Panorama
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epa04126372 Journalists wait outside the house of Fariq Abdul Hamid, co-pilot of the Malaysian airlines missing flight MH370,  in Shah Alam, Selangor, Malaysia, 15 March 2014. The missing Malaysian aircraft's communication system was likely disabled while still in the country's airspace, Prime Minister Najib Razak said. Razak also said it appears that someone on the plane deliberately changed its flight path westward. Malaysia Airlines flight MH370 with 239 people on board went missing early on 08 March 2014, while on its way from Kuala Lumpur to Beijing.  EPA/AHMAD YUSNI

Journalisten beim Haus des Co-Piloten des verschwundenen Flugzeuges. Bild: EPA

MH370

Hat ein Crewmitglied etwas mit dem Verschwinden zu tun?

Die Ermittlungen nach dem Verschwinden der malaysischen Passagiermaschine in Südostasien konzentrieren sich auf die Besatzung und die Passagiere. Die Suche wurde wegen des Verdachts aus Manipulation stark ausgeweitet. Malaysia hat Hilfe von weiteren Ländern angefordert.



Die Behörden gehen davon aus, dass jemand an Bord der Boeing 777-200 absichtlich die Kommunikationssysteme abgeschaltet und eine radikale Kurswende zurück nach Westen gemacht hat.

Nach den neuen Erkenntnissen flog das Flugzeug noch sieben Stunden entweder nach Norden über Nordthailand in Richtung Kasachstan und Turkmenistan oder in den südlichen Indischen Ozean weiter.

Malaysia erbittet Hilfe bei Boeing-Suche

Auf der Suche nach dem verschollenen Passagierflugzeug erbittet Malaysia jetzt Hilfe von 15 Ländern. Das teilte das Transportministerium am Sonntag mit. Die meisten liegen entlang der beiden Korridore, die als mögliche Flugbahn nach Abschalten der Überwachungsinstrumente an Bord gelten.

Unter den angesprochenen Ländern sind Kasachstan, Turkmenistan, Pakistan, Indien, Birma sowie Australien und Frankreich. Wieso Frankreich in der Liste auftaucht, teilte das Ministerium nicht mit. Frankreich leitete die Suche nach dem 2009 über den Atlantik abgestürzten Air-France-Flugzeug, dessen Wrack erst nach zwei Jahren entdeckt wurde.

Hausdurchsuchung beim Piloten

Polizisten durchsuchten am Samstag das Haus des 53 Jahre alten Piloten Zaharie Ahmad Shah in Kuala Lumpur. «Die Beamten haben nach Material gesucht, das bei der Suche nach dem vermissten Flugzeug helfen könnte», sagte ein Polizist.

Auch Bodenpersonal, das Kontakt mit der Besatzung vor dem Start von Flug MH370 hatte, wurde vernommen, berichtete am Sonntag eine Polizeiquelle in Kuala Lumpur.

A Japan Coast Guard (JCG) officer (R) and a Malaysia Maritime Enforcement Agency pilot look out windows of JCG's Gulfstream V Jet aircraft, customized for search and rescue operations, as they search for the missing Malaysia Airlines MH370 plane over the waters of the South China Sea March 15, 2014. Investigators believe someone aboard a missing Malaysian airliner deliberately shut off its communications and tracking systems, turned the plane around and flew for nearly seven hours after it vanished, Prime Minister Najib Razak said on Saturday.   REUTERS/Edgar Su (DISASTER TRANSPORT)

Die Suche geht weiter: Japanische Offiziere. Bild: Reuters

Flugsimulator zu Hause

Freunde nahmen den Piloten in Schutz. Er sei «ein fürsorglicher Mensch, ein Profi und ein engagierter Pilot», sagte Peter Chong, ein Mitarbeiter eines malaysischen Oppositionsabgeordneten, der Hongkonger Zeitung «South China Morning Post».

Der Pilot habe einen Flugsimulator bei sich zu Hause gehabt, um seinen Spass am Fliegen mit Freunden zu teilen. Chong wies alle Verdächtigungen zurück. «Das ist nicht gerecht, weil niemand weiss, was passiert ist.»

Auch der Co-Pilot geriet ins Visier der behördlichen Ermittlungen. Am Samstagabend hätten Sicherheitskräfte das Haus des 27-Jährigen durchsucht, sagte ein hochrangiger Polizeibeamter. 

Indien stellt Suche nach Malaysia-Airlines-Flugzeug vorerst ein

Indien hat die Suche nach dem seit einer Woche verschollenen Passagierflugzeug von Malaysia Airlines vorübergehend eingestellt. Die Suche rund um die Andamanen und Nikobaren und im Golf von Bengalen sei ausgesetzt worden, sagte Armeesprecher Harmit Singh am Sonntag. Die indischen Streitkräfte warteten auf neue Anweisungen aus Malaysia. Indien war bisher mit Suchflugzeugen und Schiffen an der Suche beteiligt.

Ungeduldiges China

Eine Woche nach dem Verschwinden des Flugzeuges am vergangenen Samstag ranken sich die Diskussionen um die Frage, ob es eine sorgfältig geplante Flugzeugentführung, ein Terrorakt oder eine Selbstmordaktion war.

China forderte die malaysische Regierung auf, «mehr vollständige und genaue Informationen» zur Verfügung zu stellen. Nach einer Krisensitzung in Peking wurden weitere chinesische Experten nach Malaysia entsandt.

Chinas Staatsfernsehen hatte am Samstag unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Quellen in Kuala Lumpur berichtet, dass die Ermittler von einem Kidnapping ausgingen. Malaysias Ministerpräsident Najib Razak, der die neuen Erkenntnisse am Samstag auf einer Pressekonferenz vorstellte, bestätigte dies aber nicht. «Wir ermitteln noch alle Möglichkeiten.»

«Absichtliche Handlung»

Das Kommunikationssystem ACARS sei nach dem Start in Kuala Lumpur noch kurz vor der Ostküste Malaysias deaktiviert worden. Das zweite Gerät, der Transponder, sei wenig später ausgeschaltet worden. «Diese Schritte lassen auf eine absichtliche Handlung von jemandem an Bord schliessen», sagte der Premier. 

ACARS ist ein digitales Datenfunksystem zur Übermittlung von Nachrichten zwischen Flugzeugen und Bodenstationen, der Transponder sendet automatisch Informationen zu Flugnummer, Flughöhe, Position und Geschwindigkeit, die etwa von Fluglotsen genutzt werden. Das Abschalten der beiden voneinander unabhängigen Systeme erschwert die Verfolgung des Flugzeuges.(trs/sda)

Messages expressing hope for family members of passengers onboard the missing Malaysia Airlines flight MH370 are seen in a Buddhist temple in Subang Jaya outside Kuala Lumpur March 15, 2014. REUTERS/Samsul Said (MALAYSIA - Tags: DISASTER TRANSPORT RELIGION SOCIETY)

Die Anteilnahme der Bevölkerung am Schicksal der Passagiere und Besatzungsmitglieder von Flug MH370 ist gross. Bild: Reuters

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