Wie sich Bulgarien zum ESC-Sieg sang: So vergaben Jury und Publikum ihre Punkte
Die Buchmacher lagen total daneben! Bulgarien konnte dann den meisten Punkten des Publikums und von der Jury deutlich vor Israel gewinnen. Der Favorit nach Wettquoten, Finnland, kam hingegen nur gerade auf den 6. Platz. Hier die Schlussrangliste des Eurovision Song Contest 2026 in Wien:
Die Rangliste
- Bulgarien: 516 Punkte
- Israel: 343 Punkte
- Rumänien: 296 Punkte
- Australien: 287 Punkte
- Italien: 281 Punkte
- Finnland: 279 Punkte
- Dänemark: 243 Punkte
- Republik Moldau: 226 Punkte
- Ukraine: 221 Punkte
- Griechenland: 220 Punkte
- Frankreich: 158 Punkte
- Polen: 150 Punkte
- Albanien: 145 Punkte
- Norwegen: 134 Punkte
- Kroatien: 124 Punkte
- Tschechien: 113 Punkte
- Serbien: 90 Punkte
- Malta: 89 Punkte
- Zypern: 75 Punkte
- Schweden: 51 Punkte
- Belgien: 36 Punkte
- Litauen: 22 Punkte
- Deutschland: 12 Punkte
- Österreich: 6 Punkte
- Vereinigtes Königreich: 1 Punkt
Die Jurypunkte
Doch wie kamen diese Punkte zusammen? Wie erwähnt, überzeugte Bulgarien sowohl die Jurys als auch das Publikum. Bitter für Australien: Sie lagen nach dem Juryvoting noch auf Platz 2. Hier die Rangliste nach Jurypunkten:
- Bulgarien: 204 Punkte
- Australien: 165 Punkte
- Dänemark: 165 Punkte
- Frankreich: 144 Punkte
- Finnland: 141 Punkte
- Italien: 134 Punkte
- Polen: 133 Punkte
- Israel: 123 Punkte
- Norwegen: 115 Punkte
- Tschechien: 104 Punkte
- Malta: 81 Punkte
- Griechenland: 73 Punkte
- Rumänien: 64 Punkte
- Albanien: 60 Punkte
- Ukraine: 54 Punkte
- Kroatien: 53 Punkte
- Republik Moldau: 43 Punkte
- Zypern: 41 Punkte
- Serbien: 38 Punkte
- Belgien: 36 Punkte
- Schweden: 35 Punkte
- Deutschland: 12 Punkte
- Litauen: 10 Punkte
- Österreich: 1 Punkt
- Vereinigtes Königreich: 1 Punkt
Die Publikumspunkte
Die Jury zu überzeugen ist am ESC aber nur die halbe Miete – auch das Publikum muss begeistert sein. Dieses Kunststück gelang besonders drei Ländern: Bulgarien, Rumänien und Israel. Hier die Rangliste nach Publikumspunkten:
- Bulgarien: 312 Punkte
- Rumänien: 232 Punkte
- Israel: 220 Punkte
- Republik Moldau: 183 Punkte
- Ukraine: 167 Punkte
- Italien: 147 Punkte
- Griechenland: 147 Punkte
- Finnland: 138 Punkte
- Australien: 122 Punkte
- Albanien: 85 Punkte
- Dänemark: 78 Punkte
- Kroatien: 71 Punkte
- Serbien: 52 Punkte
- Zypern: 34 Punkte
- Norwegen: 19 Punkte
- Polen: 17 Punkte
- Schweden: 16 Punkte
- Frankreich: 14 Punkte
- Litauen: 12 Punkte
- Tschechien: 9 Punkte
- Malta: 8 Punkte
- Österreich: 5 Punkte
- Belgien: 0 Punkte
- Deutschland: 0 Punkte
- Vereinigtes Königreich: 0 Punkte
Wo waren sich Jury und Publikum besonders uneinig?
Besonders bei Rumänien fiel das Verdikt von Jurys und Publikum ziemlich unterschiedlich aus: Die Jurys vergaben lediglich 64 Punkte, dank 232 Publikumspunkten reichte es dennoch für den 3. Platz. Ähnlich sah es beim Beitrag der Republik Moldau aus: Die Jurys verliehen nur gerade 43, das Publikum hingegen 183 Punkte.
Umgekehrt war es bei Frankreich. Die Jurys konnten die Franzosen noch überzeugen, es gab 144 Punkte. Das Publikum hingegen war weniger begeistert, es verlieh Frankreich nur gerade 14 Punkte.
Besonders erfreulich für alle Teilnehmenden: Niemand musste mit «zero points» nach Hause. Etwas bitter ging die Sache für Gastgeber Österreich aus, mit sechs Punkten reichte es nur gerade für den vorletzten Platz. (leo)
