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Influencerin stillt Verlobten und verdient damit Geld

Viel hat man bei uns von Lana Michaels noch nicht gehört. Das könnte sich angesichts ihrer ungewöhnlichen Vorliebe möglicherweise ändern. Die Engländerin stillt nämlich zweimal in der Woche ihren Verlobten.
24.10.2021, 11:4724.10.2021, 11:48
Ein Artikel von
t-online

Lana Michaels ist zweifache Mutter, Lehrerin und Internetstar. Im Netz macht die Britin vor allem mit einem ungewöhnlichen Ritual von sich reden. Sie filmt sich beim Stillen. Allerdings stillt die junge Frau, deren Alter nicht bekannt ist, nicht etwa ihr Kind, sondern ihren Verlobten. Für 14 Dollar im Monat kann jeder, der möchte, dabei zuschauen, wie das Paar zweimal in der Woche dieser Praktik nachgeht. 

Für Lana Michaels und ihren Verlobten Shawn ist das Stillen nicht nur sexuell erregend. Die zweifache Mutter fühle sich attraktiver und weiblicher, wenn sie «Milch in den Brüsten habe». Gleichzeitig ist das Stillen auch Haupterwerbsquelle für das Paar. Die beiden wanderten vor fast zwei Jahren nach Spanien aus. Eigentlich habe die Britin dort als Lehrerin arbeiten wollen, doch wegen der  Corona-Krise  klappte dieses Vorhaben nicht. Den Stillstream verfolgen offenbar 7'000 Zuschauer weltweit.

«Wir finden das überhaupt nicht komisch» 

«Wir finden das überhaupt nicht komisch», erklärt Lana Michaels in einer Dokumentation, die am 25. Oktober im britischen Fernsehen ausgestrahlt wird. Sie habe ihre beiden Kinder, die mittlerweile sieben und elf Jahre alt sind, sehr gerne gestillt. Ihrer Tochter gab sie sogar zwei Jahre lang die Brust. Jetzt möchte sie kein weiteres Kind mehr, habe aber dennoch das Bedürfnis zu stillen.

Deswegen kam sie schnell auf ihren Verlobten Shawn. Damit ihr Körper auch mitspielt, nimmt Lana Michaels ein Präparat ein, dass die Milchbildung anregt. Wenige Tage später habe sie einen Milchtropfen an ihrer Brust entdeckt. «Shawn begann zu saugen, es fühlte sich richtig schön an», verrät die Britin. 

Wie gefährlich ist das Mittel? 

Näher erklärt wird dieses Mittel, das Lana Michaels eingenommen hat, nicht. Es gibt in jeder Apotheke frei zugänglich Medikamente, die bei Müttern die Milchbildung fördern. Dazu wird ein Wirkstoff namens Galakotogoga verwendet. Der Stoff kann allerdings keine Milchbildung anregen, sondern sorgt vielmehr dafür, dass sich die Frau durch zusätzliche Energie entspannen kann. 

Um tatsächlich die Milchproduktion anzuregen, werden Wirkstoffe wie Dopaminantagonisten Metoclopramid und Domperidon eingesetzt. Sie erhöhen den Prolaktinspiegel. In Deutschland sind diese Mittel verschreibungspflichtig und mit Vorsicht zu geniessen, da sie Herzprobleme verursachen können. Eine enge Absprache mit einem Arzt oder Ärztin sind dringend erforderlich.

(JaH,t-online )

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