Was reimt sich auf Matterhorn Gotthard Pass Na, endloser Spass!
Schwindelerregende Pässe, warme Thermalbäder und Panoramen, bei denen man mit Handy im Anschlag fast vergisst, den Auslöser zu drücken: Vom Oberwallis über Kandersteg bis Disentis eröffnet sich ein Raum voller Möglichkeiten. Wer die Wahl hat, hat die Qual?
Aber nicht doch, hier muss es heissen: Wer die Wahl hat, hat einen Matterhorn Gotthard Pass in der Tasche (oder auf dem Touchscreen) – und damit freie Fahrt auf über 760 Kilometern Bahn- und Busstrecken. Obendrauf zahlst du für viele Bergbahnen und Attraktionen nur die Hälfte. Also, wo anfangen mit dem Stillen der Reiselust? Vielleicht gleich bei A wie Andermatt.
A wie Anfang in Andermatt
Das beschauliche Bergdorf ist ein guter Ausgangspunkt, um aus dem Alltag zu verschwinden. Im Hauptort des Urserentals steht das «Tor zu den Alpen» weit offen, sodass hier das alpine Hop-on-Hop-off starten kann. Dank dem Matterhorn Gotthard Pass kannst du einfach einsteigen, losfahren, spontan aussteigen, weiterziehen. Ohne Detailplan, ohne Parkplatzstress, dafür meistens mit offenem Mund wegen der Aussicht auf Passlandschaften, Gletscher, ursprüngliche Alpentäler oder das Matterhorn in Zermatt.
Kultiges «Dü-da-do»
Aber zurück zum A wie Anfang oder eben Andermatt: Der erste Tag beginnt dort am Bahnhof mit einem der gelben Postautos, die wirken, als seien sie direkt aus dem kollektiven, helvetischen Gedächtnis gerollt. Von hier aus starten mehrere Drei-Pässe-Fahrten, die mit dem Matterhorn Gotthard Pass vergünstigt sind. Furka, Grimsel, Nufenen oder Susten: Schon nach wenigen knackigen Kurven kippt die Landschaft vom Bergdorfidyll in dramatisches Hochalpenkino.
Unten verschwinden die letzten Dächer des Urserentals, oben tauchen Bergseen und schroffe Felswände auf. Dazwischen brummen Motorräder durch die Kurven, Wandergruppen diskutieren über Regenradar-Apps und irgendwo steigt garantiert jemand aus dem Bus, nur um minutenlang andächtig schweigend in die Natur zu starren. Verständlich.
Knarrende Anekdoten von einst
Zurück in Andermatt zeigt sich dann, warum der Ort mehr ist als eine Wintersportdestination. Zwischen historischen Holzhäusern stehen moderne Hotels und Cafés, Gravelbikes lehnen an jahrhundertealten Fassaden, und auf den Terrassen sitzen gleichzeitig Bergführer, Familien und Designhotelgäste.
Wer durch das Dorf flaniert, gelangt früher oder später zum Talmuseum Ursern. Das historische, über 240-jährige Patrizierhaus (geöffnet ab 1. Juli) erzählt knarrend von einer Zeit, in der das Leben hier oben deutlich weniger entspannt war, lange bevor Alpenwellness und Panorama-Power zelebriert wurden.
Kleine Bälle, grosse Berge
Am nächsten Morgen geht es mit der Matterhorn Gotthard Bahn weiter in das sonnige Hochtal Goms. Allein die Zugfahrt lohnt sich: kleine Walliser Dörfer, sonnenverbrannte Holzchalets, Wälder, Flüsse und ständig diese Berge, die einem Seufzer um Seufzer entlocken – ach wie hübsch!
In Obergesteln folgt dann eine der krasseren Sportkulissen des Landes: ein Neun-Loch-Golfplatz umrahmt von Viertausendern. Während du auf dem Green konzentriert Bälle abschlägst, bauen sich ringsum Weisshorn, Galenstock und andere majestätische Gipfel auf. Selbst Menschen, die Golf ungefähr so spannend finden wie Steuererklärungen, kommen deshalb gerne hierher und denken: «Okay, wow.»
Mit allen Thermalwassern gewaschen
Der dritte Tag führt schliesslich ostwärts nach Sedrun. Genauer gesagt: in das Erlebnisbad Bogn Sedrun. Nach zwei Tagen zwischen Pässen, Höhenmetern und Weitsicht ist warmes Wasser eine sehr gute Idee. Im Strömungskanal treiben Kinder durch das Nass, draussen hängen Nebelschwaden über den Gipfeln, und im Wellnessbereich sitzen Menschen mit Gesichtszügen, die sonst erst ab dem fünften Feiertag so tiefenentspannt wirken. Und dann lächelt man schelmisch vor sich hin beim Gedanken, dass man einfach weiterreisen kann: Brig, Disentis, Zermatt – nichts muss, alles fährt.
Dein Platz am Panorama-Fenster wartet, hier geht es zum Matterhorn Gotthard Pass:
• Gültig auf dem Netz der Matterhorn Gotthard Bahn, in BLS-Zügen zwischen Kandersteg und Domodossola sowie auf der SBB-Strecke zwischen Salgesch, Brig und Domodossola
• Gültig für Postautolinien im Oberwallis, die Verkehrsbetriebe Leuk-Leukerbad und Umgebungsowie RegionAlps-Busse zwischen Visp und Leuk
• 50 % Rabatt auf viele Bergbahnen und Aktivitäten
