Schweiz
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Toni Brunner fordert Kuhhandel: FDP Aargau soll Philipp Müller opfern – dafür soll Ruedi Noser in Zürich gewinnen

SVP-Präsident Toni Brunner schlägt der FDP Aargau einen Kuhhandel vor. Die Aargauer sollen Philipp Müller als Ständeratskandidat zurückziehen. Im Gegenzug würde die Zürcher SVP auf eine Kandidatur von Hans-Ueli Vogt verzichten.

Fabian Hägler / Aargauer Zeitung



Die Parteipraesidenten der SVP Toni Brunner, links, und der FDP, Philipp Mueller, verfolgen die Resultate vor der Elefantenrunde des Schweizer Fernsehens in der Wandelhalle des Nationalrats im Bundeshaus, am Tag der eidgenoessischen Wahlen, am Sonntag, 18. Oktober 2015 in Bern. Die TV- und Radiostationen der SRG SSR senden am Wahltag zum ersten Mal einen Teil ihrer Berichterstattung direkt aus dem Parlamentsgebaeude. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Toni Brunner will einen Handel.
Bild: KEYSTONE

In einem Interview in der Neuen Zürcher Zeitung sagt SVP-Schweiz-Präsident Toni Brunner: «Man sollte in Zürich und im Aargau auf den jeweils besser platzierten Kandidaten aus dem ersten Wahlgang setzen.»

Seine Partei könnte laut Brunner zu folgender Lösung Hand bieten: «Die SVP zieht Hans-Ueli Vogt in Zürich zurück und die FDP im Aargau Philipp Müller.»

Damit würden nach Brunners Ansicht in Zürich die Chancen von Ruedi Noser und im Aargau diejenigen von Hansjörg Knecht stark steigen.

Es sei in beiden Kantonen alles andere als klar, dass die FDP den zweiten Wahlgang gewinnen würde, sagt Brunner. In Zürich und vielleicht auch im Aargau seien noch andere Kandidaten im Spiel, hält der SVP-Präsident fest. «Und im Aargau halte ich Hansjörg Knecht für mehrheitsfähiger als Philipp Müller.»

FDP-Staenderatskandidat Ruedi Noser, lacht anlaesslich der Wahlfeier von FDP, am Sonntag, 18. Oktober 2015, im Zunfthaus zur Zimmerleuten, in Zuerich. Heute finden die eidgenoessischen Wahlen 2015 in der Schweiz statt. Dabei werden die 200 Mandate des Nationalrates sowie 45 der 46 Mitglieder des Staenderates neu gewaehlt. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Ruedi Noser wäre der strahlende Sieger des Kuhhandels.
Bild: KEYSTONE

Jauslin: Rückzug kommt nicht infrage»

FDP-Aargau-Präsident Matthias Jauslin hält gar nichts von einer solchen überkantonalen Absprache. «Wir hatten bisher einen Ständeratssitz, diesen wollen wir mit Philipp Müller verteidigen, ein Rückzug kommt für uns nicht infrage.»

Scheinbar habe Toni Brunner immer noch  nicht begriffen, «dass bei der FDP die Kantonalparteien für Nominationen zuständig sind».

Jauslin sagt, er kenne keinen Ständerats-Deal zwischen SVP und FDP und würde einen solchen niemals unterstützen. Er betont: «Wenn ich als Kantonalparteipräsident eine Absprache mache, dann mit Parteien aus dem Aargau.»

 

 

  (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 22.10.2015 10:18
    Highlight Highlight Ein weitere Folge von:




    "Bauer sucht...."
  • Taeb Neged 22.10.2015 09:26
    Highlight Highlight @KingKong1990 Hoffentlich kannst du wenigstens fehlerfrei das Dingsbum unterschreiben...
  • Henrix 21.10.2015 19:00
    Highlight Highlight Was soll den das? Das ist ne Wahl und das Volk soll entscheiden. Was Brunner vorschlägt ist eine Bevormundung des Volkes.
  • Ignorans 21.10.2015 18:41
    Highlight Highlight Idee ist alles andere als dumm. Sich gegenseitig Stimmen wegnehmen und der Linken dadurch bessere Chancen geben, ist sicher nicht besser...
    • Jürg Müller 21.10.2015 23:14
      Highlight Highlight Ich wäre dafür, den ganzen Bundesrat mit SVP Köpfen zu besetzen. Dann müssten die nämlich endlich, endlich, endlich mit IDEEN kommen. Dieses ewige NEIN, NEIN, NEIN; das Volk WILL WILL WILL; steht UNS UNS UNS zu; usw der SVP geht mir seit Jahren gegen den Strich. Wie im Kindergarten NEIN NEIN NEIN. Bääääh. Heult doch. Etwas vernünftiges wird von der SVP niemals kommen. Es wird ja schon vom Sparen bei der Bildung geredet; die wollen doch nur DAS Volk dumm halten. Und die SRG abschaffen, dann können wir alle nur noch das ganze Unterschichen-TV konsumieren. Dann bleiben wir schön dumm. Gut für SVP
  • Lowend 21.10.2015 18:17
    Highlight Highlight Da sieht man schön was die SVP von der Demokratie hält! Aus reinen Machtpolitischen Überlegungen einen solchen Kuhhandel hinter dem Rücken der Wähler abziehen ist in Ordnung, aber wenn die gewählten Parlamentarier sich vor wichtigen Wahlen, wie jener des Bundesrates, zusammen absprechen, heisst es dann von der gleichen Partei, dass seien Mauscheleien. Solche Doppelzüngigkeit erinnert immer mehr an einen janusköpfigen Drachen, denn an eine seriöse politische Partei!
    • Taeb Neged 21.10.2015 18:46
      Highlight Highlight Brunner ist und bleibt ein Bauer mit grossen Kartoffeln. Und der Bauer macht den Kuhhandel. Bleibt zu hoffen, dass das Volch wenigstens jetzt merkt was da abgeht. Dann könnte im Stöckli der Schuss, wie im 2007, für die Rechten nach hinten los gehen.
    • exeswiss 21.10.2015 22:12
      Highlight Highlight "hauptsache jemand nimmt endlich ihre sorgen ernst"

      muahahahaha selten so gelacht, danke dafür kingkong.
      btw. sollte es dir nicht aufgefallen sein nimmt die svp die "sorgen" vielleicht ernst, ist aber trotzdem nicht an lösungen interessiert, weil ein wahlkampfthema verloren gehen könnte.
      aber warscheinlich sind spezimen wie du zu resistent für fakten ( http://www.watson.ch/!578030117 ).
    • Jürg Müller 21.10.2015 23:27
      Highlight Highlight @KingKong1990: Dein Name passt wie die Faust aufs Auge und zur SVP. Riesenschnauze und wenig Hirn. Sorgen ernst nehmen? Die SVP? Wirklich? Wenn die SVP wirklich etwas taugen würde, würde sie VORSCHLÄGE machen, nicht immer zu allem Nein, Nein, Nein sagen wie Kinder im Kindergarten. BTW: Der Vorschlag, bei der Bildung zu Sparen zeugt schon von einer gewissen Schlichtheit. Naja, SVP-Anhänger sind ja entweder reich, dass es schon frech ist, oder dann Unterschicht. Die glauben der SVP alles. Konsequenzen? Die ersteren kratzt es nicht, die letzteren merken es nicht.
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