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U-Boot vor Stockholm

Laut Moskau stammt das mysteriöse U-Boot vor der schwedischen Küste aus den Niederlanden

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Schweden U-Boot
quelle: epa/tt news agency / marko saavala
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Das Rätsel um das U-Boot vor der schwedischen Küste ist ungelöst. Eine abgehörte Funknachricht legt nahe, dass ein beschädigtes russisches U-Boot in schwedischen Gewässern unterwegs ist. Russland dementiert – und schiebt den Niederlanden den schwarzen Peter zu.
20.10.2014, 06:51

Im Zuge ihrer Suche nach einem mysteriösen Unterwasserobjekt vor der Küste Stockholms hat die schwedische Armee ein Foto des Objekts veröffentlicht. «Das ist ein fremdes Schiff», sagte Konteradmiral Anders Grenstad am Sonntag vor Journalisten.

Das Stockholm-Archipel umfasst mehr als 30'000 Inseln.
google maps

Er zeigte dabei auf ein körniges Bild, das am Morgen gemacht worden sein soll. Darauf ist in weiter Entfernung ein schwarzes Objekt zu sehen. Wegen der unzureichenden Qualität der Aufnahme sei es aber nicht möglich, die Herkunft des Schiffs zu bestimmten, sagte Grenstad.

Der Konteradmiral wies zudem Medienberichte zurück, wonach sich das schwedische Militär auf einer «Jagd auf ein U-Boot» befinde. Vielmehr gehe es darum, zunächst Geheimdienstinformationen zu den Hinweisen auf eine «fremde Unterwasseraktivität» zu sammeln. Ähnlich hatte sich zuvor bereits ein Armeesprecher geäussert. Schiffe, Hubschrauber, Amphibienfahrzeuge und mehr als 200 Soldaten wurden für die Suchaktion aufgeboten.

In schwedischen Medien war über einen russischen Geheimdiensteinsatz in der Nähe der Inseln um Stockholm spekuliert worden. Abgehörte Funknachrichten legten diese Vermutung nahe. Russland dementierte das. Die schwedische Armee versucht seit dem Wochenende mit einen Grosseinsatz, das Rätsel um das unbekannte Objekt zu lösen.

Die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti zitierte am Montag einen Sprecher des russischen Verteidigungsministerium, wonach es sich beim mysteriösen U-Boot um ein Schiff der niederländischen Marine handelt

Die schwedische Regierung solle zur Aufklärung der Frage Kontakt mit der niederländischen Marine aufnehmen, empfahl die Quelle im Moskauer Verteidigungsministerium demnach. Die «Bruinvis» habe in der vergangenen Woche vor der schwedischen Küste «Übungen» vorgenommen, darunter das schnelle Auftauchen, hiess es in dem Bericht weiter. Am Freitag sei es in den Hafen von Tallinn eingelaufen, vermutlich werde es am Montag wieder Richtung Niederlande auslaufen.(mbu/sda/afp)

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