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Drama in Rupperswil: Alle vier Opfer wurden erstochen, Brand wurde absichtlich gelegt – «Der Täter ist nicht unter den Opfern»



Was wir wissen

Die vier Todesopfer, die gestern in einem Haus im aargauischen Rupperswil gefunden wurden, sind Opfer eines Tötungsdelikts. Dies teilt die Staatsanwaltschaft mit.

Gemäss den Erkenntnissen des kriminaltechnischen Dienstes und der Kantonspolizei Aargau sind alle vier Personen, die sich zum Zeitpunkt des Brandes im Einfamilienhaus in Rupperswil befunden hatten, Opfer eines Tötungsdelikts geworden. Alle vier Opfer wiesen Stich- oder Schnittverletzungen auf. Ebenfalls gesichert ist, dass der Brand im Haus absichtlich gelegt wurde. Eine Tatwaffe wurde bislang nicht gefunden.

Bei allen Toten handle es sich um Opfer: «Der Täter ist nicht unter den Opfern», sagte Fiona Strebel, Mediensprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft, auf Anfrage. Bislang seien verschiedene Personen befragt worden. Niemand befinde sich in Untersuchungshaft.

Zur Klärung der genauen Todesumstände hat die Staatsanwaltschaft die Obduktion der vier Getöteten angeordnet. Die Obduktionen und die rechtsmedizinischen Untersuchungen werden heute und morgen durchgeführt.

Es konnte noch keines der Opfer identifiziert werden. Die Umstände der Tat sowie der Tathergang seien nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen, heisst es in der Mitteilung. 

In dem Haus lebte die Mutter mit ihren zwei Kindern. Nachbarn zufolge soll auch der neue Lebenspartner der Frau in dem Haus wohnen. Der Vater der Kinder lebt getrennt von der Familie im Kanton Luzern. Die Polizei soll gestern beim Ex-Mann vorgefahren sein, schreibt der Blick. Die Polizei hat sich dazu bislang nicht geäussert. Sie sucht aber nach Hinweisen zu einem hellen Kleinwagen, der gestern im Quartier gesehen worden sei. (meg/sda)

Einfamilienhausbrand in Rupperswil AG

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ninaaaaa 22.12.2015 23:00
    Highlight Highlight So traurig! :(

    Mein Beileid an Freunde und Familie der Verstorbenen.
    Viel Kraft an die Einsatzkräfte der Feuerwehr, die das in ihrer Freizeit machen und immer alles geben.


    Hoffen wir, dass Staatsanwaltschaft/ Polizei/ Pathologie herausfinden was genau lief und wer der Täter/ die Täterin war.
    7 1 Melden
  • kliby 22.12.2015 15:41
    Highlight Highlight Typu, etwas geschmackloseres kommt dir nicht in den Sinn, als eine solche Tat für deinen Kampf gegen Gesetze und den pösen Staat zu instrumentalisieren?
    7 19 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 22.12.2015 18:28
      Highlight Highlight Kliby du hast dich im User verlesen. Du meinst @stadtzürcher
      8 2 Melden
  • sentir 22.12.2015 14:14
    Highlight Highlight Traurig, traurig einfach nur traurig.

    Was muss ein Mensch für ein Ego haben, um Andere und sogar Kinder zu töten...

    Herzlichstes Beileid
    37 3 Melden
  • Triumvir 22.12.2015 14:10
    Highlight Highlight So etwas macht mich echt traurig. Woher kommt bloss all dieser sinnlose Hass her, den viele Menschen in sich tragen...Es soll mir bitte keiner mehr erzählen, dass der Mensch zur Krönung der Schöpfung zählt...Mögen die Opfer in Frieden ruhen...und möge der Täter seine gerechte Strafe erhalten!
    40 2 Melden
  • Bär73 22.12.2015 13:49
    Highlight Highlight Ist wieder mal Vorweihnachtszeit. Doch dieses Jahr ist schon grad krass mit diesen Familien - Fehden. Vielleicht sollte man Weihnachten doch einfach abschaffen.
    15 51 Melden
    • Typu 22.12.2015 14:18
      Highlight Highlight Wärs ihnen genehmer würden sich die vorfälle besser übers jahr verteilen? ...
      39 3 Melden
    • stadtzuercher 22.12.2015 14:39
      Highlight Highlight ...oder die Gesetzgebung in Sachen Familie mal etwas kritischer anschauen.
      13 18 Melden
    • Typu 22.12.2015 14:58
      Highlight Highlight Ja genau toll. Lasst uns weitere gesetze zur familie machen. Was bitteschön soll das bringen? Wie wärs wenn die menschen einfach toleranter und hilfsbereiter werden? Würde schon viel helfen.
      34 4 Melden
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