Japan
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A woman is seen at a temporary housing complex covered in snow that accommodates nuclear evacuees from Okuma, a town inside the exclusion zone next to Tokyo Electric Power Co's (TEPCO) tsunami-crippled Fukushima Daiichi nuclear power plant, in Aizuwakamatsu, Fukushima prefecture, February 17, 2015. Many residents of Okuma, a village near the stricken Fukushima Daiichi plant, are angry about government plans to dump some 30 million tons of radioactive debris raked up after the March 2011 nuclear disaster in a sprawling waste complex on their doorstep. Few believe Tokyo's assurances that the site will be cleaned up and shut down after 30 years. In the four years since the disaster, Japan has allocated over $15 billion to lower radiation levels around the plant. Every day, teams of workers blast roads with water, scrub down houses, cut branches and scrape contaminated soil off farmland. That radiated trash now sits in plastic sacks across the region, piling up in abandoned rice paddies, parking lots and even residents' backyards.  REUTERS/Toru Hanai (JAPAN - Tags: DISASTER ENERGY ENVIRONMENT)

PICTURE 26 OF 27 FOR WIDER IMAGE STORY 'RADIOACTIVE FUKUSHIMA - FOUR YEARS ON'

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In solchen Siedlungen wohnen die Fukushima-Evakuierten. Für viele keine Option. Zahlreiche begehen Suizid.   Bild: Toru Hanai/REUTERS

Immer noch evakuiert: Immer mehr Japaner sterben an den Folgen der Fukushima-Katastrophe



Vier Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima in Folge eines Tsunamis sterben immer mehr Japaner an den Folgen der jahrelangen Flucht vor der Strahlung. Wie die japanische Tageszeitung «Tokyo Shimbun» am Dienstag berichtete, erhöhte sich Zahl der Opfer seit März vergangenen Jahres um 18 Prozent auf 1232 Tote.

Zwar kam durch den Super-Gau vom 11. März 2011 in Folge eines Erdbebens und gewaltigen Tsunamis niemand direkt ums Leben. Doch sterben immer mehr Menschen an den gesundheitlichen Auswirkungen des harten Lebens in den provisorischen Behelfsunterkünften. Andere begehen Selbstmord.

Auch nach vier Jahren können noch immer rund 120'000 Menschen wegen der Strahlung nicht zurück in ihre Heimat. Andere können nicht zurück, weil der Wiederaufbau der vom Tsunami zerstörten Gebiete im Nordosten des Landes nur schleppend vorankommt. 

Fast 19'000 Menschen waren damals von der Flutwelle in den Tod gerissen worden oder werden noch immer vermisst. Insgesamt sollen bereits rund 3200 Menschen an den Folgen des jahrelangen Lebens als Evakuierte gestorben sein. (feb/sda/dpa)

Grösste Atom-Unfälle der letzten 25 Jahre

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