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Die Coronavirus-Krise zwingt viele Leute zum Daheimbleiben: Das stellt einige Beziehungen auf die Probe. bild: shutterstock

Paartherapeutin gibt Tipps: So hält deine Beziehung der Corona-Krise stand

Agatha Kremplewski / watson.de



«Social Distancing» heisst der neue Trend, den sich wohl kaum jemand so gewünscht hat: Er bezeichnet das Vermeiden sozialer Kontakte während der Coronavirus-Pandemie. Mittlerweile wird den Bürgern geraten, Treffen mit Freunden, Bekannten und Familie zu meiden, wenn sie nicht unbedingt nötig sind, zwei Meter Abstand zu seinen Mitmenschen zu halten, generell das Haus am besten nur zum Lebensmittelkauf oder für gelegentliche Spaziergänge zu verlassen.

Die Massnahmen, die die Corona-Ansteckungskurve abflachen und verlangsamen sollen, sind notwendig, schränken uns allerdings natürlich in unserem Alltag ein. Gerade unsere Partnerschaften könnten in der Zeit auf die Probe gestellt werden: Während die einen den Freund oder die Freundin nun über Wochen hinweg nicht treffen können oder körperlichen Abstand halten müssen, sitzen die anderen zu zweit, teilweise plus Kinder, in Isolation zuhause.

Wie hält unsere Beziehung der Corona-Krise stand?

Gesundheit geht vor, keine Frage. Aber auch um unser psychisches Wohlbefinden und damit verbunden unsere Partner sollten wir uns kümmern, um die Krise zu überstehen. «So eine Situation wie mit dem Coronavirus hatten wir einfach noch nie», sagt auch Paartherapeutin Birgit Neumann-Bieneck. «Aber wir können versuchen, das Beste daraus zu machen und vor allem die Panik zu minimieren.»

Im Gespräch mit watson erörtert die systemische Therapeutin die Herausforderungen, vor die Covid-19 unser Beziehungsleben stellt.

Bei Corona-Infektion des Partners:

«Am wichtigsten ist, nicht die Schuldfrage zu stellen.»

Birgit Neumann-Bieneck

Wie reagiere ich am besten, wenn mein Partner, mit dem ich zusammen wohne, mit dem Coronavirus diagnostiziert wird?
Birgit Neumann-Bieneck: Am wichtigsten ist, nicht die Schuldfrage zu stellen. Den Partner, der sich infiziert hat, also nicht verantwortlich zu machen, nach dem Motto: «Das passiert ja nur, weil du dies und jenes gemacht oder dich mit Person XY getroffen hast!» Wahrscheinlich liegen die Nerven gerade bei allen ein wenig blank, es ist also besonders wichtig, dass wir achtsam und behutsam miteinander umgehen.

Wenn wir gemeinsam zuhause in Isolation oder Quarantäne sitzen, können wir uns gegenseitig ganz schön auf den Keks gehen. Wie können mein Partner und ich Konflikte umgehen?
Es kommt natürlich ein wenig darauf an, wie Sie wohnen. Dennoch empfehle ich, dass Sie sich im Tagesverlauf auch mal in getrennten Räumen aufhalten, wenn es geht. Oder einfach mal getrennt etwas machen: Der eine liest dann ein Buch, während der andere eine Serie schaut. Wenn Sie etwas für sich machen, vermeiden Sie den Lagerkoller.

«Wenn sich jemand fürchtet, sollten Sie eher versuchen, zu fragen, wie Sie die Angst nehmen können.»

Birgit Neumann-Bieneck

Wie gehe ich damit um, wenn mein Partner sich vielleicht besonders vor dem Coronavirus fürchtet – ich die Panik aber gar nicht nachvollziehen kann?
Auch wenn Sie den gesamten Tag gemeinsam in der Wohnung verbringen, ist es wichtig, im Gespräch zu bleiben. Sie und Ihr Partner sollten versuchen, ein Umfeld zu schaffen, in dem die Angst des anderen möglich ist und sie sie nicht einfach abtun. Denn Gefühle sind nicht verhandelbar. Wenn sich jemand fürchtet, sollten Sie eher versuchen, zu fragen, wie Sie die Angst nehmen können.

Was ist mit der gegenteiligen Situation: Viele Paare leben nicht zusammen und dürfen einander nun nicht sehen. Haben Sie Tipps, wie sie mit der sozialen Isolation umgehen können?
Die aktuelle Situation ist eine ganz neue – glücklicherweise können digitale Medien nun besonders hilfreich sein, um einen Beziehungsalltag aufrecht zu erhalten. Per Video-Call kann ich Personen virtuell zu mir ins Wohnzimmer einladen. Das Internet bietet uns viele Spielräume, um miteinander in Kontakt zu treten.
Krisensituationen bieten übrigens die Möglichkeit, kreative Lösungen zu entwickeln. Jetzt haben wir eine Gelegenheit, das Miteinander zu stärken – wenn nicht körperlich, dann zumindest mental.

Welchen besonderen Herausforderungen müssen sich Paare mit Kindern stellen?
Jetzt, wo landesweit die Kitas und Schulen geschlossen worden sind, stellt das eine besondere Belastung für Eltern dar. Man kann die Kinder nun nicht zu den Grosseltern geben wie sonst, weil ältere Menschen zur Risikogruppe zählen. Was also anderes tun, als zuhause bleiben und nach Möglichkeit von da arbeiten? Da hilft momentan nur: durchatmen und ruhig bleiben.

«Es geht nicht um das Virus selbst, sondern die existenzielle Bedrohung, die damit einhergeht.»

Birgit Neumann-Bieneck

Warum belastet uns das Coronavirus überhaupt so?
Es geht nicht um das Virus selbst, sondern die existenzielle Bedrohung, die damit einhergeht. Neben der Angst vor einer Ansteckung spielen schliesslich wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. Viele Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter jetzt schon nach Hause oder in die Kurzarbeit. Das kann finanzielle Auswirkungen haben, die möglicherweise auch Thema in der Partnerschaft sein könnten. Wer nun mit geringeren Ressourcen kalkulieren muss, wird wohl auch mehr Stress zuhause erleben.

Birgt die Corona-Krise auch Chancen für uns?
Wir erleben gerade eine globale Krise wegen Covid-19. Was wir nun vor allem tun können, ist, uns zu fragen, wie wir diese Herausforderung gemeinsam bewältigen können. Das sollte im Fokus stehen.
Im Prinzip können wir uns entscheiden, ob wir individualistisch handeln und mit Hamsterkäufen unser eigenes Wohl in den Vordergrund stellen – oder wir versuchen, als Gemeinschaft zu handeln. Wenn ich nicht zur Risikogruppe gehöre, kann ich zum Beispiel für meine älteren Nachbarn einkaufen gehen und ihnen die Einkäufe vor die Tür stellen. Das gibt uns positive Gefühle, die uns helfen, die Krise als Gemeinschaft zu bewältigen.

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • BloodyMary 22.03.2020 12:00
    Highlight Highlight Bitte um Korrektur im Text:
    Sie schreiben dass"landesweit Schulen und Kitas geschlossen sind". Die Kitas sind in einigen Kantonen sicher noch offen. Ich kann Ihnen nicht sagen in welchen, mein Mann als Hortleiter einer Kita hat auf jeden Fall noch Kinder in der Kita, sie läuft "normal" weiter. (Im Kanton St Gallen)
    Vielen Dank.
  • Rölsche 22.03.2020 07:19
    Highlight Highlight Warum belastet uns das Coronavirus überhaupt so?

    Ehrlich gesagt finde ich die Frage im Interview etwas seltsam. Mich - und viele die ich kenne - belastet es nicht. Mir geht es nicht schlecht, ich mache mir auch keine Sorgen. Angst habe ich schon gar nicht.

    Es ist einfach wie es ist. Es geht jetzt nur darum es einzudämmen. Klar ist es tragisch wenn Menschen sterben, oder bald um die Existenz kämpfen müssen - das ist es immer und beides kann auch mich treffen - aber es belastet mich trotzdem nicht.
    Warum? Weil es nichts bringt. Krisen bewältigt man am besten mit einer positiven Grundhaltung.
  • DrFreeze 22.03.2020 00:10
    Highlight Highlight Ich habe da wirklich Glück. Grosses Haus, jeder hat sein Zimmer, eigenes Büro für home office, welches ich resp wir sowieso schon gewohnt sind, wenn auch nicht die ganze Woche 😁 Von dem her alles gut
  • Locutus70 21.03.2020 23:48
    Highlight Highlight Wir arbeiten schon seit 10 Jahren selbstständig im Home Office. Wir haben uns seit einer Woche eine freiwillige Ausgangssperre verordnet und genießen das.
  • für d' Füchs 21.03.2020 23:29
    Highlight Highlight Und ich? Ich hab ne Fernbeziehung. Immerhin bin ich es gwohnt, meinen Freund wochen-/monatelang nicht zu sehen. Sorgen macht mir momentan nur, dass die Grenzen vielleicht noch sehr lange geschlossen bleiben - auch nach Übersee. Aber mehr als das Beste hoffen kann man zurzeit nicht tun, zumal man sich immerhin mit dem Gedanken trösten kann, nicht der/die einzige mit dem Problem zu sein.
    • Jadepanthera 22.03.2020 11:26
      Highlight Highlight Ich hatte mir eigentlich für April ein Ticket zu meinem Freund und besten Freundin gekauft. Auch wenn es eher unrealistisch wirkt, hoffe ich dass bis dahin die Grenzen wieder offen sind. ;—;
  • koalabear 21.03.2020 23:07
    Highlight Highlight Wichtig sind Alltagsstrukturen zu finden, gerade wenn die ganze Familie zu Hause ist. Bei uns ist es letzte Woche folgendermassen gelaufen. Aufstehen, gemeinsam frühstücken. Danachhat sich jeder in einen Raum verteilt, die Kids machten die Schulaufgaben nach Plan, wir im Homeoffice. Einer bereitete das Mittagessen zu, danach gemeinsames Essen.Am Nachmittag nochmals das gleiche. Durch diese bewusste Trennung gibt es dann so was, wie einen Feierabend, den wir gemeinsamen verbringen.
  • Antichrist 21.03.2020 22:43
    Highlight Highlight Aufgrund der Quarantäne mach ich viel Homeoffice und kann mich mehr mit meiner Frau unterhalten. Sie scheint recht nett zu sein.
    • Randalf 21.03.2020 23:11
      Highlight Highlight Ich wollte dich herzen, aber leider gab es einen Bearbeitungsfehler von watson's seite.❣
    • Garp 21.03.2020 23:41
      Highlight Highlight 😂
    • mon tuno 22.03.2020 05:17
      Highlight Highlight Du erhältst meinen Best-Comment-Award für den Monat März 🤣😂
  • Neruda 21.03.2020 22:21
    Highlight Highlight Das Positive ist, viele nicht nachhaltige Beziehungen werden diese Zeit nicht überstehen, was beiden Partners längerfristig zugute kommt 😉
  • dmark 21.03.2020 22:21
    Highlight Highlight "...sitzen die anderen zu zweit, teilweise plus Kinder, in Isolation zuhause."

    Wo ist das Problem? Endlich hat man mal Zeit füreinander. Und das ohne Urlaub zu nehmen. Man hat sich doch nicht nur als Zweckgemeinschaft zusammen getan, oder? Wenn es schon wegen der schnöden Kohle zum Knatsch kommt, stimmt was mit der Beziehung sowieso nicht.
    Und die Kinder...? Meine Güte, seid kreativ. Wir waren doch alle mal jung und sollten noch wissen, was uns Spass gemacht hat.

    Bringt ihnen z.B. kiffen bei - Nein, nein...das war ein Scherz ;)
    • Rüebliraupe 22.03.2020 09:03
      Highlight Highlight Danke! Meine Gedanken :D
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 21.03.2020 22:02
    Highlight Highlight Kein Problem. Mein Bett ist sehr gross. Wenn beide ganz an den Rand liegen, kann die 2 Meter Distanz für social distancing eingehalten werden.
    • MasterPain 21.03.2020 22:23
      Highlight Highlight Dachte du schläfst im Büro?
    • Garp 21.03.2020 23:42
      Highlight Highlight Hat Dein Chef Dir ein Kingsizebetten zur Verfügung gestellt 😁 ?
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 22.03.2020 08:20
      Highlight Highlight Mein Beitrag ist nur bedingt ernst zu nehmen 🤷‍♂️
  • Smeyers 21.03.2020 21:56
    Highlight Highlight Im guten wie im schlechten. Die Trennungsrate wird massiv steigen, aber auch die Geburtenrate. Wir werden es sehen.
    • Garp 21.03.2020 23:44
      Highlight Highlight Und die Kindsmisshandlungen leider auch , von überforderten Eltern.
  • Poke2016 21.03.2020 21:40
    Highlight Highlight Ja, leider, aber die, die single sind, und nun niemanden mehr überhaupt treffen können, gibt's auch...
    • Garp 21.03.2020 23:45
      Highlight Highlight Und die einsamen Alten die nicht einmal Internet haben und gar nicht Recht verstehen was abgeht.
    • Human 22.03.2020 02:23
      Highlight Highlight Quarantänedate nennt sich das 2020 - zusammen was auf Netflix starten und nebenbei Whatsapp Chat/Anruf laufen lassen 🤷🏽‍♀️ der Kontakt bleibt so zumindest besser bestehen wie im Alltagsstress wo die meisten nach 3 Tagen abflaut 🤷🏽‍♀️😁 und nachdem man das dann überstanden hat kann man irgendwann mal rausfinden ob man sich tatsächlich mag 😂
    • MrBlack 22.03.2020 09:35
      Highlight Highlight Ich Mann gut damit leben, da ich eher introvertiert bin und auch gelernt habe Zeit mit mir selbst zu verbringen. Das müssen jetzt einige noch lernen. Es hat viel mit Selbstakzeptanz & Selbstliebe zu tun. Viele werden sich selbst noch besser kennenlernen.

      Ich meinerseits schaue darauf, dass ich mich regelmäßig bei Familie & Freunden melde, um die Vereinsamung beiderseits zu verhindern.
  • 34RS90 21.03.2020 20:50
    Highlight Highlight Und viele Singles können sich freuen auf die Zeit nach der Pandemie 😉
  • 34RS90 21.03.2020 20:02
    Highlight Highlight Das wird viele Trennungen geben.
    • obiwahn 21.03.2020 21:25
      Highlight Highlight Die Anzahl Trennungen wird auä steigen, aber auf gleicher Kurve werden auä auch die Schwangerschaften steigen!
    • Neruda 21.03.2020 22:23
      Highlight Highlight Und mit den Schwangerschaften die unglaublichen Beziehung, bei welchen die Partner dachten, mit Sex könnte man die Probleme umgegen 😉
  • Neunauge 21.03.2020 19:27
    Highlight Highlight Doch... danke für die wertvolle Tipps zum Familielebe... 😆👏👏👏


    „ Was also anderes tun, als zuhause bleiben und nach Möglichkeit von da arbeiten? Da hilft momentan nur: durchatmen und ruhig bleiben.“

    Mist... jetzt dörf doch nöd d‘Luft ahhalte und usraste... chunnt überraschend!

  • fools garden 21.03.2020 18:53
    Highlight Highlight Meine Partnerin ist Lungenärztin, wie soll ich Sagen,
    ein wenig Stress hab ich schon😳
    • Barracuda 21.03.2020 19:28
      Highlight Highlight Absolut verständlich.
    • sowhat 22.03.2020 07:17
      Highlight Highlight Aha, alles Gute.
    • Tessinerli 22.03.2020 11:42
      Highlight Highlight Alles Gute und deiner Partnerin viel Kraft bei der Arbeit - VIELEN DANK an sie und ihre Kollegen! ❤️
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 21.03.2020 18:43
    Highlight Highlight Ganz stark dürfte das ja grenzüberschreitende Konkubinatspaare mit eigenen Wohnungen im Grenzgebiet treffen, bei welchen nicht einer von beiden Grenzgänger ist, was es um Basel, Genf, Kreuzlingen/Konstanz oder um das Tessin sicher gibt. Bestenfalls können sie sich noch am Grenzübergang mit 2 Meter Entfernung kurz persönlich sehen.
    • the bøll 21.03.2020 19:11
      Highlight Highlight Lieber so, als 2 Meter unter der Erde.
    • Garp 21.03.2020 20:15
      Highlight Highlight Etwas Fantasie walten lassen. Briefe schreiben, Telefonsex ausprobieren, zusammen spielen, über Internet, man kann schon in Verbindung bleiben wenn man will. So schlimm ist es nicht. Und fremdgehen ist grad eh kein Thema, wenn man keinen Idioten erwischt hat.
    • Kleine Hexe 21.03.2020 22:56
      Highlight Highlight Die gibts nicht nur im Grenzgebiet. Sich via Skype und Telefonaten nahe bleiben ist in einer Fernbeziehung nichts wirklich Neues. Was ich momentan schwierig finde, ist die Ungewissheit wie lange es noch unmöglich und/oder unvernünftig ist sich zu sehen. Ich stelle mich momentan auf mehrere Monate ein.

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