Pegida
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epa04586556 Opponents of the islamophobic Pegida (Patriotic Europeans against the Islamization of the West) movement hold a sign reading 'Do you secretly eat kebab?' demonstrate in Frankfurt am Main, Germany, 26 January 2015. Several rallies were held against the Pegida movement and its local offshoots.  EPA/BORIS ROESSLER

X-fache Überzahl: Mindestens 3000 Demonstranten blockieren in Frankfurt am Main die wenigen Pegida-Anhänger. Bild: EPA/DPA

70 gegen 15'000

Erste Pegida-Demo in Frankfurt wird von Tausenden blockiert



Rund 15'000 Pegida-Gegner bereiteten den rund 70 Pegida-Anhängern nach Polizeiangaben ein unbehagliches erstes Mal in Frankfurt am Main. Die erste Kundgebung geht unter in einem Pfeifkonzert, die Organisatoren beschliessen kurzerhand, ihren Schweigemarsch abzublasen.

Unter dem Motto «Offen und bunt» haben Zehntausende Dresdner mit einem Konzert vor der Frauenkirche für Weltoffenheit demonstriert und ein Zeichen gegen die islamkritischen Aufmärsche in ihrer Stadt gesetzt. 

epa04586669 Supporters of the anti-Islamic Pegida (Patriotic Europeans against the Islamization of the West) movement demonstrate with a banner that reads 'Non-violent and united against the religious wars on German soil!' in Frankfurt am Main, Germany, 26 January 2015. Several rallies were held against the Pegida movement and its local offshoots.  EPA/ARNE DEDERT

Die Pegida-Organisatoren in Frankfurt am Main sagten ihren Schweigemarsch kurzerhand ab. Bild: EPA/DPA

In Berlin, Hannover und Braunschweig verhinderte die Polizei ein Aufeinandertreffen der Lager. Auch hier waren die Pegida-Gegner deutlich in der Überzahl. In Bremen versammelten sich 7000 Menschen, um Zeichen für eine bunte und tolerante Stadt zu setzen, in Karlsruhe demonstrierten rund 1000 Menschen für Weltoffenheit und Toleranz. (sda/tat)

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