Musik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
AC/DC drummer Phil Rudd, left, stands in the dock at a court in Tauranga, New Zealand, Tuesday, April 21, 2015. Rudd pleaded guilty to a charge of threatening to kill a man who used to work for him. He also pleaded guilty to possessing methamphetamine and marijuana.

AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd vor Gericht. Für den Termin warf er sich in Schale. Bild: Nick Perry/AP/KEYSTONE

Morddrohungen und Drogen: AC/DC-Schlagzeuger legt überraschend Geständnis ab



Im Prozess wegen Morddrohungen gegen einen früheren Mitarbeiter hat AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd ein Geständnis abgelegt. Im neuseeländischen Tauranga bekannte sich der 60-Jährige am Dienstag vor Gericht schuldig, eine Morddrohung ausgestossen zu haben. Das Geständnis kommt überraschend.

Auch den Besitz von Drogen in kleineren Mengen gab Rudd zu, nachdem er bisher alle Vorwürfe zurückgewiesen hatte. Richter Robert Woolff vertagte den Prozess gegen den Australier daraufhin nach nur zehn Minuten.

Nachdem Rudd bislang leger gekleidet zu den Verhandlungen gekommen war und sich rüde gegenüber den wartenden Medienvertretern verhalten hatte, ging er am Dienstag in blauem Jackett und Schlips kommentarlos in den Gerichtssaal.

epa04503975 AC/DC drummer Phil Rudd appears in the High Court for charges of drug posession and threatening to kill, at the District Court in Tauranga, New Zealand, 26 November 2014.  A charge of attempting to procure a murder laid against AC/DC drummer Phil Rudd was withdrawn on 07 November, the day after his first court appearance. Australian-born Rudd moved to New Zealand in 1983 and owns a restaurant called Phil's Place in Tauranga on the east coast of the North Island.  EPA/ROSS SETFORD AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Bevor Rudd sich in ein Jackett stürzte, kam er im T-Shirt. Bild: EPA/AAP/SNPA

Rudds Anwalt Craig Tuck sagte nach der Verhandlung vor Journalisten, in dem Fall gehe es «nur um einen wütenden Anruf». Er fordere daher einen Freispruch. Auf Morddrohung stehen in Neuseeland bis zu sieben Jahre Haft.

Der Musiker soll im September vergangenen Jahres in einem Telefonanruf einen früheren Mitarbeiter mit dem Tod bedroht haben. Einem früheren Geschäftspartner soll er 200'000 neuseeländische Dollar, ein Motorrad, eines seiner Autos oder ein Haus angeboten haben, wenn er den Mitarbeiter «entfernt».

Genie und Wahnsinniger

Im November wurde Rudd festgenommen. In seinem Haus wurden knapp ein halbes Gramm Metamphetamin und 91 Gramm Cannabis gefunden.

Den zunächst erhobenen Vorwurf der versuchten Anstiftung zum Mord zog die Staatsanwaltschaft aus Mangel an Beweisen zurück. Auch der Vorwurf, Rudd habe auch die Tochter seines Ex-Mitarbeiters mit dem Tode bedroht, wurde am Dienstag fallen gelassen.

Rudd gilt als ebenso geniales wie schwieriges Mitglied von AC/DC. Unter anderem wegen Drogeneskapaden überwarf er sich Anfang der 80er Jahre mit Bandgründer Malcolm Young. Im Jahr 1983 stieg Rudd aus der Band aus, elf Jahre später kehrte er wieder zu AC/DC zurück. Wegen des Prozesses springt derzeit aber Chris Slade, AC/DC-Drummer in den 90er Jahren, für Rudd ein. (feb/sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das neue Musikvideo von Ed Sheeran und Justin Bieber ist ... ein ziemlich seltsames

Hinter allem steckt der Green-Screen. Das ist wohl die Aussage hinter dem neuen, etwas seltsam anmutenden Musikvideo, das Gitarren-Softie Ed Sheeran und Justin Bieber da produziert haben. Der Gesang kommt schön weich von Sheeran, die Aufmachung, Beats ... einfach der gesamte Rest kommt offensichtlich von Justin Bieber.

Den Song «I Don't Care» gibt es ja schon seit einigen Tagen. Sheeran und Bieber haben damit nach eigenen Angaben sogar schon einen Spotify-Rekord aufgestellt. Laut Justin sei …

Artikel lesen
Link zum Artikel