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Strafverfahren gegen Klinikdirektor des USZ eröffnet

13.01.2022, 16:1413.01.2022, 17:16

Die Klinik für Herzchirurgie am Universitätsspital Zürich kommt nicht zur Ruhe: Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren gegen den Klinikdirektor Paul Vogt eröffnet. Es geht um eine Herz-Operation im Jahr 2020.

Logo des USZ.
Logo des USZ.Bild: KEYSTONE

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte am Donnerstag eine entsprechende Meldung des SRF. Aufgrund der Vorabklärungen habe das Obergericht die Ermächtigung zu einem Strafverfahren erteilt. Eine solche Ermächtigung ist immer dann notwendig, wenn gegen einen Arzt eines öffentlichen Spitals ermittelt wird.

Gemäss SRF geht es um eine Operation, bei der Vogt den Saal frühzeitig verlassen habe, um einen Privatpatienten zu operieren. Zwei Oberärzte sollten die Operation beenden. Der Patient starb. Das Strafverfahren beeinträchtigt Vogts Anstellung am Universitätsspital bis auf Weiteres nicht. Er bleibt Direktor.

Das Universitätsspital meldet in einer Medienmitteilung: «Das USZ steht vollumfänglich hinter Prof. Paul Vogt: Die Spitalleitung ist überzeugt, dass sich die anonym erhobenen Vorwürfe als unbegründet herausstellen werden und vertraut diesbezüglich auf die sorgfältige Abklärung durch die Staatsanwaltschaft.»

Vogt hatte die Klinikleitung im Jahr 2020 von Francesco Maisano übernommen, der gegen die Vorschriften zu Nebenbeschäftigungen verstossen haben soll. Maisano war privat an einem Unternehmen beteiligt, das Implantate herstellt. Zudem soll er seine Arbeit in Publikationen besser dargestellt haben, als sie offenbar war. Maisano arbeitet mittlerweile in Mailand. (yam/sda)

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