Microsoft
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A Nokia mobile phone lies on a tablet computer showing logos of Microsoft in this file illustration picture taken in Frankfurt, Germany, November 18, 2013. When U.S. software giant Microsoft bought Nokia's mobile phone business in 2014, the inhabitants of Salo, a town of 54,000 in Southern Finland, believed a sunnier chapter would begin in the phone maker's history. But hopes were crushed after Microsoft announced it would close its product development unit, meaning all 1,100 employees in Salo risk losing their jobs.   Picture taken November 18, 2013. REUTERS/Kai Pfaffenbach/Files

Der Kauf des Handy-Geschäfts von Nokia riss tiefe Löcher in die Microsoft-Bilanz. Bild: KAI PFAFFENBACH/REUTERS

Schlechtestes Quartalsergebnis der Geschichte: Microsoft mit Milliardenverlust

Hohe Sonderlasten haben Microsoft den grössten Quartalsverlust seiner Unternehmensgeschichte eingebrockt. Von April bis Juni fiel unter dem Strich ein Minus von 3.2 Milliarden Dollar (2.9 Mrd. Euro) an.



Tiefe Löcher in der Bilanz des US-Softwareunternehmens: Im Vorjahreszeitraum hatte Microsoft noch einen Gewinn von 4.6 Milliarden Dollar erzielt. Abschreibungen und Umbaukosten in Höhe von insgesamt 7.6 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit dem von Nokia übernommenen Handy-Geschäft führten in diesem Jahr zu massiven Verlusten.

Aber auch beim Umsatz musste Microsoft Abstriche machen. Die Erlöse sanken um gut fünf Prozent auf 22.2 Milliarden Dollar. Die Ergebnisse litten wie bereits im Vorquartal auch unter dem starken Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in die US-Währung verringert.

Aktie leicht im Minus

Die bereits gedämpften Erwartungen der Wall Street konnte Microsoft mit den Quartalszahlen überbieten. Dennoch notierte die Aktie nachbörslich zunächst leicht im Minus.

Erst Anfang Juli hatte Microsoft den Abbau von zusätzlich 7800 Stellen angekündigt. Nach dem Kauf des Handy-Geschäfts von Nokia ist vor allem das Telefon-Hardware-Geschäft betroffen. Vor einem Jahr hatte der US-Konzern bereits 18'000 Arbeitsplätze gestrichen. Das war der grösste Stellenabbau seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1975. (sda/dpa)

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