Dieses Racletteöfeli ist laut «Kassensturz» das beste
Winterzeit ist Raclette-Zeit! In den letzten Wochen haben wahrscheinlich die meisten von uns den einen oder anderen Raclette-Plausch mit Freunden abgehalten. Wer Raclette-Kennerin oder Kenner ist weiss: Entscheidend für die Qualität des Raclettes ist dabei nicht nur der Käse, sondern auch wie dieser geschmolzen wird. Um uns fein durch die kommenden verschneiten Tage zu bringen hat der «Kassensturz» zusammen mit K-Tipp die besten Racletteöfeli getestet.
Dazu hat der «Kassensturz» zehn der meistverkauften Geräte ins deutsche Prüflabor Applitest in Nürnberg geschickt. Auffallend dabei: Die Preise schwanken stark. So bekommt man das günstigste Öfeli von «Severin» bereits für 25.70 Franken, während das teuerste von Solis stolze 130 Franken kostet.
Sieben «gute» Geräte
Obwohl keines der Geräte ein «sehr gut» als Bewertung bekam, schafften es sieben der zehn Öfeli mit der Gesamtnote «gut» abzuschneiden. Das günstigste dieser sieben ist dabei das der Marke Trisa für 49.90 Franken. Laut dem «Kassensturz» überzeugte es sowohl beim Praxistest mit Käse wie auch beim Praxistest der Grillplatte mit Fleisch und Zucchetti.
Am schlechtesten abgeschnitten hat im Test das Modell von Primotecq, der Eigenmarke von Fust. Eine 3,7 bekam das Gerät laut des Testleiters Ewald Weber wegen der schlechten Temperaturregelung: «Das Drehrad hat keine Markierungen, das heisst, man hat keine genaue Angabe der Einstellposition und weiss nicht, wo man sich befindet.» Fust überlege nun den Regler anzupassen.
Sieger des Tests ist das Modell «4 and more» von Koenig, das mit 79.90 Franken in der mittleren Preisklasse steht. Das Öfeli überzeugte dabei mit der gleichmässigen Schmelzung des Käses und dem einfachen Abgiessen aus dem Pfännchen. Das Grillieren auf der Platte sei ebenfalls gelungen. (sav)
