Russland
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Russian President Vladimir Putin attends an inteview with journalists of Italian newspaper Corriere della Sera in Moscow, Russia, May 28, 2015. Russia fully backs the Minsk peace agreements in Ukraine, but progress is being stalled by Kiev, Russian President Vladimir Putin said in an interview in Italian newspaper Corriere della Sera on Saturday. Picture taken May 28, 2015. REUTERS/Aleksey Nikolskyi/RIA Novosti/Kremlin 

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Wegen ihm gehen die Intellektuellen Russlands auf die Strasse. Bild: RIA NOVOSTI/REUTERS

Putin hat ein neues Problem: Nun protestieren auch die Wissenschaftler gegen ihn



In Russlands Hauptstadt Moskau sind am Samstag tausende Wissenschaftler auf die Strasse gegangen, weil sie sich vom Kreml behindert sehen. Unter die mehr als 2000 Forscher und Intellektuellen mischte sich auch Oppositionsführer Alexej Nawalny.

«Die Regierung stranguliert die Wissenschaft» – «Nobelpreisträger sind ausländische Spione» oder «Putin kann keine Probleme lösen, er ist ein Problem» stand auf den Plakaten der Demonstranten.

Geraten die Forscher ins Visier von Putin?

Anlass für den Protest war das Vorgehen des Kreml gegen die Stiftung Dynasty des Philanthropen Dmitri Simin. Diese war im Mai auf die Liste der «ausländischen Spione» gesetzt worden, weil sie über ausländische Bankkonten finanziert wird. Aus Protest verliess der 82-Jährige Simin Russland, er fordert eine Entschuldigung des Kreml.

«Die Wissenschaft stirbt langsam aus», sagte der Astrophysiker Boris Schtern auf der Demonstration am Samstag. «Der Vormarsch der Ignoranz wird von den Medien und der Regierung befördert.» 

Die Forscher fürchten, sie könnten als nächste ins Visier von Präsident Wladimir Putin geraten, nachdem unabhängige Medien, Menschenrechtsaktivisten und Opposition schon stark in die Defensive geraten sind. (feb/sda/afp)

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