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Mariah Careys Ex gibt fragwürdige Erziehungstipps

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«Sohn darf daten, Tochter nicht» – Mariah Careys Ex gibt fragwürdige Erziehungstipps

In Sachen Erziehungstipps sollte man sich wohl kaum an Promis orientieren. Mariah Careys Ex-Mann ist das neueste Beispiel.
05.05.2026, 06:2405.05.2026, 08:15
Nadja Zeindler
Nadja Zeindler

Wieder einmal hat Nick Cannon in ein Mikrofon geplappert und damit viele Menschen sauer gemacht. Der Komiker und Ex-Mann von Mariah Carey sorgte so schon für einige Kontroversen, die von antisemitischen Äusserungen, über Verschwörungstheorien bis hin zu seiner diagnostizierten narzisstischen Persönlichkeitsstörung reichen. Nun konnte er einmal mehr nicht die Klappe halten.

HOLLYWOOD, CA - NOVEMBER 01, 2009. Mariah Carey and Nick Cannon at the AFI FEST 2009 Screening of 'Precious' held at the Grauman's Chinese Theater in Hollywood, USA on November 1, 2009. ...
Mariah Carey und Nick Cannon waren acht Jahre verheiratet, ehe sie sich 2016 scheiden liessen.Bild: www.imago-images.de

Nick Cannon will Tochter beschützen – vor Männern wie ihm?

Diesmal äusserte er sich in einem Podcast zur Erziehung seiner Zwillinge mit Ex-Frau Mariah Carey. Diese feierten kürzlich ihren 15. Geburtstag und nun plapperte Cannon darüber, wie er mit den Teenagern umgeht. Sohn Moroccan darf Mädchen treffen. «Ich erlaube das und unterstütze es», sagt Cannon im Podcast. Doch seine gleichaltrige Tochter Monroe «absolut nicht». Immerhin erkennt er die himmelschreiende Doppelmoral an:

«Ich weiss, dass ich dafür Probleme bekomme, aber es gibt einen Unterschied, wenn man Söhne und Töchter erzieht.»

Er glaubt, er müsse seine Tochter mehr beschützen: «Es gibt Menschen, von denen man seine Tochter fernhalten will.»

An dieser Stelle muss man rasch erwähnen, dass Nick Cannon 12 Kinder mit sechs verschiedenen Frauen hat. Vier davon kamen im selben Jahr zur Welt. Und das waren nicht etwa «Unfälle», wie er klarstellte. Denn Cannon ist gegen jegliche Verhütung und hat laut eigener Aussage noch nie ein Kondom benutzt:

«Die, die schwanger geworden sind, sollten schwanger werden.»

Auch eine Vasektomie komme nicht infrage. Er wolle die Entscheidung nämlich Gott überlassen.

«Frauenfeindlicher Scheiss»

Dieser Mann meinte nun, dass er nicht erwarte, dass sein Sohn ihn weinend anruft, wenn etwas passiert. Aber: «Wenn jemand Hand an meine Tochter anlegt, wäre das mein Albtraum, denn dann wandere ich ins Gefängnis.» Er habe mit seiner Tochter darüber gesprochen und eine Abmachung mit ihr: «Wenn sie mir erklären kann, was auf dem Date passiert, darf sie gehen. Aber nicht allein.» Ihr Bruder muss sie begleiten. Ob dieser Lust dazu hat, ist dem Papa offensichtlich Wurst.

Online sind die Reaktionen wenig überraschend. Während ein paar wenige ihm beipflichten, finden die meisten seine Erziehung extrem sexistisch. «Das klingt genau nach dem frauenfeindlichen Scheiss, den er von sich geben würde», heisst es in einem Instagram-Kommentar. Ausserdem sind die meisten überzeugt, dass Cannon die Zwillinge wohl kaum selbst erzieht, da er bei all den Kindern längst nicht für alle Zeit hat.

Nick Cannon ist in bester Promi-Gesellschaft

Doch er ist nicht der erste Promi, der mit seinen Erziehungsmethoden für Kopfschütteln sorgt. Erst kürzlich gab Kim Kardashian zu reden, weil sie ihrer 12-jährigen Tochter North absolut nicht altersgerechte Outfits und diverse Piercings erlaubt.

Kelly Clarkson eckte 2018 an, als sie in einem Interview sagte, dass sie ihrer damals dreijährigen Tochter den Hintern versohlt, wenn sie sich nicht benimmt. Sie rechtfertigt sich dabei mit genau demselben Satz wie viele andere, die das befürworten: «Meine Eltern haben das auch bei mir getan, und ich bin trotzdem gut durchs Leben gekommen.»

Und Rapper T.I. schockierte 2019, als er erzählte, dass er die Jungfräulichkeit seiner damals 18-jährigen Tochter jährlich vom Frauenarzt bestätigen liess. Später ruderte er etwas zurück: «Ich bin dabei nicht im Raum.» Aber er meinte auch, dass er kritisiert werde, «weil ich bereit bin, alles zu tun, um meine Familie zu schützen.» Wovor? «Von diesen schleimigen, schmutzigen, dreckigen Jungs, die kommen wollen, um meine Würde als Mann zu entweihen und zu zerstören.»

Der Rapper würde sich sicher tipptopp mit Nick Cannon verstehen. Vielleicht könnten sie eines Tages gemeinsam in einem Podcast darüber philosophieren, warum ihre Töchter sie nicht besuchen, wenn sie erwachsen sind. (aargauerzeitung.ch)

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Die beliebtesten Kommentare
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Apropopos
05.05.2026 06:50registriert Mai 2025
Ist doch klar. Geht was gut, war ich es. Wenn nicht, war es die Entscheidung von Gott, der natürlich männlich ist. In Bezug auf Dates der Töchter gehen sie wohl immer von Typen wie sich selbst aus. Die lassen auch Gott entscheiden, ohne Kondom.
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