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Teaserbild Superhelden

Bild: DC/Marvel

Kommentar

Ich liebe Superheldenfilme, aber ihre Serien hasse ich

Luke Cage, Jessica Jones, The Defenders, Supergirl, Iron Fist, Gotham, Cloak and Dagger, Arrow, Titans, The Umbrella Academy und jetzt bekommen auch noch Loki, Vision, Scarlet Witch, Vision, The Falcon und der Winter Soldier eigene Serien: Streamingdienste sind völlig überladen mit Superheldenserien – und ich finde alle furchtbar, dabei liebe ich Superheldenfilme. Wie kann das sein?

Marius Notter / watson.de



Superhelden und ich, das ist eine Liebe auf den ersten Blick: verletzlich, einfallsreich, super stark, ständig im Kampf mit sich selbst und dem wiederkehrenden Bösen – das Abenteuer ist nie vorbei. Eigentlich könnte einem Fan wie mir also nichts Besseres passieren, als eine neue Heldenserie. Doch, egal welche ich mir ansehe: Ich schalte nach einigen Folgen ab und will am liebsten den Laptop aus dem Fenster schmeissen.

Superhelden laufen vielleicht gut im Kino, aber gerade das scheint zu der Vorstellung zu führen, dass wir sie auch unbedingt als (Nicht-Comic-)Serienformate brauchen. Und, seien wir ehrlich: In genau diesen Serien geht es am Ende doch kaum noch um die Helden, sondern sie werden nur noch als Mittel zum Zweck genutzt.

Rette die Welt, nicht euch selbst!

Superhelden retten die Welt, weil sie Fähigkeiten haben, die wir normalen Menschen nicht haben, obwohl sie selbst voller Fehler und Unzulänglichkeiten sind. Das baut Spannung auf und bietet mir Identifikationspotential. Doch dabei darf der Handlungsstrang, in dem die Unzulänglichkeiten beleuchtet werden, nicht überhandnehmen. Der Weltrettungsgedanke, der den Protagonisten ja die Helden-Genese erst möglich macht, kommt in Serien zwar auch vor, wird aber durch den enorm ausgebreiteten Fokus auf die persönliche Ebene und das Leben der Helden fast zur Nebensache. So entsteht ein Einheitsbrei, den ich auch in jeder Drama-Show finden kann.

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Ein Beispiel: Die Drogensucht von Klaus in «The Umbrella Academy» wird in der Show rund um die ehemaligen Kinderhelden so lange beleuchtet, dass der Grund für diese Sucht völlig in den Hintergrund gerät. Klaus nimmt die Drogen, weil er die Toten sehen kann. Stattdessen wird den Zuschauern aber eine klassische Junkie-Geschichte erzählt. Wenn ich so eine Geschichte sehen möchte, schaue ich mir «Skins» an und kein Superhelden-Epos.

Bleiben wir bei der ersten, viel gefeierten Staffel von «The Umbrella Academy». Sie dauert über acht Stunden. Und wie oft retten die sechs Antihelden in dieser Zeit die Welt? Ein einziges Mal (und selbst dann ja nicht wirklich). Die Katastrophe, die sie bekämpfen, gerät bei all der Charakterbildung völlig in den Hintergrund. Der rote Faden geht verloren. Vergleichen wir das mal mit der «Batman: The Dark Knight»-Trilogie. Sie dauert rund sieben Stunden. Batman rettet Gotham innerhalb dieser Zeit dreimal und kaum einer wird mir widersprechen: Die Hauptcharaktere entfalten sich in dieser Zeit wunderbar, auch ohne endlose Irrfahrt durch ihr Privatleben.

Wenn du mich nicht in eine andere Dimension entführst, mag ich dich nicht

Superhelden entführen mich in eine Welt mit vielen Dimensionen, anderen Gesetzen von Raum und Zeit oder auch gerne mal ohne nervige menschliche Logik (man denke an Clark Kents Tarnung). Kurzum: in eine faszinierende Fremde.

Das funktioniert aber nur, wenn dieses Faszinierende auch ständig Thema der Geschichte ist. In den meisten Heldenserien aber rückt das Menschliche an die Stelle des Fremden. Die Einzigartigkeit des Heldentums dient nur noch dazu, ihre widersprüchlichen Charakter zu entfalten. Bis zu einem gewissen Punkt ergibt das Sinn – aber nur Charakterbildung ist mir zu wenig.

Wenn Superhelden texten ...

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Video: watson/Sandro Zappella, Emily Engkent

Ich will keine B-Ware

Superhelden, die ich kenne: Superman, Batman, Spiderman, Wonder Woman, X-Men, Iron Man, sogar Aquaman. Wen bekomme ich auf Streamingplattformen vorgesetzt? Luke Cage, Daredevil, Jessica Jones, The Defenders, Supergirl, Iron Fist, irgendwelche Charaktere aus Gotham, die Titans, «The Umbrella Academy». Ich muss mich ja fast fragen, ob die erste Garde an Superhelden sich zu schade ist für eine Serie.

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Wenn sich die Fähigkeiten der Seriensuperhelden wie bei «Cloak & Dagger» als superboring herausstellen («Dagger» hat einen Dolch aus Licht...), ist es ja klar, dass die Superhelden vermenschlicht werden müssen, um überhaupt eine Geschichte erzählen zu können. Leider wird der Faktor «Super» dadurch zur Nebensache.

SCHNELLER, VERDAMMT

Das führt unweigerlich zum nächsten Punkt auf meiner WTF-Liste: Geschwindigkeit. Für mich liegt die Stärke der Superheldengeschichten in der Geschwindigkeit, mit der sie erzählt werden: Person X bekommt Fähigkeit. Person X weiss nicht, was sie damit machen soll. Person X entscheidet sich für das Gute. Held kämpft gegen das Böse. Held besiegt das Böse. Ende. So kann es dann Folge für Folge oder Film für Film laufen. Doch das passiert bei den Serien oft nicht.

Stattdessen finden unendlich lange Schnitzeljagden statt. «The Umbrella Academy» nimmt sich sogar vier Folgen lang Zeit, die einzelnen Charaktere vorzustellen, anstatt mir deren echten Fähigkeiten live zu zeigen, langweilt mich die Serie mit endlosen Flashbacks.

Sei einfach mal ein Held und verhalte dich auch so

Es wirkt auf mich, als wäre irgendwo beim Schreiben der Superhelden-Serien der Part verloren gegangen, in dem Superhelden wirklich Superhelden sind. Stattdessen kommen mir die Helden eher vor, wie ein frisch geschiedener Komissar aus einem Schwedischen Krimi, der zum 100. Mal sonntags im ZDF wiederholt wird – um 21.45 Uhr.

Bei den erfolgreichsten Superhelden unserer Zeit, den Avengern, herrscht auch viel Zwist und die Charaktere entwickeln sich über insgesamt 36 Stunden Filmmaterial natürlich auch weiter, aber sie verlieren dabei ihre Aufgabe, Helden zu sein, nie so wirklich aus den Augen.

Der menschlichste aller Superhelden hat das mal in einer ganz anderen Situation genau auf den Punkt gebracht:

«Aber was man im Inneren ist, zählt nicht. Das was wir tun, zeigt, wer wir sind.»
(But it’s not who you are underneath, it’s what you do that defines you.)

Batman in «Batman begins»

Niemals aufgeben

Ich glaube weiterhin an die Superhelden und vielleicht wird es eines Tages eine Serie geben, die meinen Traum von einer spannenden Superheldenserie erfüllt. Aber so lange auf Kosten von Spannung und Einfallsreichtum langweilige Nebengeschichten die Serien prägen, schaue ich lieber das Marvel-Universum samt X-Men von vorne durch.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lim 15.04.2019 07:20
    Highlight Highlight Ich bin normalerweise auch mehr für die Filme, aber gerade Umbrella Academy fand ich trotzdem interessant und habs dann auch fertig geschaut. Spoileralarm: Die Flashbacks müssen sein - die ganze Serie baut darauf auf und spielt am Ende wieder darauf an. Bedenke dabei die Superkraft von Nummer 5.
    Schau es dir trotzdem an :) wird dich sicher auch noch abholen.
  • davej 14.04.2019 12:50
    Highlight Highlight Punkt 3. Du willst keine B-Ware? Genau deshalb produziert Marvel Studios für Disney + die Serien über - Visio, Loki und Falcon etc. Alles von Marvel Studios Produziert. Also die, die auch die MCU Filme produzieren. Inklusive Movie Schauspieler. Nicht zu vergleichen mit den billig Marvel Serien von Netflix ( Produziert von Marvel Television/Netflix).
    The Umbrella Academy ist ein Witz ( Wir machen eins auf X-Men) . Genau wie die neue Zombie Serie ( Hey wir machen eins auf Walking Dead). Das Ideenlose Netflix geht bald unter.
  • ovialop 14.04.2019 08:46
    Highlight Highlight
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  • ovialop 14.04.2019 08:25
    Highlight Highlight Ironischerweise war es gar nicht der Superheld Batman, der den oben zitierten Satz geprägt hat, sondern seine "normalo-Freundin" Rachel. Batman hat ihn nur wiederholt, damit sie ihn erkennt (*Kugscheissermodus off).

    Ich mag die Serien sehr, da sie viel näher an der orginalen Vorlage (den Comics) sind als die "Hollywood-Grossproduktionen". Gerade z.bsp. bei Gotham und Batman ist das sehr deutlich.
  • Ravel 14.04.2019 00:40
    Highlight Highlight #5 ist für mich mit der Grund, wieso ich mir das Zeug auch nicht mehr geben kann. Insbesondere bei Luke Cage, Jessica Jones und Daredevil wirkt es fast so, als hätten die Drehbuchschreiber alles Mögliche versucht, um nur JA NICHT eine Szene schreiben zu müssen, wo der Held/die Helden etwas tatsächlich Aussergewöhnliches macht. Daredevil wurde in Staffel 3 eigentlich dauerhaft verprügelt. Der Punisher? Gewinnt die Fights in der Serie, weil er einfach den stärkeren Willen hat, nich tweil er irgendwie aussergewöhnlich gut kämpfen kann.

    Einfach nur noch langweilige Dramen 2. Klasse inzwischen.
  • JimmyNieCricket 13.04.2019 23:48
    Highlight Highlight Es ist doch ganz einfach :
    Die Filme sind in erster Linie Typfilme (Action, Ensemble, Adventure oder z.B. Heist bei Antman) die innerhalb des Comicuniversums stattfinden. Es ist dabei für die meisten Filme nebensächlich, ob du die Hintergründe kennst.

    Die Serien sind das Gegenteil, sie versuchen bekannte Settings aus den Comics zum Leben zu erwecken. In den Comics wird eben auch nicht nur gekämpft, sondern vor allem oft und lange erklärt und gestritten :D

    Lange Schreibe, kurzer Sinn : Du magst nicht wirklich die Comics dahinter, sondern leichte Unterhaltungsfilme :)
    • ovialop 14.04.2019 09:02
      Highlight Highlight ...auf den Punkt gebracht!
  • Karl Bukowski 13.04.2019 19:36
    Highlight Highlight ich bin ein bisschen verknallt in Jessica Jones - aus den Serien
  • Roxy12 13.04.2019 19:26
    Highlight Highlight Was?? Also die Serie Daredevil find ich persönlich der absolute hammer!! Um Welten besser als der Film! Eine Schande geht die nicht mehr weiter! Das Ende wäre soo vielversprechend für mehr gewesen!!
  • Reddox 13.04.2019 18:27
    Highlight Highlight Naja klingt eher so als ob jemand Story und eine tolle immersive Welt nicht zu schätzen weiss. Eine Episode die den Hintergrund beleuchtet und uns die Hauptfigur kennen und verstehen lässt ist viel mehr Wert als ein cooler Kampf mit einem tollen One-Liner.

    Ich bin Fan von beidem und finde nicht, dass diese 2 Sachen exklusiv gemocht werden sollten. Unterschiedliche Medien = unterschiedliche Fanbase.

    Aber wie man "irgendwelche Charakter aus Gotham" sagen kann mit folgenden Charaktern:
    Pinguin, Scarecrow, "Joker", Ra's al Ghul, Poison Ivy, Catwoman, Alfred, Jim Gordon und Bruce Wayne etc. NAJA.
    • Darkside 13.04.2019 22:43
      Highlight Highlight Wie geil bitte ist der Pinguin. Gotham einfach gross.
  • Hasek 13.04.2019 18:06
    Highlight Highlight Luke Cage, Dare Devil und Jessica Jones fand ich gut. Iron Fist begann ok, verzettelte sich aber in der ersten Staffel so brutal, dass ich da Staffel 2. da nicht gucken werde. Aber dass die Serien allgemein schlecht sind, finde ich absolut nicht...
  • Tanuki 13.04.2019 17:45
    Highlight Highlight Niemand muss die Umbrella Academy gesehen haben aber für mich war sie genial und ich hoffe auf weitere Folgen.
  • Darkside 13.04.2019 17:10
    Highlight Highlight Also Gotham ist ja etwas vom Besten an Serien in den letzten Jahren. Daredevil war auch okay, Jessica Jones hab ich nach drei Folgen abgebrochen.
  • BuddySpence 13.04.2019 17:08
    Highlight Highlight Mir geht‘s genau umgekehrt 😂
  • Nurmalso 13.04.2019 16:45
    Highlight Highlight Dem kann ich mich anschliessen. Ich finde die Serien haben einfach zu wenig Biss
  • dieBied 13.04.2019 16:14
    Highlight Highlight Das ist dann wohl Geschmacksache... Mir gefällt z.B. The Umbrella Academy um Welten besser als das ewig gleiche Avengers- oder X-Men-Gedöns, das gefühlt alle 2 Monate ins Kino kommt...
  • Mia_san_mia 13.04.2019 16:09
    Highlight Highlight Also ich finde die Serien auf Netflix besser als die Filme.
  • Silvano_Ronaldo 13.04.2019 16:06
    Highlight Highlight Mir geht es umgekehrt. Ich mag das Character Building und reflexive, gerade in den Netflix-Serien. Kein oberflächliches gerafftes Action-Gedöns wie in den meisten Kino-Filmen (die Batman-Trilogie mal ausgenommen, die fand ich auch super).
  • Bittersweet 13.04.2019 15:31
    Highlight Highlight Ich mag nur Marvel Comics Filme und dafür aber liebe ich die DC Comics Serien. Wie zB. Green Arrow und The Flash!
    Ultra-geile Serien 🤤
  • Scaros_2 13.04.2019 15:16
    Highlight Highlight Tut mir Leid lieber Autor. Nur weil du die Ausmasse des Marvel oder DC universum nicht kennst mit all ihren Facetten welche in den Comics über die letzten 40 Jahren aufgezogen wurden ist es nicht Fair so manchen Akteur als B-Ware zu titulieren. Man muss/sollte sich eben schon damit befassen denn alle diese Helden oder Antihelden haben ihre Zeit im Universum.
    Und Umbrella Academy mit dem DC oder Marvel Universum vergleichen hinkt auch da diese vom Dark Horse sind und nie den Umfang erreicht haben welche die andern beiden schafften.
    Also wenn müsste man das DHU mit dem DCU und dem MCU betrachten
  • LadyBrett 13.04.2019 14:59
    Highlight Highlight Lieber Marius
    Dann wünsche ich Dir viel Glück! Ich persönlich habe bereits Fortuna auf meiner Seite und mag einige der genannten Serien sehr. Ja man kann sogar schon von einer kleinen Verliebtheit sprechen was einzelne Serien betrifft. Möge Dich Amor‘s Pfeil in dein Superheldenserienherz treffen damit Du in Zukunft mehr Freude an den Serien haben wirst.
    Peace and Love
  • Lizzy_La 13.04.2019 14:48
    Highlight Highlight Wenn ich eine Superheldin wäre, würde ich Ignorier-Woman heißen und meine Superkraft wäre ein Schulterzucken😎
    • Lizzy_La 13.04.2019 19:56
      Highlight Highlight 🤜🤛👏😂
  • Caturix 13.04.2019 14:45
    Highlight Highlight Ich mag Jessica Jones. So eine Frau das muss der Traum sein für jeden Mann. Hat eine psychische Störung, sauft den ganzen Tag, spricht wie ein Bauer und prügelt sich. Ein echter Engel.
    • Mia_san_mia 13.04.2019 16:10
      Highlight Highlight Ja die ist super 😍
    • Lizzy_La 13.04.2019 16:25
      Highlight Highlight 😂😂😂😂
  • Volande 13.04.2019 14:35
    Highlight Highlight Nein! Genau umgekehrt! 10x lieber die Defenders in aller Länge als der hirnlose Patriotenscheiss der Avengers!
    • Mia_san_mia 13.04.2019 16:10
      Highlight Highlight Du sagst es 👍🏻
  • mostindianer 13.04.2019 14:33
    Highlight Highlight Ich finde nicht, dass die Umbrella Academy in diese Aufzählung gehört. Sie ist vom Genre, von der Machart und von der Umsetzung (die ich absolut genial finde) nicht mit anderen Comicverfilmungen vergleichbar. Ich bin übrigens der Meinung, dass bei der Umsetzung von Klaus‘ Charakter sehr gut die Hintergründe seiner Drogensucht klar gestellt werden.
  • MaskedGaijin 13.04.2019 14:24
    Highlight Highlight Ich "hasse" beide. 😴
  • sweeneytodd 13.04.2019 14:24
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach sind die Superheldenfilme aktuell alle eher sschwach. Ledigliche Logan, Deadpool, the Dark Knight Trilogie und Glass waren sehr gut gelungen.
    • Me:ish 13.04.2019 14:51
      Highlight Highlight Avengers Infinity War ist nun auch nicht sooo schlecht. Grottenschlecht fand ich hingegen Wonder Woman. Die ungeschlagene Superheldenserie ist für mich immer noch Batman aus den 60er. Kabooom!! Zonk!! Herrlich die vielen Fehler auch.
    • Lümmel 13.04.2019 18:30
      Highlight Highlight Unbreakable! Den mag ich besonders weil er keine übertriebene Action beinhaltet und bis zu einem gewissen Grad realistisch ist. Split und Glass hab ich leider noch nicht gesehen, werde ich aber bei Gelegenheit nachholen. Split kommt übrigens morgen Abend im Schweizer Fernsehen.
  • fandustic 13.04.2019 14:21
    Highlight Highlight Ich denke dass das Konzept einer Serie und eines Films komplett unterschiedlich ist, also schwer zu vergleichen. Ein Film muss in zwei Stunden eine Geschichte erzählen und entsprechend unterhalten, was eine Serie nicht muss und es so halt auch zu Längen kommen kann. Gerade ein Daredevil und Jessica Jones waren aus meiner Sicht grossartig erzählt und hatten riesiges Potenzial. Ob jetzt aber ein Loki oder Vision eine Serie brauchen kann ich mir nicht vorstellen...gerade Vision ist ein langweiliger Charakter, wie ich finde. Daher Serien— gerne, aber erzählt wie DD und JJ.
  • Faceoff 13.04.2019 14:15
    Highlight Highlight Der ganze Superhelden Hype ist doch Banane. Da gabs ein zwei überdurchschnittliche Filme wie Guardians of the Galaxy 1 oder Deadpool 1, der Rest ist ein Einheitsbrei aus Explosionen, One-Linern und repetitiven, vorhersehbaren Plots.
    • Lümmel 13.04.2019 18:32
      Highlight Highlight Kennst du die Eastrail 77 Trilogie? Mal was aneres im Helden Genre.
    • Lümmel 13.04.2019 23:41
      Highlight Highlight Eastrail 177 natürlich.
  • franzfifty 13.04.2019 13:57
    Highlight Highlight Eine Serie ist kein Film. Es braucht - man sieht es an den erfolgreichen Serien - irgendwo ein Plot und ein Twist.. jeden Tag irgend ein Mädchen zu helfen, wird in einer Serie langweilig. Es braucht düstere und negative Hintergründe etc. Man muss Spannung aufbauen. Auch Supernatural gabs 15 Jahre...bald. Nehmt mal (zwar kein Superheld) die Serie "Penny Dreadful". Das ist DIE perfekte Serie - genug lang damit man mehr hat als bei Filmen, aber kürzer, damit es nicht langweilig wird.
  • Remo Robbiani 13.04.2019 13:49
    Highlight Highlight Amen
  • RhabarBär 13.04.2019 13:43
    Highlight Highlight Danke, Marius, danke für Deinen Kommentar. Du sprichst mir wirklich aus dem Herzen!
  • gjonkastrioti 13.04.2019 13:42
    Highlight Highlight Mir persönlich gefallen Superhelden eben gerade dann besser, wenn sie in einer pseudo-realen Welt operieren wie z.B. Daredevil oder der Punisher und nicht gottgleiche Figuren sind, die jedes Mal die Welt retten müssen. Aber jedem das seine.
    Zu Nummer 3: Iron Man ist eben eigentlich gerade B-Ware, bzw. war er vor seiner Rolle im MCU keine zentrale Figur im Marvel Universum. Daredevil hingegen war in der Comic-Welt weitaus bekannter.
  • Piddy_1 13.04.2019 13:22
    Highlight Highlight Dieser Artikel spricht mir aus der Seele. Dachte schon, ich bin der Einzige, dem es so geht...
  • TanookiStormtrooper 13.04.2019 13:16
    Highlight Highlight Serien können den ursprünglichen Comics sehr viel näher kommen. So ein Heft ist auch in etwa 30min gelesen und erzählt eine eigene Geschichte. Es gibt aber immer wieder eine grosse "Story-Arc", in der dies stattfindet, analog zu einer TV-Staffel. Serien können sich mehr Zeit für Charakterentwicklung nehmen als Filme. Serien haben aber auch immer noch ein kleineres Budget als Kinofilme, wenn eine Superman oder Batman-Serie schlechter aussieht, weil das Budget nicht für Effekte oder ein cooles Batmobil reicht, dann finden es alle scheisse. Die Erwartungen sind da höher.
  • Nubotronic 13.04.2019 13:15
    Highlight Highlight Ich bin sehr Fan der Marvel Serien auf Netflix. Jedoch muss ich sagen das die meinsten oft unnötig in die Länge gezogen werden.
  • ruchli10 13.04.2019 13:10
    Highlight Highlight Direkt aus meiner Seele gesprochen...WORD!

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