Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Wurde Multi-Millionär durch seine Predigten: Pastor Kenneth Copeland. bild: Screenshot youtube/inside edition

Reporterin nimmt Luxus-Pastor auseinander – und bekommt dessen heiligen Zorn zu spüren



Was ist passiert?

Kenneth Copeland ist ein bekannter amerikanischer Televangelist. Er verdient sein Geld mit TV-Predigten und Spenden für seine eigene Kirche. Als stolzer Besitzer von drei Privat-Jets scheint sich sein Engagement zu lohnen. Allgemein ist der Pastor für seinen luxuriösen Lebensstil bekannt.

Bisher wich Copeland den Fragen zu seinem opulenten Lebensstil geschickt aus. Ende Mai wurde er jedoch von der Reporterin Lisa Guerrero in die Mangel genommen. Copeland sagte kürzlich, kommerzielles Fliegen sei wie in «eine Röhre voller Dämonen zu steigen». Guerrero fragt ihn daher, weshalb er das denke. Der Pastor gerät ob der Direktheit und Hartnäckigkeit der Reporterin sichtlich ins Schwitzen. Zunächst kontert er noch mit schnippischen Bemerkungen. Lisa Guerrero lässt jedoch nicht locker, was ihn nach Luft ringen lässt: «Jetzt hast du mich auf dem falschen Fuss erwischt [...]. Lass mich beten».

Nach weiteren bizarren Aussagen fragt Guerrero nochmals, weshalb er Menschen mit Dämonen verglichen hat. Das lässt den Prediger die Fassung verlieren. Er wird zornig und zeigt mahnend mit dem Finger auf das Gesicht der Reporterin: «Sag niemals, dass ich so etwas jemals gesagt habe.»

Das Video

abspielen

Copeland verliert die Fassung ab 3:19. Video: YouTube/Inside Edition

Die Reaktionen

Während die Reporterin in den sozialen Medien gelobt wird, kommt der Pastor sehr schlecht weg.

Übrigens: Pastor Copeland ist kein unbeschriebenes Blatt in den USA. Der britische Moderator und Komiker John Oliver thematisierte vor drei Jahren die Machenschaften des Luxus-Pastors in seiner Late-Night-Show.

(mim)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die bizarrsten TV-Auftritte der Sektenführerin Uriella

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

42 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
Kong
03.06.2019 18:01registriert July 2017
Wer ist der Trottel? Der Schäfer mit dem Learjet oder die Schäfchen die das finanzieren?
2842
Melden
Zum Kommentar
Mari Huhn Ana
03.06.2019 17:39registriert June 2019
Gott wird dann mal ein paar Fragen haben und ihn auf direktem Weg an den Teufel verweisen. Hahaha...
2523
Melden
Zum Kommentar
Denk nach
03.06.2019 18:01registriert July 2016
John oliver hat ihn nicht nur auseinander genommen, er hat gleich eine eigene Kirche gegründet... Sehr empfehlenswerter Beitrag!
1421
Melden
Zum Kommentar
42

«Bild» schickt Praktikanten an Anti-Corona-Demo – es kam, wie es kommen musste

Mehrere Zehntausend Menschen haben am Samstag in Berlin gegen die staatlichen Corona-Schutzauflagen demonstriert. Die Demos lockten dabei eine heterogene Menschenmasse an: Impfgegner, Normalos, Rechtsextreme, Hippies und Esoteriker.

Und mittendrin: Demonstranten, die am Brandenburger Tor nicht etwa «Wir sind das Volk» brüllten, sondern das berühmte hinduistische Mantra «Hare Krishna» skandierten.

In einer Live-Sendung der deutschen Boulevardzeitung «Bild» fragt eine Moderatorin, wie die Lage vor …

Artikel lesen
Link zum Artikel