Rassismus
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Brandanschlag auf Flüchtlingsheim in Bayern

Fremdenfeindlichkeit

Flüchtlingsheim in Bayern abgefackelt und mit Hakenkreuzen beschmiert

Nach dem Brand in drei geplanten Flüchtlingsunterkünften im deutschen Bundesland Bayern ermittelt der Staatsschutz. «Es spricht einiges dafür, dass es sich um Brandstiftung handelt», sagte ein Polizeisprecher.



Ein leerstehendes Restaurant, eine Scheune und ein leerstehendes Wohnhaus waren gegen 22.45 Uhr in Brand geraten. Sie waren umgebaut und renoviert worden und sollten demnächst Flüchtlingen als Unterkunft dienen.

An einem der benachbarten Gebäude im Ortskern von Vorra nahe Nürnberg wurden Hakenkreuze und andere fremdenfeindliche Schmierereien entdeckt. Die Ermittler suchen nun nach Spuren und Zeugen. Bisher gebe es keine Hinweise auf den oder die Täter, sagte der Sprecher. 

Brände rasch gelöscht

Eine Anwohnerin hatte den Brand in der Gaststätte entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Aus den Fenstern quoll starker Rauch. Kurze Zeit später wurde bemerkt, dass auch die anderen Gebäude in Flammen standen.

Es gelang der Feuerwehr rasch, die Brände zu löschen. Rund 150 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Einer von ihnen erlitt leichte Verletzungen. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 700'000 Euro. Die Häuser sind unbewohnbar. (whr/sda/dpa)

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