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Max Frisch wird ein bisschen mit Tweets eingedeckt. bild: keystone/watson

Wenn Frauen über Autoren schreiben, wie sonst nur Männer über Autorinnen schreiben



Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».

Die Frau heisst Sally Rooney – sie ist 28 Jahre alt und eine mit Literatur-Preisen überhäufte Bestseller-Autorin aus Irland.

Aber anstatt in einem der üblich bissigen Twitter-Geschlechtskämpfe auszuarten, mündete dieser Tweet in einem sehr amüsanten Hashtag: #dichterdran – powered by Nadia Brügger (Journalistin und Literaturwissenschaftlerin), Simone Meier (unsere Journalistin und Romanautorin) und Güzin Kar (Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Kolumnistin).

Mit Ironie lässt sich Sexismus am wirkungsvollsten begegnen, haben sich die drei gesagt und damit begonnen, so über Schrifststeller zu schreiben, wie gemeinhin nur Männer über Schriftstellerinnen schreiben.

Und das kam dabei heraus:

(rof)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Klaus Biene 07.08.2019 01:03
    Highlight Highlight Gender det gender da gender ist einfach tralala
  • LalaLama 06.08.2019 22:12
    Highlight Highlight Einfach genial :-)
  • Mooncat 06.08.2019 19:56
    Highlight Highlight Herrlich, Danke! Habe mich köstlich amüsiert.
    Wobei ich mich mal wieder frage, wer sich denn um Autorenportraits schert ... Sollte doch eigentlich egal sein. Mir jedenfalls ist es das, auch wenn mir bewusst ist, dass praktisch niemand mehr ohne Foto bei einem Verlag oder Agentur angenommen wird oder auf dem Markt Erfolg hat. Wenn nicht direkt im Buch dann mindestens auf der Autorenseite.
    Ja, ich wünschte mir hier wieder die Zeit her, wo ein Buch ohne Autorenportrait auskam ...
    Was zumindest die Diskussion beenden würde. Die anderen Kommentare hingegen - Go #dichterdran!
  • El Vals del Obrero 06.08.2019 19:13
    Highlight Highlight Grundsätzlich sehr erleuchtend dieser Perspektivenwechsel.

    Was ich mich aber einfach frage, was ist mit den diversen Frauenzeitschriften? 90% davon gehen doch auch nur darum, wie andere (Promi-)Frauen aussehen. Und die Käuferinnen sind wohl fast ausschliesslich Frauen.
    • Charalar 06.08.2019 19:38
      Highlight Highlight Es kommt immer auf den Kontext an. Wer ein Tratschblatt kauft, weiss ja, welchen Inhalt es hat. Wer dagegen eine Buchrezension lesen möchte, interessiert sich nicht für die Bewertung des Aussehens der Autorin und auch nicht für herablassende, patriarchale Vorschläge und Vergleiche.
    • ChillDaHood 07.08.2019 13:42
      Highlight Highlight Eigentlich relativ simpel - ein ewiggestriger patriarchaler und sexistischer Kommentar muss nicht zwingend von einem Mann stammen...

      Etwas was ich seit geraumer Zeit versuche, ist den Leuten aufzuzeigen, dass in meinen Augen das, was wir als patriarchale Strukturen bezeichnen, nicht nur von Männern gelebt wird und nicht nur Frauen darunter leiden. Und dass wir deswegen besser miteinander an einer besseren Zukunft arbeiten als uns gegenseitig anzukeifen und uns in Geschlechter-Schützengräben zu verziehen. Was mir das einbringt - siehe die Blitzer etwas weiter unten...
  • Lukeros 06.08.2019 19:03
    Highlight Highlight Nadja (wie auf Twitter) oder Nadia Brügger (wie im Text)?
  • Triple A 06.08.2019 18:34
    Highlight Highlight Extraklasse!
  • Grossmaul 06.08.2019 17:52
    Highlight Highlight Geil!!! 😂 😂 😂
  • AdiB 06.08.2019 17:26
    Highlight Highlight Ich habs gelesen. Ich habs nicht ganz verstanden. Ich hab die kommentare gelesen und stell mir jetzt die frage, sollte das auf mich beleidigend wirken?
    Mmmkeeey😂
  • HAL1 06.08.2019 16:52
    Highlight Highlight Ich fand den rollentausch grad recht amüsant. "Trägt das haar jetzt kürzer" (mit bild) war klasse.

    Nicht dass die beschreibung und bewertung des coverbildes in eine buchkritik gehört... aber auf denn mann gedreht fand ichs rein als beschrieb jetzt ned soo krass.

    Und der hier is ja das ultimative kompliment:


    "Sie sehen blendend aus für Ihr Alter, Chapeau! Verraten Sie uns Ihre drei Must-Have-Körperpflege-Produkte, Frank Schätzing"

    Antwort: wasser, seife, botox -> schönheit kommt von innen🤣
  • DCCB 06.08.2019 16:46
    Highlight Highlight Viele Männer kommentieren, dass sie das nicht berührt (da nicht so empfindlich) . Das verstehe ich, aber meiner Meinung nach ist der Grund, dass Männer das nicht als abwertend empfinden der, dass es nicht euer Alltag ist auf solche Dinge reduziert zu werden. Wenn ich als Frau nur ab und zu bis selten über mein Äusseres bewertet, aber mehrheitlich meine anderen Attribute erwähnt/geschätzt würden, wäre es kein Problem (oder so über Frauen lesen dürfte). Aber ich bin leider mit 'das ist ein hübsches Mädchen' und nicht mit 'das ist ein aufgewecktes/schlaues/aktives(/usw.) Mädchen' aufgewachsen..
    • HAL1 06.08.2019 17:19
      Highlight Highlight Wenn Mann das so sagen täte, dann gäbs bestimmt damen die darauf mit "diese komplimente machst du mir nur weil ich eine frau bin" antworten täten. Am besten ist man still... ach nö, dann riskiert man den vorwurf der ausgrenzung. Ok jetzt hab ichs... sich verhalten wie mit einem mann... zonk dann fehlt natürlich die wertschätzung des anderen geschlechts. Ok ok jetzt aber... bleibe sachlich und korrekt -> "niemand will mich als kollegin... alle reden nur über die arbeit mit mir".🤷‍♂️🤷‍♂️

      Oioioi... mögen die blitze fallen✌
    • Flying Zebra 06.08.2019 17:37
      Highlight Highlight Wer und wieso blitzt?
  • Spooky 06.08.2019 16:16
    Highlight Highlight "Peter Bichsels beste Kurzgeschichte ist jene, die er nie geschrieben hat: «Das Fenstertheater» von Ilse Aichinger. Viele Laien ordnen sie fälschlicherweise Bichsel zu, dies sicherlich auch, weil die Geschichte weit unter Aichingers gewohntem Können bleibt."

    Hehe! Super! 😂💪
  • Walser 06.08.2019 15:56
    Highlight Highlight Ganz ehrlich. Habe mich beim Lesen gerade herrlich amüsiert. Genau so soll es sein. Kann da nirgends Sexismus erkennen. Viele Frauen haben da offenbar ein komplett anderes Empfinden und oft zu wenig Selbstvertrauen. Schade.
    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 06.08.2019 17:16
      Highlight Highlight Manchmal nicht einer Meinung, doch Chapeau, gut gesprochen.
  • Bruno Wüthrich 06.08.2019 15:40
    Highlight Highlight Wann immer das Aussehen des Autoren / der Autorin, irgenwelche Ticks oder anderes, das nichts mit dem Werk zu tun hat, in eine Rezension einbaut wird, deutet dies darauf hin, dass der Kritker / die Kritikerin offenbar das Werk, mit dem er/sie sich befasste, wohl nicht ganz verstanden hat.

    Aber es gehört halt offensichtlich zu unserem Zeitgeist, dass die Verpackung immer wichtiger, aber der Inhalt - so gut er auch sein mag - immer unwichtiger wird. Dass dies auch in der Literatur so ist, war mir bisher nicht bewusst. Aber es ist nicht weiter verwunderlich.
    • TheRealSnakePlissken 06.08.2019 17:01
      Highlight Highlight Tom Wolfe (selig) wollte nun mal auffallen in seinem Dandylook, so what? Hat mich bei der Lektüre nicht gestört. Auch die zwei anderen unlängst verstorbenen US-Literaturtitanen Roth und Updike hatten ihr Lieblingsposen, wenn der Fotoapparat klickte. Wahrscheinlich gehen die Amis damit lockerer um, sowohl Schreiber als auch Lese, wie sie ja auch weniger zwischen E- und u-Literatur unterscheiden...
    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 06.08.2019 17:16
      Highlight Highlight Bruno, in der Literatur ist das nicht der Fall.
      Was die Reviews, Berichte, Kritiker, Journalisten angeht, ist es wieder was gänzlich anderes.
    • schreiben was ist. 06.08.2019 19:39
      Highlight Highlight Vieleicht ist ja die Literatur auch manchmal zu wenig ergiebig. So das der Kritiker auf Nebensächliches ausweichen muss?
  • Ebulwi 06.08.2019 15:38
    Highlight Highlight An dieser Stelle möchte ich auf das Buch: "Die Töchter Egalias" (1980) von Gerd Brantenberg hinweisen.

    Gerd Brantenberg ist übrigens eine norwegische Autorin. (https://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Brantenberg)

    Als knapp 20-Jähriger habe ich das Buch erst mit wachsender Empörung gelesen, zumal für mich klar war, dass Gerd Brantenberg ein Mann sein muss, der über diese empörenden Zustände berichtet (nix Internet Mitte der 80-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts).
    Irgendwann ist dann doch mal der Groschen gefallen.
    Ist leider immer noch aktuell, eher wieder aktueller.
    • schreiben was ist. 06.08.2019 19:51
      Highlight Highlight Ebulwi

      Da möchte ich Sie gerne auf die Bücher von Björn Thorsten Leimbach hinweisen.

      In seinem neuen Buch, "Männlichkeit Leben" weist der Autor eindrücklich nach, wie die Frauen seit den 80er Jahren laufend gesträgkt wurden, und sich heute in eine bessere Position als jene des Mannes befinden.

      "Trotz aller Erfolge der Emanzipation, trägt das kolektive Bewusstsein unserer Gesellschaft noch immer das klasische Bild einer Männergesellschaft in sich".

      https://www.amazon.de/M%C3%A4nnlichkeit-leben-Die-St%C3%A4rkung-Maskulinen/dp/3831902852

      Die Zeiten haben sich seit den 80ern massiv geändert.
  • ChillDaHood 06.08.2019 15:31
    Highlight Highlight Die Tweets finde ich lustig. Guter Einfall.

    Ich denke, dass es nicht nur Männer sind, die so über Autorinnen (oder generell Frauen, deren Opus gerade Thema sein sollte) schreiben. Und dass es auch Männer gibt, die anders - moderner sind. Ich erlaube mir deshalb den Titel des Artikels, "Wenn Frauen über Autoren schreiben, wie sonst nur Männer über Autorinnen schreiben", etwas missglückt zu finden. Auch weil ich mir vorstellen kann, dass einige gute Inputs auch von Nichtfrauen kommen werden.

    #mimimitoo
  • outdoorch 06.08.2019 15:23
    Highlight Highlight Konnte mir als Mann des öfteren das Grinsen nicht verkneifen, herrlich!

    *sry* meinte natürlich fraulich😉
    • Grohenloh 06.08.2019 15:36
      Highlight Highlight Wäre dann „dämlich“ 🤔
    • Stachanowist 06.08.2019 16:06
      Highlight Highlight Hier ein interessanter Input zum weitverbreiteten Fehlschluss, herrlich käme von Herr und dämlich von Dame:

      https://www.srf.ch/sendungen/100-sekunden-wissen/herrlich-und-daemlich
    • Phrosch 06.08.2019 18:59
      Highlight Highlight Danke, Stachaniwist, heute echt etwas gelernt. 👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • m:k: 06.08.2019 15:21
    Highlight Highlight "Der Stylecheck sagt, dass Michel Houellebecq dringend wieder Spannkraft und Glanz in sein Haar bringen und seine Gesichtshaut einer Hyaluron-Kur unterziehen sollte. Mehrere Detox-Monate sind unumgänglich. Mit der Hilfe von Concealern und Highlightern könnte er sein Gesicht vielleicht, in einer noch nicht ganz absehbaren Zukunft, wieder zum Strahlen bringen."

    Das war eine der Rezension über Michel Houellebecq im Februar auf Watson.
    Ich fands witzig, aber, dass die Autorin, Simone Meier, nun dagegen protestiert eine Frau auf ihr Aussehen zu reduzieren, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
    • Pümpernüssler 06.08.2019 15:47
      Highlight Highlight *ba-dum-tss*
    • Natürlich 06.08.2019 17:07
      Highlight Highlight @Rhabarber

      Also wenn man(n) ironisch über Autorinnen und deren Aussehen schreibt, ist es wieder ok?
  • Chris69 06.08.2019 15:21
    Highlight Highlight Es ist halt noch immer so, dass Männer und Frauen ein anderes Beleidigungsempfinden haben. Wie oft habe ich schon von Frauen (gehört/gelesen), dass Männer nur an das eine denken, dass sie schwanzgesteuert sind, dass Männer mit schnellen Autos was kompensieren wollen....so what? ist doch egal...stört uns Männer die Kommentare echt? Mal ehrlich...nicht wirklich. Umgekehrt wärs natürlich ein Skandal
  • Chris69 06.08.2019 15:13
    Highlight Highlight an alle Männer: fühlt ihr euch echt beleidigt oder herabgelassen über die Frauenkommentare? Irgendwie fehlt mir hier das Männersolidaritätsgen.
    • Tomsen2 06.08.2019 15:23
      Highlight Highlight Mir auch. Lässt mich irgendwie kalt. Ich fühle mich nicht co-betroffen wenn andere Männer beleidigt oder heruntergemacht werden. Wieso auch? Dieses immer gleich beleidigt und betroffen sein hat eh etwas überhand genommen.
    • Fritz N 06.08.2019 17:23
      Highlight Highlight Also, bin ich nicht alleine. Nähmt mich Wunder, woher diese unterschiedlichen Ansichten kommen...
    • Alphabetagammaomega 06.08.2019 22:32
      Highlight Highlight Sorry, aber der muss sein
      Benutzer Bild
  • Don Sinner 06.08.2019 15:00
    Highlight Highlight Böse Ironie der Geschichte. Offenbar ausgerechnet der Tagi veröffentlichte den zitierten stumpfsinnigen Satz. Der Tagi, die seit Jahren führende Postille in Sachen weisse (hetero) Männer Hatz.
  • Toerpe Zwerg 06.08.2019 14:56
    Highlight Highlight Schön!
  • Mitel 06.08.2019 14:55
    Highlight Highlight Frage: Wenn Trump eine Frau währe, dürfte man sich dann nicht über seine Frisur lustig machen weil Sexismus ? 🤔
    • Knety 06.08.2019 15:32
      Highlight Highlight So ist es!
    • NotWhatYouExpect 06.08.2019 16:17
      Highlight Highlight Bitte auf keine Kommentare über seine schöne Orange Bräune XD
    • lilie 06.08.2019 16:44
      Highlight Highlight @Mitel: Über Merkels Frisur wurden reichlich Kommentare gemacht. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Sinner 06.08.2019 14:51
    Highlight Highlight Diese Umkehrformel funktioniert, aber nur, wenn Sexualisierung ins Spiel kommt. Allerdings auch nicht immer. Denn auch Männer werden so behandelt - von Männern. Beim gutaussehenden (ups! 🤣) Arthur Miller z.B. wurde im Rhamen einer lit. Rezension x-mal sein gut Aussehen thematisiert. (Übrigens, Miller hatte sich schon lange vor MM einen Namen gemacht). Generell: Verrisse - von Männlein oder Weiblein - gibt es, seit es Bücher gibt. Insofern scheinen mir viele obigen "Verrisse" nicht schlüssig. Könnten gerade so gut von einem Mann geschrb. worden sein.
  • Fritz N 06.08.2019 14:47
    Highlight Highlight Nix gegen die Absicht und so, aber ich verstehe nicht ganz. Sollte das provozieren? Weil bei dem meisten Beispielen, würde ich nicht mal mit der Wimper zucken, würd ich sie im Feuilleton lesen... Ich meine Monroe war bekannter als Arthur Miller, Dan Brown IST zum schämen und Frank Schätzing sieht WIRKLICH blendend aus...
    • ERNSTlich 06.08.2019 19:32
      Highlight Highlight Eine subtile Art, die Umkehrungen, die niemandem schadet aber wahrscheinlich auch nicht wirklich nützt?

      Zum Schmunzeln oder Heulen ...
  • Tilia 06.08.2019 14:45
    Highlight Highlight Wow schockierend wie einfach sich Sexismus eindrücklich sichtbar machen lässt. Und wie selbstverständlich er immer noch da ist. Man merkt das manchmal als vermeintliche Feministin nicht mal.
    • Bruno Wüthrich 06.08.2019 16:13
      Highlight Highlight Seien Sie froh, merken Sie es nicht jedes Mal. Vielleicht verringert sich dadurch die Gefahr, dass Sie in jeden zweiten Satz etwas hinein interpretieren, das a) nicht so gemeint war und Sie b) sowieso nur unnötig verärgern würde.

      Es ist gut für die innere Ausgeglichenheit von Frauen und Männern, wenn sie sich nicht immer künstlich über jeden Mist aufregen.

      Ich wünsche Ihnen ein langes und glückliches Leben ohne allzu viele künstliche Aufreger.
    • Tilia 06.08.2019 20:36
      Highlight Highlight Dazu bin zu gelassen für künstliches Aufregen :-) aber als Frau mit Karriere weiss ich wie es ist, oft nur auf Äusseres und die vermeintliche Dominanz, weil wie ein Kerl durchsetzungsstark, reduziert zu werden. Irgendwann nervts dann aber man gewöhnt sich eben auch daran. Ob das gut ist?
  • pontian 06.08.2019 14:36
    Highlight Highlight Genial! Wenn einfach mal die Rollen vertauscht werden, wird sofort sichtbar, wie viel Sexismus es (leider!) immer noch gibt.

    Dass einige meiner männlichen Geschlechtsgenossen geradewegs in weinerliche Heulkrämpfe verfallen, wenn so etwas thematisiert wird, sagt leider auch viel aus (allerdings eher über die betreffenden Herren als über die Sache an sich).
    • Chris69 06.08.2019 15:14
      Highlight Highlight Echt jetzt? Was für Heulsuse kennen Sie denn. Ich finde die Kommentare nicht wahnsinnig kreativ oder intelligent, aber beleidigend finde ich sie jetzt auch nicht...aber das ist halt wirklich eine Geschlechtersache, das mit der Sensibilität
    • FrancoL 06.08.2019 15:24
      Highlight Highlight Wen das "einige" stimmt, dann ist es nicht der Rede wert und muss auch nicht ständig thematisiert werden.
    • Pümpernüssler 06.08.2019 15:43
      Highlight Highlight Und der zweite Abschnitt deines Kommentares ist ja überhaupt nicht sexistisch 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 06.08.2019 14:32
    Highlight Highlight Der Kommentar im Tagi ist nicht zeitgemäss, ok. Der Mann stammt aber aus einer patriarchalisch geprägten Zeit, in der es schlicht normal war, über Frauen so zu reden. Heute ist es nicht mehr ok und das ist auch gut so.

    Deswegen muss man nun aber nicht jedes Fossil aus alten Zeiten ins Rampenlicht zerren und an den Pranger stellen. Da ist Simone Meier aber immer schnell im Urteil, schliesslich ist es ein Mann.
    • Jazzdaughter 06.08.2019 14:49
      Highlight Highlight Es ist kein Fossil, wenn so ein Artikel im Tagesanzeiger HEUTE erscheint. Wäre ja gut wenn es ein Fossil wäre, aber das passiert jetzt, das ist es ja gerade.
    • MacB 06.08.2019 14:59
      Highlight Highlight @Jazz: Sollen sich die Herrenüber 70 denn nicht mehr äussern dürfen, nur weil uns ihre Ausdrucksweise nicht passt?

      Ich finde die Ausdrucksweise auch nicht korrekt und sie ist deplatziert. Und jetzt? Mein Vater spricht manchmal auch mehr als grenzwertig, ist aber ein herzensguter Mensch. Und jetzt? Man muss auch mal etwas locker damit umgehen können, ohne sich gleich immer zu empören.
    • pontian 06.08.2019 14:59
      Highlight Highlight Wenn in Deutschland ein rüstiger älterer Herr einen Leserbrief schreiben würde, in dem er behauptet, Juden und Freimaurer würden die Wirtschaft und Gesellschaft unterwandern und wären dabei, das einfache deutsche Volk auszubeuten, würdest du dann auch einfach schreiben, dass das zwar nicht mehr zeitgemäss sei, aber dass man den armen Mann doch nicht einfach an den Pranger stellten sollte?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Now 06.08.2019 14:25
    Highlight Highlight Den Damen dieser durchschnittlich amüsanten Texte rate ich dann doch dringend mal einen kurzen Blick aus ihrer Filter-Blase zu werfen.
    • Ebulwi 06.08.2019 15:43
      Highlight Highlight Wie war das mit dem Stein und dem Glashaus?
      Honi soit qui mal y pense
    • Now 06.08.2019 15:54
      Highlight Highlight Wie willst du das beurteilen. Ich bin mir dem Sexismus gegenüber Frauen durchaus bewusst.

      Nur wie glaube ich ein anderer User schon festgestellt hat, sitzt Frau Meier im Glashaus.
  • PC Principal 06.08.2019 14:07
    Highlight Highlight Am besten nicht erwähnen, dass die Texte von Frauen geschrieben werden, nur so kann sichergestellt werden, dass man nicht sexistisch ist.
    • ERNSTlich 06.08.2019 19:56
      Highlight Highlight Principal im Prinzip hast du recht und es wäre auch viel einfacher, trägt aber nichts zur Verbesserung oder Änderung bei.
  • ingmarbergman 06.08.2019 14:04
    Highlight Highlight Und nun die mimimi, frauen sollen nicht so tun, kommentare in 3,2,1..
    • Ebulwi 06.08.2019 15:45
      Highlight Highlight Eine Prophetin / ein Prophet!

      OK, war zu erwarten, dass diese mimimi-Kommentare nicht lange auf sich warten lassen.
  • RowRow 06.08.2019 13:51
    Highlight Highlight schön das Frauen auch Männer Komplimente machen🥰 ist was Frauen unbedingt lernen müssen, das männliche wertschätzen.
    • Super 06.08.2019 15:11
      Highlight Highlight 😂
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    • pamayer 07.08.2019 10:20
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Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Die Premierministerin von Island behauptet, das Bruttoinlandsprodukt sei Schnee von gestern. Die Haushaltsplanung Islands will in Zukunft auch Faktoren wie die soziale Gleichheit oder den Klimawandel berücksichtigen.

Katrin Jakobsdottir hat eine Vision. Die Premierministerin von Island möchte, dass sich das Wachstum eines Landes nicht mehr ausschliesslich auf die Wirtschaft konzentriert, sondern auch soziale und ökologische Indikatoren, oder einfach gesagt, das Wohlergehen der Bevölkerung, berücksichtigt.

Wie Jakobsdottir an einer Rede in der Londoner Denkfabrik «Chatham House» sagte, orientiert sich die Haushaltsplanung Islands neu an diesen erweiterten Faktoren. Das Bruttoinlandsprodukt wird also zu einer …

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