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Connery begeisterte nicht nur als britischer Geheimagent, sondern in diversen Rollen während vielen Jahrzehnten die Filmfans. Nun ist er im Alter von 90 Jahren gestorben.
Connery begeisterte nicht nur als britischer Geheimagent, sondern in diversen Rollen während vielen Jahrzehnten die Filmfans. Nun ist er im Alter von 90 Jahren gestorben.Bild: keystoneS

Sean Connery ist tot – er war für viele der beste Bond, und so viel mehr

31.10.2020, 13:2631.10.2020, 14:30

Der schottische Schauspieler Sean Connery ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Das teilte seine Familie mit, wie der britische Sender BBC am Samstag berichtete.

Der im Jahr 1930 in Edinburgh geborene Connery war der erste James-Bond-Darsteller – und für viele Fans auch der beste. Der Schotte spielte den britischen Geheimagenten zwischen 1962 und 1983 siebenmal. Er legte jedoch grossen Wert darauf, nicht auf diese Rolle festgelegt zu werden, und entwickelte sich nach und nach immer mehr zum Charakterdarsteller.

Bild: AP VISIT SCOTLAND

Oft war er der ältere Lehrmeister oder weise Mentor, etwa in dem Fantasy-Film «Highlander» oder an der Seite von Harrison Ford als Vater von Indiana Jones.

Dem europäischen Publikum blieb er vor allem auch als William von Baskerville in der Verfilmung des Umberto-Eco-Romans «Der Name der Rose» in Erinnerung.

Unvergessliche Bond-Auftritte:

Seinen einzigen Oscar bekam Connery 1988 für eine Nebenrolle als erfahrener Polizist in dem Gangsterfilm «Die Unbestechlichen», diesmal an der Seite von Kevin Costner. Im Jahr 2000 wurde Connery von Königin Elizabeth II. in den Adelsstand erhoben und durfte sich seither Sir Sean nennen.

Schottland eng verbunden

Connery hatte 2004 seine Filmkarriere beendet. Seit 1975 war Connery mit der französischen Malerin Micheline Roquebrune verheiratet. Seiner ersten Ehe mit der australischen Schauspielerin Diane Cilento (1933–2011) entstammt sein Sohn Jason. Obwohl Connery meist in Spanien oder auf den Bahamas lebte, blieb er seiner schottischen Heimat eng verbunden und trat vehement für die Unabhängigkeit Schottlands ein.

Was einige Bondfans nicht wissen dürften: Connery hätte Profifussballer werden können. Laut Wikipedia bot ihm der legendäre Matt Busby, Trainer von Manchester United, 1953 einen Vertrag über 25 Pfund pro Woche an, nachdem dieser ihn bei einem Freundschaftsspiel gesehen hatte. Connery lehnte ab – und entging so auch dem Flugzeugabsturz 1958, bei dem viele Spieler starben oder schwer verletzt wurden.

Quellen:

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA-Keystone.

(dsc)

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