Nach Vorwürfen: Collien Fernandes bricht «Traumschiff»-Dreharbeiten ab
Seit Tagen wird in Deutschland über den Fall Collien Fernandes – respektive ihre Vorwürfe gegenüber ihrem Ehemann Christian Ulmen – diskutiert. Sie beschuldigt ihn, sie «digital vergewaltigt» zu haben. Konkret soll er sich mit diversen Fake-Profilen als Fernandes ausgegeben haben und mit Hunderten Männern mit ihrer Identität Telefonsex gehabt haben.
Derweil absolviert Collien Fernandes Dreharbeiten für die ZDF-Sendung «Das Traumschiff» in Südostasien. Allerdings fährt das Kreuzfahrtschiff «MS Amadea», wie das Traumschiff in der Realität heisst, bald ohne Fernandes. Nach Informationen des Nachrichtenportals T-Online werde die 44-Jährige am Dienstagnachmittag (Schweizer Zeit) den Drehort verlassen.
Auf Anfrage teilte Fernandes mit, dass sie kurzfristig nach Deutschland zurückkehre: «Morgen fliege ich zurück, um Politikerinnen zu treffen und mit ihnen über den mangelnden gesetzlichen Schutz hinsichtlich digitaler Gewalt zu sprechen.»
Welche Politikerinnen sie treffen will, teilte Collien Fernandes laut T-Online nicht mit. Das Nachrichtenportal schreibt jedoch, dass es möglicherweise zu einem Treffen mit der SPD-Bundesjustizministerin Stefanie Hubig kommen könnte. Hubig habe bereits angekündigt, dass das Erstellen und Verbreiten von sogenannten pornografischen Deepfakes künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden solle.
Die aktuellen Dreharbeiten für «Das Traumschiff» laufen noch bis Mitte April 2026, wie das ZDF auf seiner Webseite mitteilt. Derzeit werden zwei Episoden mit den Arbeitstiteln «Bangkok» und «Vietnam» produziert.
(cpf)
