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Haiattacke in Neuseeland

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Screenshot: 3 News

«Es wäre grossartig gewesen, wenn ich den Hai getötet hätte. Denn im Pub gab es gerade einen Fischerwettbewerb»

Ein neuseeländischer Arzt ist beim Fischen von einem Hai angegriffen worden. Er wehrte den Raubfisch mit einem Messer ab, nähte sich an Land seine Wunde zu und eilte in den nächsten Pub, um sein Abenteuer mit einem Bier zu begiessen, wie Medien am Dienstag berichteten.

«Du alter Mistkerl, jetzt muss ich versuchen, Dich von meinem Bein loszuwerden», schilderte er dem Radiosender New Zealand seine ersten Gedanken. Er habe den Hai nicht genau beobachtet, sagte James Grant. Anhand der Bisswunden könnte es sich um einen Siebenkiemerhai gehandelt haben, mit einem 20 Zentimeter breiten Maul. Ausgewachsene Siebenkiemer können bis zu drei Meter lang werden.

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Screenshot: 3 News

«Ich hab den Hai irgendwie abgewehrt, er hat ein paar Stichwunden einstecken müssen, aber mein Messer war nicht so lang», sagte er zu Fairfax Media.

Am Strand habe er sich seine Wunden mit Material aus einem Erste-Hilfe-Kasten zugenäht, der eigentlich für seine Jagdhunde bereitliege. Sein Neoprenanzug hatte verhindert, dass die messerrscharfen Zähne des Hais noch mehr Schaden anrichteten.

Im nächsten Pub bekam er ein Bier und einen Verband, damit das Blut nicht länger auf den Boden tropfe. «Es wäre grossartig gewesen, wenn ich den Hai getötet hätte. Denn im Pub gab es gerade einen Fischerwettbewerb», sagte er dem Radiosender. (sda afp)



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