DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Issat Ibrahim al-Duri

Schon mehrfach für tot erklärt worden, aber immer noch lebendig: Issat Ibrahim al-Duri.

Saddam Husseins ehemaliger Vize angeblich doch noch am Leben



Der einstige Stellvertreter des langjährigen irakischen Machthabers Saddam Hussein, Issat Ibrahim al-Duri, ist angeblich doch noch am Leben. Der Fernsehsender Al-Taghir der früheren Regierungspartei Baath veröffentlichte am Freitag eine Audiobotschaft, auf der al-Duri zu hören sein soll.

Der frühere irakische Vizepräsident war nach Angaben von Regierungsvertretern Mitte April nahe der zentralen Stadt Tikrit von regierungstreuen Kräften getötet worden.

Im Internet veröffentlichte Bilder einer Leiche zeigten einen Mann, der eine gewisse Ähnlichkeit mit al-Duri hatte. Eine offizielle Bestätigung für den Tod al-Duris gab es seitdem aber nicht. Er war seit der US-Invasion bereits mehrfach für tot erklärt worden. 

In der Audiobotschaft bezieht sich al-Duri auf Ereignisse der letzten Zeit. Er wirft dem Iran eine «direkte und vollständige Besetzung» des Irak vor, distanziert sich aber von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

Al-Duri und anderen Mitgliedern der Baath-Partei war wiederholt vorgeworfen worden, sich mit den Dschihadisten gegen die mehrheitlich schiitische Regierung von Haidar al-Abadi in Bagdad verbündet zu haben. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Irakische Armee und Kurden vereinbaren Waffenstillstand

Gut einen Monat nach dem Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak zeichnet sich eine Entspannung in dem Konflikt mit Bagdad ab. Laut der kurdischen Regionalregierung vereinbarten die Peschmerga-Kämpfer einen Waffenstillstand mit den irakischen Truppen.

Ministerpräsident Haider Al-Abadi ordnete seinerseits am Freitag eine 24-stündige Unterbrechung von Militäreinsätzen gegen die Kurden im Norden des Landes an. Laut Abadis Büro hatte US-Aussenminister Rex Tillerson die Zentralregierung zu einem Dialog mit den Kurden gedrängt. Die Bevölkerungsgruppe hatte am 25. September für die Unabhängigkeit gestimmt. Die irakische Regierung schickte daraufhin die Armee in die ölreiche Region.

Die Feuerpause trat der kurdischen Regierung zufolge bereits in der …

Artikel lesen
Link zum Artikel