dieser Artikel nicht von Watson.
    Weitere Antworten anzeigen
  • G-4 15.11.2015 14:42
    Highlight Highlight Das finde ich ja schon spannend:
    Ein Fußballer "genießt" eine super Ausbildung in einem Leistungszentrum eines SL-Clubs.

    Es werden x * 10000 Franken "investiert" um die bestmögliche Infrastruktur und das beste Personal (auch medizinisch) zur Seite zu haben um die Tore nach Europa zu öffnen.

    Warum kann er sich nach ca. 15 Jahren nicht mit diesem Land, welches einem die spitzen Trainings ermöglicht hat, identifizieren?

    Wäre es nicht eine Sache des "Anstandes" (oder der Wertschöpfung?), diesem Land etwas zurück zugeben und der Nationalmannschaft mit vollem Engagement zu Seite zu stehen?


    • Scenario 15.11.2015 15:51
      Highlight Highlight @G-4
      Ich glaube du überschätzt gewaltig den Einsatz des SFV in Bezug auf die Ausbildung der Jugend. Es sind die Vereine, die für die Ausbildung Ihrer Spieler gewaltig in die Tasche greifen und daher müssten diese Spieler den Vereinen die Treue "schwören" und weniger dem SFV. Der SFV bildet selber keine Spieler aus... nur so zur Info..

      Schlussendlich ist es ein geben und ein nehmen, ohne solche Spieler hätte die Schweizer Nati keinen so grossen Erfolg und ohne die genossene Ausbildung, wären die Spieler nicht so erfolgreich. Es ist ein trugschluss nur immer eine Seite zu beleuchten.
    • Scenario 15.11.2015 18:44
      Highlight Highlight an all die Blitzer... Es mag euch vielleicht nicht gefallen, was ich geschrieben haben, aber DAS ist die Realität. Fussball ist ein Business und jeder Verein investiert in seine Spieler, wenn er später daraus einen Gewinn erwirtschaften kann. Sei es beim Verkauf oder sei es durch die Leistung, die der Spieler im Verein selber erbringt. Da werden die Investitionen für die Ausbildung um ein mehrfaches reingeholt und da finde ich es einfach lächerlich, wenn wieder mal die ... "Sie müssen der Schweiz etwas zurück geben" Keule geschwungen wird.
    • G-4 15.11.2015 19:38
      Highlight Highlight @scenario

      Ich kenne diese Welt durchaus!
      Es ist mir auch klar, dass der SFV nicht einen grossen finanziellen Anteil bei der Ausbildung leistet, DOCH der SFV hat genaue Leitbilder aufgestellt was ein Junior lernen muss, wie er lerne kann und welche Übungen sich eignen.
      Wer betreibt die SFL (RSL)?
      Ist das nicht SFV?
      Wer betreibt durch seine Regional Verbände den Junioren Spielbetrieb?
      Nicht der SFV?

      Es sollt eigentlich klar sein, das durch die SFL talentierte Spieler reifen könne um dann den Sprung weiter zu wagen.

      Als der SFV hat seine Hände doch im Spiel.
      :-P
  • ogi 15.11.2015 14:30
    Highlight Highlight Dazumal als sich Rakitic und Petric für Kroatien statt für die Schweiz entschieden haben, haben alle gemotzt. Sie sollen doch für die Schweiz spielen, da Sie hier geboren und aufgewachsen sind. Im Nachhinein kann man jetzt sagen es war die richtige Entscheidung. Da es, wenn die Zustände in der CH-Mannschaft wirklich so sind, für beide Mannschaft die bessere Lösung war.
    Die "Albaner" in der Nati hatten diese Wahl auch, nur war/ist Albanien keine erfolgreiche Fussballnati. Erst jetzt als sie sich qualifiziert haben, denken bestimmt einige von Ihnen "hätten wir uns doch für Albanien entschieden"
    • ogi 15.11.2015 14:37
      Highlight Highlight Drmic und Gavranovic haben sich für die Schweiz statt für Kroatien entschieden. Wieso? Weil sie besser integriert waren? Nein. Als sie sich entscheiden mussten war Mandzukic noch in Topform und auf der Bank waren ebenfalls Spieler, die der Trainer eher eingesetzt hätte. Sie wären erst an dritter Stelle gewesen, wenn überhaupt.
      Da wählen sie lieber die Schweiz, wo sie wenigstens gleich in der Startaufstellung sind.
      Es geht hier primär um eigene Interessen.
    • RodeoBomb 15.11.2015 14:41
      Highlight Highlight Das ist genau richtig so. Zudem sollte der kroatische Verband eine Ausbildungsjahr-Entschädigung an den Schweizer Verband zahlen müssen
  • koks 15.11.2015 14:25
    Highlight Highlight Berauschend war die Leistung der Nati in den letzten Monaten in der Tat nicht. Der Sturm macht einfach keinen Spass, meist treffen die Einwechselspieler besser als jene in der Startaufstellung. Vielleicht kann ein Embolo da wieder zum konstanten Leistungsträger werden.
  • Ignorans 15.11.2015 14:06
    Highlight Highlight Ohne Balkan keine Schweizer Nati...
    Recht humoristischer Artikel...
  • Noach 15.11.2015 13:17
    Highlight Highlight Diese Mannschaft ist schon lange keine Schweizer Mannschaft mehr!!Schade!
  • KnechtRuprecht 15.11.2015 13:11
    Highlight Highlight Das die Intergration von Menschen mit Migrationshintergrund im Balkan nun mal schwieriger ist als jener von Immigranten aus uns kulturell und religiös näher stehenden Nationen, ist kein Geheimnis sondern schlicht ein Abbild der Gesellschaft.
    Ich denke jeder Nationalspieler sollte vor dem nächsten Zusammenzug mal in sich gehen und sich überlegen ob er wirklich zu hundert Prozent hinter dieser Mannschaft und diesem Land stehen kann. Falls nicht, sollte er soviel Respekt vor dem Land, welches ihm eine grosse Profikarriere ermöglicht hat haben und seinen Rücktritt bekannt geben.
  • Volande 15.11.2015 13:03
    Highlight Highlight Bei allem Respekt, diese Schreibe ziemlich unreflektiert. Erst mal einen «Balkangraben» zu konstruieren, und die Existenz eines solchen auf Aussagen einiger superreichen Postteenager zu stützen, das ist billig. Will man, liebe Sportjournis, schon den Bereich des fröhlichen Ballrumschiebens verlassen, gilt es, die gesellschaftliche Dimension mit einer gewissen Seriosität zu betrachten. In wie weit nämlich Sport historisch schlicht «Volksertüchtigung» und damit widerlichste Nationalismen repräsentiert, gilt es in eine solche Betrachtung einzubeziehen. Denken könnte helfen.
    • thedarkproject 15.11.2015 13:33
      Highlight Highlight Schau mal, ich als Balkan-Secondo, sehe das genau so wie der Autor dieses Artikels. Wieso soll der Balkangraben konstruiert sein? Den sieht man genau so im Schweizer Militär, am Arbeitsplatz, und eben auch in der Nati. Diese Spieler spielen für die Schweizer Nationalmannschaft. Da sollte es kein Bisschen zu viel verlangt sein, dass diese Spieler wenigstens ansatzweise Identifkation mit der CH zeigen. Und das ist nur mit dem Tragen des roten Trikots eben nicht getan. Ihre reflexartige Reaktion mit der üblichen Nationalismuskeule ist sehr entlarvend.
    • Jol Bear 15.11.2015 13:52
      Highlight Highlight Der Artikel ist keine hohe journalistische Qualität. Werden anonyme Insider zitiert, so bleibt immer Raum, irgendwelche nicht bewiesene, nicht überprüfbare "Tatsachen" hinzuzufügen. Trotzdem wissen die meisten, dass es in der Gesellschaft, insbesondere unter Jungen, den "Balkangraben" gibt, ob er in der Nati ausgeprägt ist, sei dahingestellt. Hoffen wir, dass Kosovo bald eine von UEFA und FIFA anerkannte Mannschaft stellen darf. Dann werden sich hoffentlich die national geprägten, dort verwurzelten Spieler jenem Team anschliessen. Zumindest im Fussball wäre dann die Lage etwas entschärft.
    • Volande 15.11.2015 13:58
      Highlight Highlight Ach Gottchen, gekeult war das doch nicht. Nur eine notwendige Frage, will man über kulturelle Phänomene wie Sport vernünftig diskutieren können. Das in der CH verschiedene Leute leben; geschenkt, manchmal verpür ich einen Graben zu meinem Nachbar, meinem Chef, oder halt zu irgendeinem Tubel im Alltag. Nur weiss jedes Kind, dass diese Gräben eingebildet sind, und wenn die Laune vorbeigezogen ist, man sich wieder beruhigen kann. Verhärtungen können dann geschehen, wenn auf Identität, Volk, Nation, Kultur, etc verwiesen wird; Ideologien, die ihrerseits höchst entlarvend sind.
  • SanchoPanza 15.11.2015 12:58
    Highlight Highlight Was soll der Quatsch?! Das Thema nervt einfach nur noch! Lasst die Jungs Fussball spielen und lamentiert nicht über ein Thema, das überhaupt erst durch die Medien hochgekocht wird.
    • Daju 15.11.2015 13:25
      Highlight Highlight Das Thema Migrationspolitik ist das wichtigste Thema der jungen Generation, also sollte man darüber berichten!
    • thedarkproject 15.11.2015 13:36
      Highlight Highlight Sehr erwachsene Reaktion zum Thema Integration: "Hört auf darüber zu sprechen!" Es ist sehr komisch, dass diese Art von Reaktion immer von dem Lager herkommt, das sonst für Meinungsfreiheit und Offenheit zu stehen behauptet. Und dann wundern wir uns noch, wieso Polterer wie die SVP 30 % erreichen. Die sprechen das Thema wenigstens an, und verpassem nicht allem und jedem was nicht ins Weltbild passt einen Maulkorb.
    • SanchoPanza 15.11.2015 14:23
      Highlight Highlight Man kann gerne über Integration sprechen, wer meine anderen Posts kennt weiss das mir das Thema wichtig ist.
      Aber die Art und Weise wie es behandelt wird finde ich unnötig. Jede Äusserung wird auf die Waagschale gelegt... Nein echt, kanns wirklich nicht mehr hören.
      Anstatt über 'Gräben' zu diskutieren und mal sich selbst hinterfragen wieso man denn so empört ist wenn ein Nati-Spieler mit Migrationshintergrund seine andere (nicht erste oder zweite!) Heimat auch bejubelt, dass ist sein Recht! Er hat sich für unsere Nati entschieden also freuen wir uns darüber, als das wir uns nerven das sein Herz für zwei Länder schlägt! Dieses latent ausländerfeindliche Gehabe im Fussball geht mir so auf den Sack!
  • pun 15.11.2015 12:48
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass da mehr dahinter steckt als die "alten" Konflikte zwischen den Tell-Abkömmlingen Vogel und Frei.
    Klar ist das scheisse, wenn die Harmonie nicht stimmt, das ist aber des Trainers schuld und seine Aufgabe. Deshalb würde ich auch nicht verlängern. Tatsächlich zu wenig Leidenschaft. Aber vor allem zu wenig Leidenschaft für den Fussball.
    Nationalmannschaften sind eh relativ lächerlich in ihrer Auswahl, da sich Spieler mit zwei Pässen mit Anfang 20 entscheiden müssen.
    Drum lieber den hoffentlich guten Fussball geniessen statt eine grosse Identitätsfrage draus zu machen.
  • Donalf 15.11.2015 12:24
    Highlight Highlight was soll die ewige Diskussion, lieber Ehrlichkeit darüber, dass Der Einsatz in der Nati den Marktwert hebt und dass jeder Sieg diesen noch steigert, dass es also um Geld geht und nichts anderes. Verständnis und Dankbarkeit für Aufnahme, Bildung usw. bei uns, ist ja selbstverständlich!!!
  • Jol Bear 15.11.2015 11:53
    Highlight Highlight Geht man davon aus, dass die Nationalmannschaft den Schweizer Fussball repräsentiert (und nicht den Nationalstaat), so gibt das aktuelle Team ein recht gut zutreffendes Bild ab. In den meisten (Junioren-)Teams sind die "Helvetier" deutlich in der Unterzahl.
  • azoui 15.11.2015 11:32
    Highlight Highlight das beispiel der nati zeigt auf, wie kompliziert eine integration und gleichzeitig auch die aktzepanz der intigrierten, durch nativen ist. die meinung derer, wir können jährlich hunderttaussende im eigenen land nur annähernd integrieren, ist realitätsfremd. sowohl in der ch, wie auch in anderen ländern. die jüngsten ereignisse beweisen es.
    der nati wünsche ich, dass sie diese integration schafft.
  • Coffee2Go 15.11.2015 11:24
    Highlight Highlight Da hat Watson ein gutes Thema aufgegriffe, die Thematik fällt schon lange auf, aber die Medien wollten bisher nie darüber berichten. Mir ist schon klar, weshalb die Balkaner das Sagen haben, denn immerhin gehört nun sogar der Trainer dazu. Ich glaube nicht, dass wir schlechter Fussball spielen würden, wenn wir unsere Kicker mit Migrationshintergrung durch reine Helvetier austauschen würden. Nur wäre ich vermutlich eher mit dem Herzen dabei als heute..
    • Duweisches 15.11.2015 12:03
      Highlight Highlight Die "reinen" Helvetier gibt es nicht. Nur weil einige zugezogene nun schon länger hier leben, heisst das doch nicht das sie besser sind, wie sich die "Eidgenossen" häufig fühlen.
      Klar wären Identifikationsfiguren gut, doch diese treffen immer auch auf Widerstand.
      Ein guter Mix aus beidem wäre super, denn die Schweiz ist auch nicht "rein Helvetisch", viele Zugezogene können sich genau durch diese Balkanschweizer mit der Nati identifizieren...
  • Mate 15.11.2015 11:16
    Highlight Highlight Ich finde es immer recht speziell, wenn die Balkan-Schweizer den Landesfeiertag von Albanien feiern (eigentlich voll in Ordnung), aber dann am 1. August nichts dergleichen tun. Ich will Emotionen im Fussball sehen, nicht nur Erfolge!
    • TschGadEis 15.11.2015 12:08
      Highlight Highlight Was hat der Landesfeiertag von Albanien und der 1. August mit Fussball zu tun?
    • Abel Emini 15.11.2015 14:29
      Highlight Highlight Der 28.11 ist ein wichtiger Tag für alle Albaner egal welche Staatsbürgerkeit wir heute haben.
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    • Mate 15.11.2015 15:33
      Highlight Highlight @Abel Emini Das kann er schon feiern, aber dann bitte auch den 1. August, der ist für Schweizer auch wichtig ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mate 15.11.2015 11:13
    Highlight Highlight Es ist egal, woher jemand kommt oder wie jemand heisst. Aber wenn dieser jemand sich nicht mit unserem Land identifizieren will, kann er unser Land nicht vertreten.

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