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Die extremen Schneefaelle der vergangenen Tage sorgen im Süden Österreichs für massiven Gefahren und Behinderungen. Im Bild: Ein Passant hinter den Schneemassen am Samstag, 1. Februar 2014, in Lienz. KEYSTONE/APA-FOTO: EXPA/JFK

Bild: APA

Mehrere Lawinenopfer

Österreich versinkt im Schnee

Allein in Osttirol und Oberkärnten sollte die Schneedecke bis zum Sonntag nochmals um bis 50 Zentimeter Neuschnee anwachsen, in den Karnischen Alpen gar um knapp einen Meter. Die Lawinengefhar ist gross. 



So viel Schnee innerhalb von nur zwei Tagen falle in Österreich höchstens alle 75 bis 100 Jahre, erklärte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien am Samstag. In Osttirol waren unter anderem das Defereggental, Prägraten, das Villgratental und Untertilliach von der Aussenwelt abgeschnitten.

Die Lawinengefahr wurde von den Experten in Tirol weiterhin als gross, also Stufe 4 der fünfteiligen Skala eingestuft. Im Tiroler Zillertal verschüttete eine Lawine einen Skifahrer. Der 39-jährige konnte nur tot geborgen werden. Bei einem Lawinenabgang im Salzburger Grossarltal wurden zwei Mitglieder einer vierköpfigen Wandergruppe verschüttet und schwer verletzt. Für ihre Rettung flog die Bergwacht fünf Hundeführer mit einem Helikopter ein.

Auf eisglatten Strassen gab es etliche Verkehrsunfälle, vor allem im Burgenland. Nach dem Zusammenbruch des Bahnverkehrs am Freitag nahm die Österreichische Bundesbahn ÖBB am Samstag nach und nach Streckenabschnitte wieder in Betrieb.

Auch in der Schweiz soll die Schneefallgrenze am Sontag bis auf 400 Meter sinken. Allerdings ist nicht mit Neuschneemassen, wie sie Österreich gestern und heute erlebt, hat zu rechnen. (oku/sda)

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