Katze
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Grumpy Cat verziert auch unsere Plakate. Bild: watson

Das 100-Millionen-Dollar-Büsi

Wie aus Grumpy Cat ein Goldesel wurde

Ob die grimmigste aller Katzen wohl aus einem güldenen Näpflein frisst? Geld genug hätte sie allemal. Grumpy Cat hat ihrer Besitzerin innerhalb von zwei Jahren satte 98 Millionen Franken eingebracht.



Es war der Bruder der Katzen-Besitzerin Tabatha Bundesen, der das grimmige Tierchen vor zwei Jahren via Reddit ins Internet katapultierte und zu einem Online-Phänomen machte: Die Katze, die nur Hass und Häme kennt, geht als «Grumpy Cat» in die Geschichte der Populärkultur ein. 

Dass ihre Mundwinkel so missbilligend nach unten zeigen, liegt an einer leichten Unterbiss-Behinderung, dem sogenannten «felinen Kleinwuchs». Tardar Sauce, so heisst die Katze mit «bürgerlichem» Namen, «ist nicht aufzuhalten», sagte Bundesen dem Telegraph. «Was sie in so kurzer Zeit erreicht hat, ist unvorstellbar und absolut überwältigend.» 

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Sie selbst scheint sich wenig für ihren Erfolg zu begeistern. bild:autostraddle

Naja, so ganz von selbst ist Grumpy Cat aber auch wieder nicht die Karriereleiter hinaufgeklettert. Sie hat einen Manager. Ben Lashes heisst der Mensch hinter der Katze, der ihren Erfolg forciert. Beweis gefällig?: Zwei Werke über das Leben der Mieze – «Ein mürrisches Buch» und «Der mürrische Führer durch das Leben» – standen auf der Bestsellerliste der «New York Times», und bis Ende 2013 wurden laut «New York Magazine» mehr als 100'000 T-Shirts mit der grantigen Visage verkauft. 

Die Liste der Fanprodukte ist schier endlos: «Grumpy Cat»-Plüschtiere, «Grumpy Cat»-Sticker, «Grumpy Cat»-Malbücher, «Grumpy Cat»-Socken, der hauseigene «Grumppuccino»-Kaffee – in drei Geschmacksrichtungen! Auf Amazon gibt es mehr als 10'000 Produkte, die mit dem prominenten «Lätsch» verziert sind. Und jetzt raten Sie mal, wer die offizielle «Sprecherkatze» für die Futtermarke Friskies ist. 

Gerade erst feierte Frau Bundesen mit ihrem zweieinhalbjährigen Büsi den Einstieg in die Filmbranche mit «Grumpy Cat's Worst Christmas Ever». Der Trailer lässt allerdings Übles vermuten:

Für die Besitzerin der miesepetrigen Katze hiess das natürlich: Ade Kellnerjob und Hallo liebes Geld! In zwei Jahren hat sie ihr satte 98 Millionen Franken eingebracht. 

Gestalkt oder von Paparazzi verfolgt werde sie aber nicht, sagt Bundesen, die sich um Normalität bemüht. «Das Tier wird nur einmal pro Woche vor die Fotokameras gestellt.» 

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Bild: WATSON

(rof)

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1Kommentar anzeigen

Schwarze Katzen bringen zwar kein Pech, aber ganz normal sind sie auch nicht

Früher hat man noch gedacht, dass schwarze Katzen Pech bringen, was selbstverständlich absoluter Unfug ist. Oder? Natürlich! Aber mal unter uns: So ganz gewöhnliche Hauskatzen sind sie dann auch wieder nicht. Schon klar, jede Katze ist etwas besonderes, aber schwarze Katzen sind einfach noch einen Tick, nun sagen wir mal, schräger.

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