Israel
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A person browses an Israeli social network website inciting attacks against Palestinians on July 3, 2014 in Jerusalem, as cyber-activists joined Internet surfers and soldiers, calling for revenge against Arabs. Tensions have soared across the region since June 12 when three Israeli teenagers disappeared and then were found dead in the southern West Bank, triggering a vast search and arrest operation across the West Bank.  AFP PHOTO / THOMAS COEX

Auge um Auge, Zahn um Zahn: «Rache!» Bild: AFP

Tote israelische Jugendliche

«Hass auf Araber ist kein Rassismus, sondern ein Wert»

In einer Internetkampagne haben Tausende Menschen nach dem Mord an drei israelischen Jugendlichen den Ruf nach Vergeltung unterstützt. Auf Facebook waren zahlreiche rassistische Fotos und Kommentare veröffentlicht worden.



Die Facebook-Seite «Das Volk Israel fordert Rache» hatten nach Medienberichten bis zum Mittwochnachmittag rund 35'000 Menschen mit «gefällt mir» angeklickt. Mittlerweile ist die Seite nicht mehr zu erreichen. Auf der Seite waren zahlreiche rassistische Fotos und Kommentare veröffentlicht worden. Ein Bild zeigte beispielsweise zwei junge Frauen. Sie hielten ein Papier mit der Aufschrift: «Hass auf Araber ist kein Rassismus, sondern ein Wert». Einige der abgebildeten Personen trugen israelische Armeeuniformen und zeigten Waffen

Auge um Auge, Zahn um Zahn: Ist die Forderung nach Rache richtig?

A person browses an Israeli social network website inciting attacks against Palestinians on July 3, 2014 in Jerusalem, as cyber-activists joined Internet surfers and soldiers, calling for revenge against Arabs. Tensions have soared across the region since June 12 when three Israeli teenagers disappeared and then were found dead in the southern West Bank, triggering a vast search and arrest operation across the West Bank.  AFP PHOTO / THOMAS COEX

Einige der abgebildeten Personen trugen israelische Armeeuniformen und zeigten Waffen.  Bild: AFP

Das Militär verurteilte die Kampagne nach Angaben der Zeitung «Haaretz» scharf. Der Aufruf, Unschuldigen zu schaden, sei nicht das, was man von einem israelischen Soldaten erwarte. Polizeisprecher Micky Rosenfeld sagte, man werde rassistische Äusserungen in sozialen Netzwerken juristisch verfolgen. «Wenn nötig, wird es Untersuchungen und auch Festnahmen geben», kündigte Rosenfeld an. (whr/sda/dpa)

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