freundlich-2°
DE | FR
5
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Schweiz
Aargau

Drama in Rupperswil: Alle vier Opfer wurden erstochen, Brand wurde absichtlich gelegt – «Der Täter ist nicht unter den Opfern»

Drama in Rupperswil: Alle vier Opfer wurden erstochen, Brand wurde absichtlich gelegt – «Der Täter ist nicht unter den Opfern»

22.12.2015, 13:2122.12.2015, 14:46

Was wir wissen

  • Am 21. Dezember rückt die Feuerwehr gegen 11:20 Uhr zu einem Brand in einem Haus in Rupperswil AG aus.
  • In dem Haus werden vier Leichen gefunden. 
  • Alle vier Leichen wiesen Stich- oder Schnittverletzungen auf. Die Personen wurden vorgängig getötet.
  • Der Brand wurde absichtlich gelegt.
  • In dem Haus lebte die Mutter mit ihren zwei Kindern. Der Vater der Kinder lebt getrennt von der Familie im Kanton Luzern. 

Die vier Todesopfer, die gestern in einem Haus im aargauischen Rupperswil gefunden wurden, sind Opfer eines Tötungsdelikts. Dies teilt die Staatsanwaltschaft mit.

Gemäss den Erkenntnissen des kriminaltechnischen Dienstes und der Kantonspolizei Aargau sind alle vier Personen, die sich zum Zeitpunkt des Brandes im Einfamilienhaus in Rupperswil befunden hatten, Opfer eines Tötungsdelikts geworden. Alle vier Opfer wiesen Stich- oder Schnittverletzungen auf. Ebenfalls gesichert ist, dass der Brand im Haus absichtlich gelegt wurde. Eine Tatwaffe wurde bislang nicht gefunden.

Bei allen Toten handle es sich um Opfer: «Der Täter ist nicht unter den Opfern», sagte Fiona Strebel, Mediensprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft, auf Anfrage. Bislang seien verschiedene Personen befragt worden. Niemand befinde sich in Untersuchungshaft.

Zur Klärung der genauen Todesumstände hat die Staatsanwaltschaft die Obduktion der vier Getöteten angeordnet. Die Obduktionen und die rechtsmedizinischen Untersuchungen werden heute und morgen durchgeführt.

Es konnte noch keines der Opfer identifiziert werden. Die Umstände der Tat sowie der Tathergang seien nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen, heisst es in der Mitteilung. 

In dem Haus lebte die Mutter mit ihren zwei Kindern. Nachbarn zufolge soll auch der neue Lebenspartner der Frau in dem Haus wohnen. Der Vater der Kinder lebt getrennt von der Familie im Kanton Luzern. Die Polizei soll gestern beim Ex-Mann vorgefahren sein, schreibt der Blick. Die Polizei hat sich dazu bislang nicht geäussert. Sie sucht aber nach Hinweisen zu einem hellen Kleinwagen, der gestern im Quartier gesehen worden sei. (meg/sda)

Einfamilienhausbrand in Rupperswil AG

1 / 19
Vierfachmord von Rupperswil AG
quelle: keystone / alexandra wey
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Triumvir
22.12.2015 14:10registriert Dezember 2014
So etwas macht mich echt traurig. Woher kommt bloss all dieser sinnlose Hass her, den viele Menschen in sich tragen...Es soll mir bitte keiner mehr erzählen, dass der Mensch zur Krönung der Schöpfung zählt...Mögen die Opfer in Frieden ruhen...und möge der Täter seine gerechte Strafe erhalten!
402
Melden
Zum Kommentar
avatar
sentir
22.12.2015 14:14registriert Juni 2015
Traurig, traurig einfach nur traurig.

Was muss ein Mensch für ein Ego haben, um Andere und sogar Kinder zu töten...

Herzlichstes Beileid
373
Melden
Zum Kommentar
5
Die alten Rollenmuster zeigen sich (leider) in diesen 13 Punkten zur Teilzeitarbeit
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in der Schweiz ein grosses Thema. Teilzeitarbeit kann vieles zur Lösung beitragen, doch eine neue Studie zeigt: Es ist noch ein weiter Weg zu ihrer endgültigen Akzeptanz.

Es gibt einen grossen Widerspruch, zwischen wie viel wir arbeiten und wie viel wir eigentlich arbeiten sollten. Und: Das Potenzial der Digitalisierung wird nicht erkannt und Teilzeitarbeit ist weiblich konnotiert. Das sind die Haupterkenntnisse aus der heute publizierten «Teilzeit-Studie» vom Forschungsinstitut Sotomo in Zusammenarbeit mit geschlechtergerechter Initiative (siehe Infobox), bei der zwischen dem 24. November und dem 12. Dezember 2022 über 2000 Schweizerinnen und Schweizer befragt wurden.

Zur Story