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Nina Jolie: Ich hab's euch ja versprochen! So war mein erster Vierer đŸ€­

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bild: shutterstock / watson
Nina Jolie

Ich hab's euch ja versprochen! So war mein erster Vierer đŸ€­

Mein Sexgott Valentin (dessen Namen ihr noch öfters lesen werdet) und ich landeten vor einigen Wochen mit Max und Louisa im Bett. Und das bei unserem ersten Couple-Date. Hat sich so ergeben. Manchmal muss man halt einfach machen.
03.02.2022, 10:0303.02.2022, 11:18
Nina Jolie
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Nur eins schon mal vorweg: Orgasmen vortĂ€uschen 
 Das kann ich nicht. Dazu fehlen mir und meinem SchnĂ€ggli definitiv die schauspielerischen FĂ€higkeiten. Ich muss es fĂŒhlen. Und wenn ich es wirklich fĂŒhle, dann hab' ich ja diese angenehmen Kontraktionen nicht unter Kontrolle. Mein Gesicht ĂŒbrigens auch nicht. Ob das so erotisch ist? Scheinbar schon! Jemandem hat das nĂ€mlich besonders gut gefallen in der Vierer-Konstellation...

Lass mal PlÀtze tauschen!

Wir trafen uns mit den beiden in einer Bar hier in Basel. Durch unseren bisherigen schriftlichen Verkehr war jedem von uns klar, dass wir alle Bock auf einen Vierer hatten. Doch direkt am ersten Abend wĂŒrde das sicher nicht passieren, dachten wir 
 Dort angekommen, suchten wir uns einen Tisch und bestellten uns Drinks – die «Herz Spritz» passten irgendwie. Unser GesprĂ€ch kam ziemlich schnell ins Rollen und die Richtung war von Beginn an sehr intim. Die beiden hatten auf jeden Fall schon ein bisschen «skin in the game» als Swinger. Sie hatten bereits einige Erfahrungen mit Vierern und lebten ihre Lust aus. Wir hatten nur Erfahrungen mit Dreiern – bisher.

Bei der zweiten Runde Drinks erzĂ€hlten sie uns, dass sie einmal ein PĂ€rchen-Date in einer Bar hatten, wo die Frauen nach einer Weile die PlĂ€tze tauschten. Noch vor Ort fingen sie an den jeweils anderen Mann zu kĂŒssen – was die Mitarbeiter der Bar sehr verwirrte. Sie verliessen die Bar sogar in dieser vertauschten Couple-Konstellation, um das Abenteuer zu Hause fortzusetzen ...

Sich kĂŒssende MĂ€nner, hab' nix dagegen

Lustige Idee, fanden wir. Und schnell waren wir in einer Àhnlichen Situation, ein bisschen abgewandelt. Wir Frauen waren nÀmlich sehr daran interessiert, das weibliche Terrain nÀher zu erforschen, und so wechselten Valentin und Louisa die PlÀtze. Und jetzt? Welche Seite fÀngt nun zuerst an, sich nÀherzukommen? Die MÀnner hatten daran nicht so das Interesse, wobei eine gewisse Neugier schon da war.

«Ihr wĂŒrdet jetzt aber nicht schlecht staunen, wenn wir anfangen wĂŒrden, uns zu kĂŒssen», sagten die MĂ€nner und wir mussten alle lachen. Auf 'ne Art hĂ€tte es mich ja sogar angetörnt. Ist ja auch nix dabei. Und dennoch ist die Bi-Neigung bei MĂ€nnern immer noch so ein never-ending Tabu. Verstahni null.

Zu euch oder zu uns?

Irgendwann kamen Louisa und ich uns ein bisschen nĂ€her – aber alles noch sehr zurĂŒckhaltend (noch waren wir ja in der Öffentlichkeit). Die MĂ€nner machte das dennoch ganz schön verrĂŒckt. Zu diesem Zeitpunkt war uns allen klar, dass da noch mehr gehen wird. Da das fĂŒr alle okay war, blieb nur noch die Frage: Zu euch oder zu uns? Wir entschieden uns fĂŒr den kĂŒrzeren Weg.

Bei mir angekommen, mussten wir alle erstmal nacheinander pinkeln. War wohl doch zu viel «Herz Spritz». Auch wenn so keine Pornos anfangen, ist das eben Real Life, Leute. Aus Gewohnheit fanden dann doch die PĂ€rchen wieder zueinander und wir begannen – uns gegenĂŒbersitzend – miteinander rumzumachen. Es gab kurz diesen «Wollen wir uns doch nur gegenseitig zuschauen oder macht öpper den Anfang?»-Moment. Nach einer Weile beschlossen Louisa und ich, nach nebenan zu verschwinden. Die MĂ€nner liessen uns ein wenig Vorsprung. Als sie bemerkten, dass es etwas ruhiger wurde, kamen sie neugierig hinterher und stellten fest, dass wir schon fast komplett nackt waren. Es wurde langsam immer heisser und wir waren alle unglaublich horny 


Das Ego wollte sich auch kurz melden

FĂŒr das Erkunden des weiblichen Terrains blieb dann doch nicht allzu viel Zeit, da wir ziemlich schnell zum Partnertausch ĂŒbergingen. Ich war also irgendwann mit Max zugange und Valentin mit Louisa. Ungewohnt definitiv. Neuer Körper, andere Anatomie, anderer Geruch. Witzigerweise entschuldigte sich Max sogar dafĂŒr, dass er kein Deo draufhatte. War jetzt nicht schlimm, eigentlich steh' ich sehr auf MĂ€nnerschweiss. Aber eben vor allem auf den von Valentin.

Max' Geruch war nicht so mein Fall. Da sieht man mal wieder, dass da doch etwas dran ist mit dem «sich gut riechen können». Die Stellungen, die Valentin und ich lieben, waren mit Max nicht so vielversprechend. Andere hingegen schon. Ist ja auch ganz normal, dass man sich erstmal eingrooven muss. Die erste Viertelstunde konnte ich deshalb auch nicht wirklich abschalten. Zudem störte sich mein Ego daran, zu sehen, wie Valentin eine andere von hinten nahm. Doch glĂŒcklicherweise ĂŒberkam ich mein Ego und genoss es ab dann. Wie genau ich das gemacht habe, weiss ich ehrlich gesagt auch nicht. Bin aber froh, denn diesen Anblick hat man ja nicht alle Tage und es war in der Tat sehr heiss anzuschauen.

Ihm erging es ganz Ă€hnlich mit der Ungewohntheit des Anblicks. Als ich mit Max kurz vorm Orgasmus war, sagte Valentin – in Louisa steckend – zu mir:

«Schau mich an, wenn er dich zum Kommen bringt, Baby!»

Oh ja, wir lieben es, diesen intimen Moment miteinander zu teilen. Und er weiss, wie sehr mich das antörnt, wenn er solche Sachen sagt. Und tatsĂ€chlich wollte auch ich lieber ihn anschauen anstatt Max. Auch 'ne gute Erkenntnis. Valentin legte seine Hand an meine Wange und wir schauten uns tief in die Augen, wĂ€hrend Max mich immer schneller in der Lotusstellung vögelte. Und als der Moment des lustvollen Gesichtverziehens da war, stöhnte ich laut und sagte: «Ohhh. Mein. Gott. Ich. Komm. FĂŒr. Dich», wĂ€hrend er zeitgleich immer noch Louisa penetrierte. Seine Aufmerksamkeit war voll und ganz bei mir und ich gab mich einfach meiner Augen-nach-hinten-rollenden-Mimik hin. Was fĂŒr ein Bild das gewesen sein muss. Das war dann schon ziemlich porno. Leidenschaft pur.

Nach einigen Stunden Spass waren wir alle mĂŒde. MĂŒde und zufrieden. Wir blieben alle noch eine Weile im Bett liegen zum Kuscheln und Quatschen. Als wir uns spĂ€ter von den beiden verabschiedeten, dauerte das eine Weile. Jeder kĂŒsste halt jeden.

Und da Valentin und ich vor einer Weile feststellten, dass wir offen fĂŒr eine Dreiecksbeziehung wĂ€ren, dĂ€mmerte es mir nun, dass sowas ja ganz schön viel «Mehrarbeit» bedeuten wĂŒrde 
 Ob das wirklich was fĂŒr mich ist? Vielleicht finde ich das noch raus 


Und, wie waren eure Vierer so, wer hat gewonnen beim Kartenspielen? SpÀssle.

See ya!

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Ich bin Nina Jolie! Und ich bin ...

 27 und eine von der «Stille Wasser sind tief»-Sorte. Je tiefer man zu mir vordringen kann, desto prickelnder wird es. Ok, das klingt jetzt bitz komisch. Egal. Ich bin jetzt also die «Neue» unter den watson-Bloggerinnen. Ich mag es kinky und probiere gerne Neues aus. Dinge Â«ĂŒber die man nicht redet» gibt es bei mir nicht. Je mehr Tabu, desto besser, finde ich. Das Leben soll ja spannend bleiben. Übrigens wohne ich in Basel. In ZĂŒrich bin ich höchstens zum Umsteigen. Sorry, ZĂŒri, aber mit dir kann ich irgendwie nichts anfangen ... Anyway! Ich nehm' euch jetzt jeden Donnerstag mit – und ihr nehmt mich bitte nicht allzu ernst. 😉
Nina Jolie, Ninajolie, Nina-Jolie
Et voilĂ , so oder so Ă€hnlich wĂŒrde ich als Illustration aussehen.bild: watson / julia neukomm

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434 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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natalie74
03.02.2022 10:16registriert April 2017
SchnÀggli? Ernsthaft?

Ich bin raus. Auch sonst. Wenn ich Porno will, muss ich das nicht (schlecht) geschrieben auf einer News-Seite lesen.
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Wendy Testaburger
03.02.2022 10:14registriert November 2018
Weniger ist mehr. Das hier ist so viel zu viel, dass es einfach nur noch Nichts ist.
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Lezzelentius
03.02.2022 10:18registriert Mai 2014
Sagt mal, ab wann braucht es zu solcher "LektĂŒre" eine Abfrage des Alters im Online?
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