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Das sind unsere besten WG-Erinnerungen

Sharing is caring. Meistens.
Sharing is caring. Meistens.Bild: Shutterstock
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Das sind unsere besten WG-Erinnerungen – welche sind deine?

Von den ersten Küchenexperimenten bis zum Scherbenhaufen, der zusammenschweisste: Das sind unsere besten WG-Erinnerungen.
16.01.2026, 11:0016.01.2026, 11:00
Team watson
Team watson

Kleiderparadies

«Frauen-WG-Benefits: Wenn alle dieselbe Schuh- und Kleidergrösse haben und man sich zu dritt einfach eine riesige Auswahl an Schuhen und Klamotten teilt. Kleiderschrank ×3 – bestes Leben.»
Nicole Christen

Die ersten, legendären Kochversuche

«Das erste Mal von zu Hause ausgezogen bin ich mit knapp 18, da habe ich für ein Jahr mit einer Freundin in der Westschweiz gelebt. Da wir damals noch nicht kochen konnten, gab es mindestens einmal in der Woche Gnocchi mit Ketchup zum ‹Znacht›. Noch heute würgt es mich, wenn ich daran denke. Aber es waren gute Zeiten ...»
Madeleine Sigrist

Willkommen im Scherbenhaufen!

«Ich musste mal mit einem Mitbewohner am Samstagmorgen ein Zimmer in der WG räumen. Darin stand auch eine angeknackste Plexi-Scheibe aus einem grossen Bilderrahmen. Ich fing bereits alleine an und mir kam verkatert die geniale Idee, das Ding aus dem Fenster in den Innenhof zu werfen (Erdgeschoss). Dort begann ich dann damit, die Scherben zusammenzuwischen, so konnten wir das Ding in einem Güselsack entsorgen, so mein Plan. Mein Kumpel stiess etwa nach 15 Minuten dazu, hat keine einzige Frage gestellt, sondern einen Besen geholt und geholfen. Da wusste ich: ‹It's a match!›»
Leo Helfenberger

Quarantäne-Routinen

«Von März bis Juni 2020 (wir wissen alle, was da war) war ich im Auslandssemester in Spanien und unglaublich dankbar für meine WG und unsere Quarantäne-Routinen: Jeden Tag wurde in unserer kleinen Wohnung zusammen ausgiebig gekocht und am Abend ein Film geschaut. In Spanien waren die Massnahmen besonders streng und man durfte monatelang nicht ohne Vorwand vor die Haustür – ohne meine Mitbewohnerinnen und die Struktur wäre ich wahrscheinlich sozial komplett verkommen.»
Michelle Claus

Der überschwängliche Einzug

«Ich erinnere mich noch gut daran, wie meine zwei Kumpels und ich in ein abrissreifes Haus in Seebach eingezogen sind. Das Gute daran: ein ganzes Haus mit Garten nur für uns drei. Weniger gut: Wir zogen im Winter ein, und in der ersten Woche gab es noch kein Heizöl. Da wir trotzdem sofort einziehen wollten, mussten wir die ersten Nächte mit mehreren Decken übereinander im Bett verbringen. Als die Heizung schliesslich lief, begannen die schönen Zeiten: zusammen kochen, musizieren, feiern und vieles mehr. Wunderbare Erinnerungen.»
Elias Ulmann

Nicht alles war schlecht

«Das Beste an meiner WG-Zeit war der Auszug.»
Kilian Marti

Zwangs-Yoga

«Wenn ich an meine WG-Zeit zurückdenke, bekomme ich ein bisschen Herzschmerz. Ich habe für eine Zeit in meiner Herzensstadt Barcelona in einer WG gelebt. Das ganze Gebäude bestand aus Wohngemeinschaften und Menschen aus aller Welt: Mexiko, Uruguay, Italien, Frankreich ...

Wir verstanden uns alle sehr gut, aber trotzdem lebte jeder sein eigenes Leben. Dann begann die Pandemie – totaler Shutdown. Plötzlich hatten wir unendlich viel Zeit füreinander und für Dinge, für die wir sonst nie Zeit (oder Lust) hatten: Pasta- und Pizzateig selber machen, stundenlang durch die Wohnung tanzen, philosophieren.

Und das Beste an dieser unerwarteten Entschleunigung: Ich habe Yoga entdeckt. Und zwar nicht freiwillig – meine Mitbewohnerin hat mich dazu gezwungen. Heute bin ich Yogalehrerin.»
Chantal Stäubli

Und jetzt bist du dran: Was ist deine beste WG-Erinnerung?

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