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bild: shutterstock / watson
Nina Jolie

Ich war mit June an meiner ersten Sexparty – oh mann, oh mann ... đŸ€­

Darkrooms, Dessous und Dicks – so viele neue EindrĂŒcke und so viele sexy Menschen auf einem Haufen. Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus ...
19.05.2022, 09:42
Nina Jolie
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Tut mir leid, ich werde direkt ein wenig explizit, aber: Der Darkroom riecht wie eine riesige Pussy – und nach Sperma. Gar nicht mal so schlecht, irgendwie. Die Luft ist stickig, die BĂ€sse hĂ€mmern dumpf und irgendwo in der Ecke sehe ich die Umrisse einiger Körper, die sich aneinanderschmiegen. Weiter vorne, wo es heller ist, lehnen ein paar MĂ€nner an der Wand und masturbieren, als sei es das Normalste der Welt. Ich bin fasziniert, ein wenig schockiert, aber zugleich angetan. Alle scheinen so gelassen drauf zu sein, dass es mir auch erstaunlich wohl ist in dieser fĂŒr mich so neuen Umgebung.

Ich taste mich langsam in den Raum vor, stosse mit dem Knie an eine Matratze und lasse mich rĂŒcklings darauf fallen. June lĂ€sst sich neben mir hinplumpsen. «Na, wie gefĂ€llt's dir?», schreit sie mir ins Ohr. Ich grinse ĂŒber beide Ohren und schreie zurĂŒck: «Super!»

Wie lange wir da so liegen, weiss ich nicht mehr. Zu meiner linken Seite sind zwei MĂ€nner und eine Frau zugange. Ich spĂŒre, wie sich die Matratze unter ihrem Gewicht bewegt. Immer wieder streifen sie meine Arme oder Beine. Sie sind so eng ineinander verschlungen, dass ich nicht ausmachen kann, wem welche Gliedmassen gehören. Ein schöner Anblick. In der Zwischenzeit hat sich auch Junes Freundin Lisa zu uns gesellt. Zu meiner rechten beginnen nun auch sie rumzumachen.

Und da liege ich in der Mitte zwischen all diesen fummelnden Menschen und geniesse es einfach. Ich stelle mir vor, wer seine oder ihre HĂ€nde wo hat, wie sie sich kĂŒssen, beissen, lecken.

Als ich mich nach einer Weile aufsetze, knalle ich mit dem Kopf gegen ein kleines Regal an der Wand. Darauf stehen eine Einliterflasche Gleitgel und eine bunte Mischung unterschiedlicher Kondome. Ich staune. Wie ĂŒberhaupt schon den ganzen Abend.

Als June mich gefragt hatte, ob ich mit ihr und ein paar ihrer FreundInnen an eine Sexparty kommen möchte, war ich sofort Feuer und Flamme. In diese Welt wollte ich schon lange einmal eintauchen! Nur kannte ich niemanden, der mit mir dahin kommen wĂŒrde und war auch ein wenig gehemmt. Mit June an meiner Seite, die sich in diesen Dingen auskannte, wĂŒrde ich mich bestimmt schon viel wohler fĂŒhlen.

Als wir es nach einer Stunde anstehen zur Kasse geschafft haben, erklĂ€rt uns eine Transfrau die Regeln fĂŒr den Abend: «Nein heisst Nein. Keine Fotos oder Filme. Respektiert alle und nicht zuletzt: Habt ganz viel Spaaass!» Zum Schluss legt sie in ihren mindestens zehn Zentimeter hohen knallroten Stöckelschuhen eine filmreife Tanzeinlage hin, die im Spagat endet. Die MĂ€nnergruppe neben uns johlt. Ein vielversprechender Start in den Abend. đŸ„ł

Im Eingangsbereich steht ein grosser Tisch voll mit Sexspielzeug in allen Formen und Farben. Bei manchen habe ich null Ahnung, wie man sie wohl verwendet. Ich habe aber auch gar keine Zeit das herauszufinden, denn es gibt so viel anderes zu bestaunen!

Neben dem Sex-Stand liegt eine Matratze, auf der sich ein Haufen Menschen tummeln. Ein Mann im Dessous, eine Frau, die ihren Kopf zwischen seinen «BrĂŒsten» vergrĂ€bt. Hinter ihr eine andere Frau, die oben ohne ist und sich an sie schmiegt. Andere in bunten, glitzernden und freizĂŒgigen Outfits liegen kreuz und quer unter-, ĂŒber- und nebeneinander. Ich muss mir MĂŒhe geben, nicht zu starren, kann mich aber kaum sattsehen.

Mit ebenso viel Nacktheit und Gelassenheit geht es auf der TanzflÀche zu und her. Alle scheinen so entspannt und frei. Alles scheint so wundervoll normal. Es ist völlig egal, wer was zwischen den Beinen oder sonst wo am Körper hat. Einfach geil. Die Stimmung ist friedlich und ich werde kein einziges Mal unangenehm angebaggert.

Nach etlichen Stunden auf der TanzflĂ€che und den Abstechern in die Darkrooms, taumle ich frĂŒhmorgens beduselt und beseelt von all den EindrĂŒcken nach Hause. Dort angekommen, knalle ich mich erschöpft und mit vom Tanzen pulsierenden FĂŒssen und Beinen ins Bett. Obwohl ich mĂŒde bin, kann ich noch nicht schlafen. Aah, was fĂŒr ein super Abend! Ich bin so froh, habe ich June kennengelernt! Sie scheint auch gerade an mich zu denken und schreibt:

June
Uuund, kommst du wieder mal mit an so eine Party?
Nina
Auf alle FĂ€lle đŸ€© Können wir aber bitte erst mal beim nĂ€chsten Treffen etwas ganz Langweiliges machen? Ich muss mich glaube ich zuerst noch ein bisschen von all den EindrĂŒcken erholen 😅
June
Aber sicher 😊 Wir hören uns, wenn du dich wieder gesammelt hast 😛
Nina
Perfekt! Schlaf ganz schön und bis bald 😘
June
Du auch, bis bahald 😘

Beim Einschlafen flitzen halbnackte Menschen vor meinem inneren Auge umher – und es kommen mir schon die ersten Ideen, was wir als BĂŒnzli-Kontrastprogramm zur Sexparty unternehmen könnten ...

PS: Falls ihr auch Ideen habt, gerne teilen, merci!

PPS: NĂ€chste Woche bin ich in den Ferien! Also nicht wundern, wenn dann kein Beitrag erscheint, da bin ich mit June vermutlich am rumbĂŒnzeln. 🙃

SĂŒsse und sexy GrĂŒsse,

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 27 Jahre alt und leidenschaftliche Prokrastinations-Masturbatorin. Diese meditative Praktik habe ich erst spĂ€t im Leben entdeckt und darum noch viel Nachholbedarf, besonders dann, wenn eigentlich die Arbeit ruft. Ausserdem bin ich eine serielle Daterin. Alle zwei bis drei Monate glaube ich, endlich den Partner oder die Partnerin fĂŒrs Leben gefunden zu haben – bis die grosse ErnĂŒchterung folgt. Ich schwöre mir, mal eine Pause einzulegen, finde mich dann aber unverzĂŒglich wieder beim Swipen. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt – und der Sextrieb sowieso. See you later, masturbator!
Et voilĂ , so oder so Ă€hnlich wĂŒrde ich als Illustration aussehen.
Et voilĂ , so oder so Ă€hnlich wĂŒrde ich als Illustration aussehen.bild: watson / julia neukomm
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198 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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fandustic
19.05.2022 10:48registriert Juni 2021
Vier Kollegen gehen in den Ausgang, drei saufen einer fÀhrt....klingt wie der Erlebnisbericht des Fahrers.
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Connor McJesus
19.05.2022 10:21registriert November 2015
Das liest sich ein wenig wie ein Aufsatz in der Mittelstufe - abgesehen vom Thema natĂŒrlich. Fantasie und Wortwahl sicher gut, roter Faden leider ungenĂŒgend. Es war kein klarer Verlauf zu erkennen, es wirkte eher wie ein "brain dump". Insgesamt hĂ€tte es wohl knapp fĂŒr eine 4 gereicht.
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ryuk
19.05.2022 09:50registriert Juli 2016
oh wow - das klingt fĂŒr mich eher so wie eine ponyhof-regenbogen-vorstellung von einer sexparty; nicht wie die realitĂ€t.. aber vielleicht habe ich auch einfach nur die „falschen“ orte besucht \o/
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