DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Italien

Freispruch für Berlusconis Sohn bei Prozess in Mailand



Mediaset vice President Piersilvio Berlusconi, the son of former Italian Premier Silvio Berlusconi, attends at the hearing of the Mediatrade trial, in Milan, Italy, Thursday, Feb. 6, 2014. (AP Photo/Antonio Calanni)

Piersilvio Berlusconi. Bild: Antonio Calanni/AP/KEYSTONE

Der Prozess gegen Piersilvio Berlusconi, dem Sohn von Italiens ehemaligem Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, und gegen weitere neun Manager des TV-Konzerns Mediaset ist am Dienstag mit dem Freispruch aller Angeklagten zu Ende gegangen.

Dem 45-jährigen Vizepräsidenten der TV Gruppe Mediaset wird im Rahmen des sogenannten Mediatrade-Prozesses Steuerbetrug vorgeworfen. Die Mailänder Staatsanwälte hatten für ihn eine Haftstrafe von drei Jahren und zwei Monaten gefordert. Wegen desselben Vorwurfs wurde eine Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten für Mediasets Verwaltungsratschef, Fedele Confalonieri, seit Jahren rechte Hand Berlusconis, beantragt.

Zu den Angeklagten im Prozess zählte auch der US-Filmproduzent Frank Agrama. Mithilfe Agramas soll Berlusconis Gruppe Filmrechte zu überhöhten Preisen gekauft haben, um Schwarzgeld auf geheimen Bankkonten hinterlegen zu können, lautet der Vorwurf der Mailänder Staatsanwaltschaft. Auf Bankkonten in Steuerparadiesen sollen so 34 Millionen Dollar angehäuft worden sein. (sda/apa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Seilbahnunglück in Italien – Mitarbeiter: Wusste nichts von Klammern

Im Fall des Gondel-Absturzes in Italien hat einer der freigelassenen Mitarbeiter der Betreiberfirma beteuert, nichts von den Klammern an der Kabine gewusst zu haben.

Mit diesen wurde ersten Erkenntnissen zufolge das Notbremssystem der Gondel ausser Kraft gesetzt, weil es zuvor wohl Störungen im laufenden Betrieb gegeben hatte. «Wenn ich davon gewusst hätte, hätte ich diese Entscheidung nicht unterstützt», sagte der technische Leiter der Betreiberfirma, Enrico Perocchio, im Interview der …

Artikel lesen
Link zum Artikel