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Ausstellung in Lausanne

Last und Lust im alten Rom



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Römisches Fresko in Pompeji.  Bild: Gemeinfrei

Als erstes von drei Lausanner Museen widmet sich das Römische Museum dem Sex. Die Ausstellung «Chauds Latins» zeigt bis 26. Oktober, dass die Alten Römer sexuell gar nicht so ausschweifend waren, wie man meint, sondern eher schamhaft. Die Schau ist sogar jugendfrei. Fresken, Vasen und Essgeschirr mit der Darstellung von erigierten Phallen und expliziten Szenen haben unser Bild vom Leben im Alten Rom geprägt.

Dabei seien die Römer eher prüde gewesen, teilt das Museum mit. Sie schätzten bürgerliche und familiäre Tugenden sehr viel höher ein als die Fleischeslust. Bei der Beurteilung müsse man allerdings die strenge soziale Hierarchie im Alten Rom berücksichtigen, schreibt das Museum. Es seien Menschen der Oberschicht gewesen, die ihre Machtstellung mit sexuellen Ausschweifungen zelebrierten.

Pikante antike Texte

Die Sklaverei erleichterte diese Form der Machtdemonstration ganz wesentlich. In «Chauds Latins» wird das Thema anhand von zahlreichen archäologischen Objekten dargestellt. Dazu liest Frédéric Recrosio aus pikanten antiken Texten. Die Erläuterungen zu den Exponaten gibt es übrigens in zwei Versionen: eine für Erwachsene und eine «für keusche Gemüter».

In den nächsten Wochen eröffnen auch das Botanische - und das Zoologische Museum in Lausanne Ausstellungen zum Thema Geschlechtlichkeit - das eine in der Flora, das andere in der Fauna.

«Sexes(s)» im Römischen Museum in Lausanne läuft vom 12. April bis zum 26. Oktober.

(phi/sda)

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