NSA
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epa04135462 Facebook Chief Executive Officer Mark Zuckerberg (R) arrives at a side entrance to the White House to speak with US President Obama about government surveillance on the Internet in Washington, DC, USA, 21 March 2014.  EPA/JIM LO SCALZO

Bild: EPA/EPA

NSA-Skandal

Zuckerberg und Co. im Weissen Haus: Rüffel für Obama



US-Präsident Barack Obama hat erneut mehrere Chefs grosser US-Internetkonzerne wie Facebook und Google im Weissen Haus empfangen. Er versprach, bei der Geheimdienst-Überwachung auch auf Interessen der Konzerne einzugehen. Facebook genügt diese Versicherung nicht. 

Unter den Teilnehmern waren Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und Googles Verwaltungsratschef Eric Schmidt. Obama habe die Internet-Bosse über die Umsetzung der im Januar angekündigten Geheimdienst-Reformen informiert, teilte das Weisse Haus mit. 

WASHINGTON, DC - MARCH 21:  Facebook CEO Mark Zuckerberg (R) arrives at the White House for an Oval Office meeting with President Barack Obama March 21, 2014 in Washington, DC. President Obama held the meeting with Internet CEOs to discuss

Bild: Getty Images North America

Ausdrücklich hiess es, dabei würden nicht nur die Sicherheitsbedürfnisse, sondern auch Handelsbeziehungen und die Interessen von Unternehmen sowie Datenschutz und grundlegende Freiheiten berücksichtigen. 

Bei dem Treffen mit Obama habe es «ein offenes Gespräch über die Eingriffe der US-Regierung und die Folgen für das Vertrauen der Menschen in ein freies und offenes Internet» gegeben, erklärte Facebook am Freitag. Die bisherigen Bemühungen der Regierung um mehr Transparenz seien aber «einfach nicht gut genug». 

«Die Regierung soll ein Verteidiger des Internets sein und keine Bedrohung»

Zuckerberg hatte vor wenigen Tagen Obama angerufen und sich über die Überwachungsaktionen beschwert. Die Regierung solle «ein Verteidiger des Internets sein und keine Bedrohung». Zuvor hatte es in einem Bericht geheissen, die NSA habe sich als Facebook getarnt, um Computer mit Schadsoftware zu infizieren. 

Die Enthüllungen über die weitreichenden Überwachungsaktionen des Geheimdienst NSA sorgen für zunehmende Unzufriedenheit in der Internet-Branche. Die Konzerne fühlen sich hintergangen, weil die NSA neben offizieller Anfragen nach Nutzerdaten auch durch die Hintertür spioniert haben soll. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 22.03.2014 08:59
    Highlight Highlight Es heisst Geheimdienst, weil da im Geheimen mit allen Mitteln für Staaten, Organisationen und Gruppen zielgerichtet gedient wird. Dass die Milliardenboys ihre Plattformen vor wirtschaftlichem Schaden schützen möchten, indem sie medienwirksam mit dem Präsidenten sprechen ist nachvollziehbar. Sie wollen, dass sich "ihre" Nutzer sicher fühlen, greifen aber selbst Daten von ihren Kunden (im Einverständnis) zu Hauf ab, um zielgerichtete Werbung zu verkaufen und Milliardengewinne zu erzielen, die dann in neuen Firmenkäufen enden, um die ganze Welt mit Ballonen und Drohnen zu überziehen, die das Internet und ihre Datenkraken in neue Gebiete bringen sollen oder in Haushalten als Thermostaten getarnt das Leben des kleinen Bürgers aufzuzeichnen beginnen. Vielleicht müsste man die Diskussion umgekehrt führen und fragen, wer überwacht diese weltumspannenden Systeme überhaubt. Junge Milliardäre alleine?

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