Raumfahrt
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Unwetter-Fotos von der ISS

So mächtig sieht Supertaifun «Neoguri» aus dem Weltall aus



Der Taifun «Neoguri» hat den Südwesten Japans mit schweren Regenfällen überzogen und mindestens drei Menschen in den Tod gerissen. Mindestens 46 weitere Menschen erlitten Verletzungen, wie der Fernsehsender NHK am Donnerstag berichtete.

In Tausenden von Haushalten auf den beiden Hauptinseln Kyushu und Shikoku fiel der Strom aus. Hunderttausende waren aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Der Taifun hat sich zwar inzwischen deutlich abgeschwächt, doch warnten die Behörden weiter vor heftigem Regen und der Gefahr von Erdrutschen.

Der Verkehr in der betroffenen Region wurde beeinträchtigt. Rund 200 Flüge wurden gestrichen. Auch Bus- und Zugverbindungen waren zeitweise unterbrochen.

In der Provinz Nagano wurde am Vortag das Haus einer vierköpfigen Familie von einem Erdrutsch getroffen, der zwölfjährige Sohn kam dabei ums Leben. In der nordöstlichen Provinz Fukushima ertrank ein Mann in einem Fluss. In der Provinz Ehime auf Shikoku stürzte ein Mann in einen Strassengraben und starb.

Die Behörden warnten auch die Bewohner in anderen Teilen des Inselreiches vor starken Regenfällen und Erdrutschen. «Neoguri», koreanisch für «Waschbär», hat inzwischen Kyushu wieder verlassen und bewegt sich mit nur 30 Kilometern in der Stunde über dem Meer weiter in östliche Richtung. Die Windgeschwindigkeiten verringerten sich von anfangs mehr als 250 auf inzwischen gut 100 Kilometer in der Stunde.

Die japanische Regierung wollte am Donnerstag ein Krisentreffen zum Umgang mit dem Taifun abhalten. (sda/dpa)

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